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Laschet: "Explodierende Infektionszahlen – Flächendeckender Lockdown nicht auszuschließen"

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat am Sonntag angesichts der "explodierenden Infektionszahlen" im Kreis Gütersloh, die "ganz eng mit der Fleischindustrie verbunden sind", erklärt, dass ein "flächendeckender Lockdown" nicht mehr auszuschließen sei. Um das zu verhindern, muss es gelingen, dass die Infizierten aus dem Fleischbetrieb die Krankheit nicht in die Bevölkerung überspringen lassen. Man müsse breit testen und Infizierte in strenge Quarantäne halten.
Laschet: "Explodierende Infektionszahlen – Flächendeckender Lockdown nicht auszuschließen"

Hintergrund ist die Ausbreitung des Coronavirus im Schlachthof Tönnies in Rheda-Wiedenbrueck im Kreis Gütersloh. Berichten zufolge ist die Zahl der Menschen in dem Werk, die positiv auf das Virus getestet haben, seit Freitag auf 1.331 gestiegen. Alle 6.500 Arbeiter und Manager sowie ihre Familien stehen unter Quarantäne. 

Laschet versprach, dass Behörden und medizinisches Personal alles dafür tun, ein Überschwappen des Virus auf die Bevölkerung des Landkreises zu verhindern. 

Sven Georg, Kommissar für den Landkreis Gütersloh, sagte am Donnerstag, er glaube, dass die Öffnung der europäischen Grenzen die Zunahme der Coronavirus-Fälle im örtlichen Fleischverpackungsbetrieb verursacht habe. Das Fleischverpackungswerk von Tönnies sowie Schulen und Kindergärten in der Umgebung wurden nach dem Ausbruch des Virus geschlossen. 

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