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Merkel warnt vor "schwindenden Optionen" für einen geordneten Brexit

Während einer Pressekonferenz mit dem laotischen Premierminister Thongloun Sisoulith am Mittwoch in Berlin, warnte Bundeskanzlerin Angela Merkel davor, dass sich die Chancen für einen geordneten Brexit verringern.
Merkel warnt vor "schwindenden Optionen" für einen geordneten Brexit

Merkel machte die Anmerkungen, nachdem die britische Premierministerin Theresa May am Dienstag im Unterhaus eine weitere Niederlage erlitt, als die Abgeordneten ihren überarbeiteten Plan für ein Austrittsabkommen ablehnten.

"Wir haben das Ziel eines geordneten Ausstiegs (für Großbritannien) nicht aufgegeben, aber die gestrigen Ereignisse bedeuten, dass die Optionen geringer geworden sind", sagte Merkel und fügte hinzu, dass sie die Entscheidung des britischen Parlaments, die Transaktion abzulehnen, bedauert.

Die Kanzlerin merkte außerdeman, dass die Ergebnisse der nächsten Abstimmung in Westminster darüber entscheiden werden, welche "Richtung" zu berücksichtigen ist.

Sie erwähnte auch das Backstop-Problem und betonte, dass Irland besonders betroffen sein wird, wenn es keine einvernehmliche Lösung gibt.

Am Mittwoch stimmen die britischen Abgeordneten darüber ab, ob das Vereinigte Königreich die EU ohne Abkommen verlassen soll, während dann am Donnerstag eine Abstimmung über die Verlängerung der Frist nach Artikel 50 stattfinden wird.

Der Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union regelt den Austritt eines Mitgliedsstaats aus der Europäischen Union.

Mehr dazuNach erneuter Niederlage Mays im Parlament: EU bedauert britisches Nein zum Brexit-Deal

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