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"Ich habe mich dann für mehr Äs entschieden": Ramelow über seinen Tweet und Corona-Lage in Thüringen

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sagte am Dienstag in Erfurt, das Land sei "weiterhin in Gesprächen auch mit den russischen Produzenten von Sputnik V", als er nach dem Corona-Gipfel am Montag ein Update zur Corona-Krise gab.

Ramelow forderte auch Unternehmen mit Produktionskapazitäten in Deutschland auf, auf die Produzenten des russischen Impfstoffs zuzugehen. Er betonte, wie wichtig es sei, "noch mehr Impfstoffe zu bekommen".

Der langwierige Gipfel am Montag zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Staatsoberhäuptern sollte ursprünglich Schritte zur weiteren Lockerung des Lockdowns in Deutschland erwägen. Stattdessen führte der Anstieg der Corona-Infektionszahlen in den letzten Wochen zu einer Verschärfung der Restriktionen.

Während des Gipfels, der bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags dauerte, postete Ramelow einen Tweet, in dem er 279 Mal den Buchstaben "Ä" schrieb – eine Anspielung auf den kürzlichen irrtümlichen Tweet von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, der am Donnerstag ein einzelnes "Ä" postete. Der Tweet wurde schnell zu seinem mit Abstand meistgelikten Beitrag. Der Tweet sei "pure Solidarität gegenüber Reiner Haseloff" gewesen, erklärte Ramelow.

Nachdem er stundenlang virtuell mit Haseloff gewartet habe, habe er "beschlossen, Solidarität zu zeigen". "Wo Reiner angemeckert wurde, weil er ein Ä gepostet hat, habe ich beschlossen, mehr Ä's zu posten", sagte er scherzhaft.

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