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Wien: "Scheiß Nazis" – "Antifaschisten" reagieren auf FPÖ-Protest gegen Corona-Maßnahmen

Auf dem Heldenplatz in Wien haben am Mittwoch rund 500 Personen gegen die Corona-Politik der Regierung protestiert. Initiiert wurde die Veranstaltung von der rechtsgerichteten FPÖ. Unweit der Versammlung fanden sich Menschen zum Protest gegen die FPÖ-Kundgebung zusammen, um gemeinsam gegen Antisemiten und Verschwörungstheoretiker zu demonstrieren.
Wien: "Scheiß Nazis" – "Antifaschisten" reagieren auf FPÖ-Protest gegen Corona-Maßnahmen

Unter den Corona-Maßnahmen-Gegnern befand sich auch der ehemalige FPÖ-Politiker, Johann Gudenus, der im Mai 2019 von all seinen Ämtern zurücktrat, nachdem man von ihm Videoaufnahmen veröffentlicht hatte. Diese wurden als sogenannte Ibiza-Affäre bekannt und führten zum Zusammenbruch der österreichischen Koalitionsregierung zwischen ÖVP und FPÖ. Beim Protest am Mittwoch sagte er:

Es kann nicht sein, dass ein Bundeskanzler und eine Bundesregierung eine neue Normalität verordnet, die die Freiheit des Volkes einschränkt. Ich denke, hier sind viele beherzte Bürger, die ihre Freiheit zurückhaben wollen. Deshalb bin ich hier. 

Der Vizebürgermeister von Wien, Dominik Nepp, bemerkte:

Wir wollen, dass die Asylrecht ausgesetzt wird, damit sich nicht noch mehr Menschen, unter dem Deckmantel des Asyls als Wirtschaftsflüchtlinge von griechischen Inseln oder türkischen Flüchtlingslagern oder von Nordafrika auf den Weg machen und das Coronavirus hier unkontrolliert einführen.

Polizeibeamte beaufsichtigten außerdem einen Gegenprotest ganz in der Nähe. Dort skandierte man im Chor: Nationalismus raus aus den Köpfen.

Eine Demonstrantin sagte dort:

Die FPÖ, die scheiß Nazis, machen eine Kundgebung [...] zusammen mit Verschwörungstheoretikern. Das finde ich halt extrem problematisch. Generell ist die FPÖ ist antisemitisch, rassistisch bis zum Gehtnichtmehr. Und deshalb gehen wir auf die Strasse, um der FPÖ zu zeigen, dass sie scheiße ist.

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