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Salafisten bei Massengebet: "Corona schadet Muslimen nicht – Gott hat es erschaffen"

Die Anhänger des salafistischen Mullahs, Maollawi Mujib Rahman Ansari, halten offenbar nicht viel von den gebotenen Corona-Abstandsregeln. Sie alle hatten sich Freitag zum Massengebet nahe dem Pilgerort Gazer Gah Sharif in Herat, der drittgrößten Stadt Afghanistans, versammelt. "Das Coronavirus ist uns egal. Wir glauben, dass Gott das Coronavirus erschaffen hat", so einer der Betenden.
Salafisten bei Massengebet: "Corona schadet Muslimen nicht – Gott hat es erschaffen"

Einige der Anwesenden erklärten, warum sie offenbar keine Angst vor Ansteckung haben:  

Das Coronavirus ist uns egal. Wir glauben, dass Gott das Coronavirus erschaffen hat. Ich glaube, es ist einfach eine Schöpfung Gottes, genau wie wir. Es war Gottes Wille, ein solches Virus zu erschaffen.

Ein anderer sah es ähnlich: 

Anhänger von Maollawi Mujib Rahman Ansari (Dari): "Wir sind Muslime. Wir glauben an Gott. Das Coronavirus ist keine Gefahr für Muslime, und wir kümmern uns nicht um COVID-19. Uns ist es zu 100 Prozent egal und wir nehmen am Freitagsgebet teil.

Ein wieder anderer sah in dem Virus eine Warnung Gottes an die Menschen, solche Forschungen und Entwicklungen mit tödlichen Viren zu unterlassen:

Zunächst einmal ist das Coronavirus eine Warnung Gottes sowohl für Muslime als auch für alle anderen Menschen. Eine Warnung für Menschen auf der ganzen Welt, damit aufzuhören, für ihre Technologie zu werben, von der sie glauben, dass sie Gott besiegt. Aber Gott warnt sie davor, dass Gott sie durch das Ding, das man nicht sehen kann, vernichten könnte. Es gibt bereits mindestens 5.000 Todesopfer täglich in anderen Ländern.

Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität gibt es in Afghanistan bislang 2.704 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus, wobei 85 Todesfälle auf die Krankheit zurückgeführt werden.

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