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Putin: Akute Gefahr an "instabilen" Außengrenzen der Partnerstaaten

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am Donnerstag vor den Teilnehmern des Gipfels der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) per Videokonferenz aus Nowo-Ogarjowo, dass "nicht einer, nicht zwei", sondern "mehrere Dutzend Personen" aus seinem Umfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden seien, weshalb er seine Reise nach Duschanbe, Tadschikistan, absagen musste.

Putin bedauerte auch, dass er nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen und den Teilnehmern des Gipfels "die Hand schütteln und sie umarmen" könne. Darüber hinaus erklärte er, dass es notwendig sei, die Bemühungen und die Einheit der OVKS-Länder zu koordinieren, um die Sicherheit zu gewährleisten, "um es gelinde auszudrücken, nach dem überstürzten Abzug der US-Truppen und ihrer Verbündeten aus Afghanistan und der Machtübernahme durch die Taliban".

"Wie bereits erwähnt, ist die Lage im Zuständigkeitsbereich der OVKS und an den Außengrenzen der Mitgliedsstaaten nicht nur instabil, sondern birgt auch neue, wirklich akute Herausforderungen und Risiken für die Sicherheit unserer Länder", so der russische Präsident.

"Wir müssen jederzeit bereit sein, das verteidigungspolitische Potenzial der OVKS in vollem Umfang zu nutzen, um die Sicherheit zu gewährleisten und Frieden und Stabilität in unseren Ländern zu erhalten", fügte Putin hinzu.

Zu der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, der im Oktober 2002 geschlossen und im Jahr 2003 in Kraft getreten ist, gehören neben Russland auch Kasachstan, Kirgistan, Armenien, Tadschikistan und Weißrussland.

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