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Merkel zu Terror: "Es ist dringend notwendig zu wissen, wer bei uns reinkommt"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich am Dienstag anderen europäischer Staats- und Regierungschefs angeschlossen und über die Bedeutung von Grenzkontrollen bei der Bekämpfung des Terrorismus nach den jüngsten tödlichen islamistischen Anschlägen gesprochen.
Merkel zu Terror: "Es ist dringend notwendig zu wissen, wer bei uns reinkommt"

Bei der gemeinsamen Videokonferenz mit den Staats- und Regierungschefs Frankreichs und Österreichs betonte sie: "Es dringend notwendig, dass wir wissen, wer bei uns reinkommt, aber auch, wer den Schengenraum wieder verlässt."

Das Treffen findet eine Woche nach dem Terroranschlag in Wien statt. Ein junger Mann mit albanischen Wurzeln und Kontakten in die extremistische Szene hatte in der österreichischen Hauptstadt vier Menschen erschossen. Der Anschlag hat die Forderungen in Österreich nach einem härteren Vorgehen gegen den islamischen Extremismus verstärkt.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz rief am Montag zu einer koordinierten, europaweiten Aktion auf, die sich unter anderem gegen den politischen Islam, gegen die Bedrohung durch die Rückkehr von Kämpfern aus Konfliktgebieten und für einen "angemessenen Schutz der EU-Außengrenzen" einsetzen solle.

In Frankreich tötete im vergangenen Monat ein islamischer Extremist drei Menschen in einer Kirche in der französischen Stadt Nizza,. Zuvor hatte ein weiterer Extremist einen Lehrer in der Nähe von Paris enthauptet, weil er seinen Schülern Karikaturen des Propheten Mohamed für eine Diskussion über die Meinungsfreiheit gezeigt hatte. Als Folge der Anschläge schlug der französische Präsident Emmanuel Macron letzte Woche strengere Kontrollen an den EU-Außengrenzen, eine besser koordinierte Polizeiarbeit innerhalb der grenzfreien Zone des Blocks und Änderungen der EU-Migrationspolitik vor.

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