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Belgische Polizei schießt in Bahnhof auf Messer-fuchtelnden Afghanen

Gestern Abend hat die Polizei im belgischen Gent das Feuer auf einen afghanischen Mann eröffnet, der mit einem Messer auf sie losgegangen war. Dies berichtet AFP. Der 28-jährige Mann liege schwer verletzt im Krankenhaus. Wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab, gehe man allerdings nicht von einem terroristischen Tatmotiv aus. Es gebe Hinweise, dass der Mann psychische Probleme habe.
Belgische Polizei schießt in Bahnhof auf Messer-fuchtelnden Afghanen

Medienberichte, die sich auf Zeugen beriefen, die bestätigt hätten, dass der Mann bei seinem Angriffsversuch "Allahu Akbar" geschrien haben soll, konnte die Staatsanwaltschaft nicht bestätigen. Zu dem Zwischenfall kommt es nur einen Tag, nachdem Belgien erstmals nach über zwei Jahren seine Terrorwarnstufe nach den Pariser Anschlägen vom November 2015 herabgestuft hatte. An den Anschlägen waren damals mehrere Attentäter aus Belgien beteiligt. Aber auch Belgien selbst wurde am 22. März 2016 durch Attentate am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn erschüttert. 35 Menschen, darunter drei Attentäter, wurden damals getötet und über 300 verletzt.

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