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"Verursacht Halluzinationen": Russische Spezialeinheiten trainieren mit neuem Blitz-Schild

Die sagenumwobene Lichtwaffe der russischen Armee soll nicht nur Schutz bieten, sondern den Feind auch halluzinieren lassen. Das russische Verteidigungsministerium hat nun Aufnahmen veröffentlicht, die die spezielle Filin-Waffe im Trainingseinsatz der Speznas zeigen. Bereits vor knapp drei Wochen waren Aufnahmen publik geworden, in denen ein russisches Kriegsschiff die lichtbasierte Verteidigungswaffe Filin 5P-42 einsetzt.
"Verursacht Halluzinationen": Russische Spezialeinheiten trainieren mit neuem Blitz-Schild

Wie nun das jüngste Video zeigt, wird Filin auch im Nahkampf eingesetzt. Die Lichtwaffe wird hierfür in einem Schutzschild installiert, um den Feind zu blenden und damit weitestgehend kampfunfähig zu machen.

Mitte März verursachte die Ankunft eines russischen Kriegsschiffes, das ein Filin-System an Bord hatte, in der Nähe der britischen Küste, zahlreiche Schlagzeilen in britischen Boulevardzeitungen. Es hieß, dass Filin Halluzinationen und Erbrechen verursache.  Dass das System lediglich für Verteidigungszwecke entwickelt wurde und keine irreversiblen Schäden an der Sehkraft verursacht, blieb in zahlreichen Berichten unerwähnt.

Das nun vom Verteidigungsministerium veröffentlichte Videomaterial ist auf dem Mulino-Trainingsplatz in Nischni Nowgorod entstanden. Es zeigt eine Speznas-Einheit, die in ein Gebäude stürmt, das von simulierten Terroristen gehalten wird. Einer der Soldaten geht mit dem futuristisch anmutenden Panzerschild voran, um die Gegner mit den hellen Blitzlichtern zu blenden.

Die russische Armee erklärte, dass die Intervalle zwischen den Blitzen "sorgfältig berechnet wurden, um den potenziellen Feind zu blenden, ihn zu desorientieren oder ihn sogar halluzinieren zu lassen". Die Blitze sollen es dem Feind unmöglich machen, auf eine Filin-geschützte Hardware oder Person zu zielen oder sogar nur in die Richtung zu schauen.