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Weihnachtsbotschaft aus Moskau: "Müssen die Ursache des Bösen bekämpfen, nicht die Symptome"

Der Vorsteher der Russisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland, hat in seiner Botschaft zum orthodoxen Weihnachtsfest aus der russischen Hauptstadt dazu aufgerufen, für das Gute und die Liebe zu kämpfen.
Weihnachtsbotschaft aus Moskau: "Müssen die Ursache des Bösen bekämpfen, nicht die Symptome"

Patriarch Kyrill erklärte, dass alle Unvollkommenheiten auf der Welt eine Folge der Sünde sind. Er rief die orthodoxen Christen auf, sich auf die Bekämpfung der Grundursache der Sünde zu konzentrieren, anstatt die Symptome zu bekämpfen.

"Die menschliche Gesellschaft ist seit jeher darauf ausgerichtet, Menschen in Kategorien einzuteilen: Erfolgreiche und Erfolglose, Glückliche und Unglückliche, Kluge und Dumme, Reiche und Bedürftige und so weiter und so fort. Wir Christen verstehen, dass alle Unvollkommenheiten der Welt eine Folge der Sünde sind. Anstatt also die Symptome zu bekämpfen, sollten wir uns in erster Linie auf die Bekämpfung der Grundursache konzentrieren. Das ist es, was der Herr will, dass wir sehen."

Er schloss seine Rede damit, Menschen zu motivieren auch im Kleinen Gutes zu bewirken und wünschte ihnen frohe Weihnachten.

"Meine lieben Brüder und Schwestern, ich bin sicher, ihr habt jemanden in eurer Nähe, der eure Unterstützung braucht. Weihnachten ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Beste von dem zu zeigen, was in dir steckt, und den Menschen Freude und Liebe zu bringen. Selbst kleine Werke können diese Welt zu einem besseren Ort machen. Das ist etwas, das jeder von uns tun kann – denn Gott ist mit uns."

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