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China fordert ernste Strafen für Drahtzieher und Verantwortliche der US-Drohnenmorde

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, verurteilte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Peking den jüngsten tödlichen Drohnenangriff der US-Streitkräfte in Afghanistan am 29. August aufs Schärfste.

"China fordert die US-Seite auf, die Wahrheit über den Vorfall gründlich zu untersuchen, die Verantwortlichen und Täter ernsthaft zu bestrafen, dem afghanischen Volk und der internationalen Gemeinschaft eine verantwortungsvolle Erklärung zu geben und eine Wiederholung solcher menschlichen Tragödien zu vermeiden", so Zhao Lijian.

Auch lehnte er den Drohnenkrieg der USA im Ganzen ab, bei dem Drohnen zum Töten eingesetzt werden und Angriffe ohne gründliche Überprüfung stattfinden. Die Dunkelziffer der zivilen Opfer solcher US-Angriffe sei viel höher als die offiziellen Statistiken dazu, betonte er.

Bei einem US-Drohnenangriff des US-Geheimdienstes am 29. August in Kabul, der angeblich auf einen bewaffneten IS-Terroristen abzielte, wurden zehn Zivilisten, darunter sieben Kinder, getötet.

China spricht von einem "schweren Verbrechen" diesbezüglich.

"Die Vereinigten Staaten haben Drohnen missbraucht, um ohne genaue Überprüfung Angriffe durchzuführen, die rücksichtslos das Leben von zehn unschuldigen armen Afghanen, darunter auch Kinder, gefordert haben. Dies ist ein schwerer Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, eine unverantwortliche Gewaltanwendung und ein schweres Verbrechen", sagte Zhao Lijian.

Er forderte im Namen seines Landes, dass "der Einsatz jeglicher Waffen, einschließlich bewaffneter Drohnen, im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen und dem humanitären Völkerrecht stehen sollte".

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