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Putin: Eine globale Katastrophe muss verhindert werden - USA und Russland müssen zusammenarbeiten

Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat heute seine traditionelle und jährlich stattfindende Ansprache vor der Föderalen Versammlung im Moskauer Kreml gehalten. Er äußerte sich zu einer Reihe von nationalen und internationalen Aspekten und Problemen. Auch betonte er erneut, dass Russland keine Konfrontation suche, sondern nach Stabilität, Freundschaft und Gleichberechtigung strebe.
Putin: Eine globale Katastrophe muss verhindert werden - USA und Russland müssen zusammenarbeiten

Wie auch schon gestern bei dem internationalen Forum der Primakow Lesungen betonte er, dass der Terrorismus eine ernstzunehmende globale Gefahr ist. Die Zusammenarbeit zwischen Russland und den Vereinigten Staaten bei der Bewältigung globaler und regionaler Fragen liege im Interesse der ganzen Welt, so Putin. Deswegen rechne er damit, dass die USA sich den russischen Bemühungen im Kampf gegen diese Gefahr anschließen werden.

Der designierte US-Präsident Donald Trump zeigte sich bereit, die bilateralen Beziehungen zu reparieren. Auch er sieht in dem Terrorismus eine ernstzunehmende Gefahr für die Welt. Putin fügte hinzu, dass Versuche das atomare Gleichgewicht zu zerstören, in eine globale Katastrophe führen können. Die USA waren 2001 einseitig vom ABM-Vertrag zurückgetreten, der zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen diente. Putin hatte den Schritt und dessen mögliche katastrophalen Folgen mehrfach scharf kritisiert, wie beispielsweise im Dezember 2014, als er fragte:

„Was machen die US-Streitkräfte in Europa, einschließlich taktischer US-Nuklearwaffen? […] Wer hat das Raketenabwehrsystem-Abkommen einseitig gekündigt, das zweifellos eines der wichtigsten Bausteine des ganzen internationalen Sicherheitssystems war? Waren das etwa wir? Nein, das waren die USA, sie haben es einseitig gekündigt. Die USA schaffen uns Bedrohungen – sie bauen Elemente des strategischen Raketenabwehrsystems nicht nur auf Alaska auf, sondern das tun sie auch in Europa – in Rumänien und Polen – direkt vor unserer Grenze.“

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