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Training für den Ernstfall: Angehende Marine-Soldaten müssen in Kammer voller CS-Gas ausharren

Marineinfanteristen der 26. Expeditionseinheit der US-Marines, die sich noch in der Grundausbildung befinden, haben in einer Kammer gefüllt mit CS-Gas ihr Durchhaltevermögen trainiert. Das Training fand auf dem Stützpunkt "Marine Corps Base Camp Lejeune" in der Nähe von Jacksonville in North Carolina statt. Viele der Teilnehmer weinten anschließend und hatten Hustenkrämpfe.
Training für den Ernstfall: Angehende Marine-Soldaten müssen in Kammer voller CS-Gas ausharren

Die Übung wurde im Rahmen der Vor-Einsatz-Ausbildung durchgeführt, die für jeden Marinesoldaten zum Pflichtprogramm gehört. Spätestens sechs Monate vor ihrem Marine-Einsatz müssen die Soldaten diese Prüfung absolviert haben. So sollen die Marine-Soldaten auch in kritischen Umgebungen überall auf der Welt operieren können. Sie werden auch im Rahmen von CBRN- beziehungsweise ABC-Übungen auf verschiedenste Szenarien vorbereitet, die eine chemische, biologische, radiologische oder nukleare Bedrohung beinhalten. Ziel sei es, dass die Soldaten auch in einer kontaminierten Umgebung überleben und operieren können.

Die Soldaten mussten in Schutzausrüstung einen Hindernisparcours unter freiem Himmel überwinden und wurden ohne Vorwarnung CS-Gas ausgesetzt. Diese Übung sollte realen Einsatzbedingungen möglichst nahe kommen. Bei einem Teil der Übung mussten die Soldaten mit ihrer Schutzrüstung in einem Raum voller CS-Gas ausharren und Ruhe bewahren. Gegen den Tränenfluss konnten viele am Ende trotzdem nichts ausrichten.

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