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Afghanistan: Aus Deutschland abgeschobene Asylanten treffen in Kabul ein

Acht abgelehnte Asylsuchende, die aus Deutschland abgeschoben wurden, sind heute in der afghanischen Hauptstadt Kabul gelandet. Gegen die Abschiebung hatten in Düsseldorf am Flughafen etwa 180 Aktivisten protestiert. Bei allen handelt es sich um Männer, die zuvor in Haft saßen - einer in Abschiebehaft und die anderen sieben in Strafhaft.
Afghanistan: Aus Deutschland abgeschobene Asylanten treffen in Kabul ein

Die aufenthaltsbeendende Maßnahme ist die erste ihrer Art seit über drei Monaten, nachdem ein Bombenanschlag Ende Mai 150 Menschen außerhalb der deutschen Botschaft in Kabul getötet hatte.

Politiker der Linken und der Grünen hatten die Abschiebung im Vorfeld kritisch kommentiert und behauptet, dass diese aus Wahlkampfgründen durchgeführt wurde. Einer der Abgeschobenen beklagt: "Syrer reisen in Deutschland oder in andere europäische Länder ein. Sie werden innerhalb von drei Monaten anerkannt. Bei Afghanen ist es nicht so. Es gibt Afghanen, die fünf oder sechs Jahre blieben und dann plötzlich deportiert werden. So erging es auch mir und meinem Freund. Wir waren sechs Jahre in Deutschland, dann haben sie uns abgeschoben." Die AfD wies demgegenüber darauf hin, dass die Zahl der nach dem Gesetz ausreisepflichtigen Asylbewerber um ein Vielfaches höher sei.

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