Kurzclips

Berlin: Protest gegen Macron, Merkel und Co. wegen Waffenexporten nach Saudi-Arabien

Aktivisten mit Masken, auf denen Gesichter europäischer Spitzenpolitiker abgebildet sind, haben am Samstag vor dem Brandenburger Tor gegen Waffenexporte nach Saudi-Arabien protestiert.
Berlin: Protest gegen Macron, Merkel und Co. wegen Waffenexporten nach Saudi-Arabien

Die Kampagne trug den Titel: "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die Folgen des Waffenverkaufs in Kriegsgebieten und insbesondere im Jemen zu lenken.

"Deutsche, französische, britische, spanische, italienische und andere in Europa hergestellte Waffen werden im Jemenkrieg eingesetzt werden. Und das ist ein Skandal. In Europa haben wir Regeln, nach denen europäische Länder keine Waffen in Kriegsgebiete liefern dürfen, aber sie tun es, sie tun es ständig", erklärte Christine Hoffmann, die Sprecherin der Kampagne.

Wie es auf der Webseite heißt, brachten die Aktivisten den legendären Eisernen Thron aus der TV-Serie "Game of Thrones" zum Protest mit.

Die Skulptur 'Waffenthron' steht als Symbol für die Waffenexporte aus Europa in Kriegsgebiete. Der 'Waffenthron' besteht aus Nachbildungen von Kleinwaffen wie dem G36 von Heckler & Koch, weil Kleinwaffen 95 Prozent der Bedrohungen, Verletzungen und Toten in den Konflikten seit dem Zweiten Weltkrieg verursachten. Die Aktion 'Waffenthron' wurde von Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/HAWK Hildesheim entwickelt.

Um den Waffenthron herum positionierten sich dann die Aktivisten mit Masken, die den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die britische Premierministerin Theresa May, den spanischen Premierminister Pedro Sánchez und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel darstellen.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion