Kurzclips

Argentinische Taxifahrer bringen aus Protest gegen Uber Verkehr in der Hauptstadt zum Stillstand

Tausende von Taxifahrer protestierten am Donnerstag in Buenos Aires gegen Mitfahrdienste wie Cabify und Uber. Mit Fahrzeugen gelang es den Demonstranten, mehrere Straßen im Stadtzentrum zu blockieren.
Argentinische Taxifahrer bringen aus Protest gegen Uber Verkehr in der Hauptstadt zum Stillstand

Bewaffnet mit dröhnenden Trompeten, lauten Trommeln und gelb-schwarzen Fahnen - den Farben, die Taxis in Argentinien verwenden - sangen und tanzten die Demonstranten zu lauter Musik in den Straßen. Es gab sogar einen Sarg, der mit dem Namen Uber beschriftet war.

Obwohl die Demonstration friedlich verlief, war die Polizei anwesend.

"Der Kampf endet erst, wenn Uber das Land verlässt", sagte Omar Viviani von der Gewerkschaft der Taxifahrer. Die Gewerkschaften behaupten, dass die verschiedenen Mitfahrdienste illegal in der Hauptstadt operieren würden.

Uber ist ein US-amerikanisches Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in San Francisco. Es bietet in vielen Städten der Welt Online-Vermittlung zur Personenbeförderung an.

Die Dienste UberX und UberBlack vermitteln Fahrgäste an Mietwagen mit Fahrer, UberPop vermittelt sie an private Fahrer mit eigenem Auto. UberTaxi vermittelt reguläre Taxis. Die Vermittlung erfolgt über eine mobile App oder eine Website. Das Unternehmen erhebt dabei eine Provision von bis zu 20 Prozent des Fahrpreises. Schrittweise kamen weitere Fahrdienstleistungen hinzu, beispielsweise Essenslieferung oder ein Fahrradverleihsystem.

Mehr dazu"Scheuer ist ein Lobbyist!" - Tausende Taxifahrer protestieren gegen Deregulierungspläne

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion einschalten

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion

<