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Amazon: Während des Lockdowns wurden wir an sechs Tagen pro Woche zur Arbeit aufgerufen

Wegen Vorwürfen schlechter Arbeitsbedingungen steht der Onlinehändler Amazon in einigen Ländern schon länger unter Beschuss. In Italien sind Tausende Beschäftigte des Onlinehändlers erstmals in einen 24-stündigen landesweiten Streik getreten.

Wegen Vorwürfen schlechter Arbeitsbedingungen steht der Onlinehändler Amazon in einigen Ländern schon länger unter Beschuss. In Italien sind Tausende Beschäftigte des Onlinehändlers erstmals in einen 24-stündigen landesweiten Streik getreten. Sie protestierten gegen die als zu hart empfundene Arbeitsbelastung. Außerdem forderten sie die Einhaltung von Hygienevorschriften, eine Corona-Zulage sowie höhere Gehälter.

Nach Angaben der Gewerkschaften CGIL, CISL und UIL beteiligten sich "im Schnitt 75 Prozent" der Belegschaft an dem Ausstand. Verhandlungen zwischen Arbeitnehmern und dem Online-Riesen waren zuvor gescheitert. Das US-Unternehmen beschäftigt in Italien 9.500 Mitarbeiter, von denen zwei Drittel in der Logistik tätig sind.

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