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Britische Bürger äußern sich zur Hospitalisierung von Premierminister Boris Johnson

Der britische Regierungschef Boris Johnson hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Jetzt ist der 55-Jährige wegen COVID-19 auf eine Intensivstation verlegt worden. Die Sorge ist groß. Der Schritt sei auf Anraten seiner Ärzte erfolgt, hieß es in einer Erklärung. Er sei bei Bewusstsein und brauche derzeit kein Beatmungsgerät, teilte Johnsons Büro mit. Einwohner von Luton äußerten sich am Dienstag zu der Nachricht.
Britische Bürger äußern sich zur Hospitalisierung von Premierminister Boris Johnson

Johnson war am Sonntag – zunächst vorsorglich – wegen anhaltender Symptome in das Krankenhaus gebracht und am Montag auf die Intensivstation verlegt worden, weil sich sein Zustand verschlechtert hatte. Er musste bislang aber nicht an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden. Dieses stehe jedoch bereit, sollte es notwendig werden. Der britische Premierminister Boris Johnson wurde auf die Intensivstation verlegt, nachdem Johnson für Tests ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Bereits vor über einer Woche wurde bei ihm das Coronavirus diagnostiziert.

Die britische Regierung steht im Kampf gegen die Pandemie unter erheblichem Druck. Im chronisch unterfinanzierten Gesundheitsdienst NHS gibt es zudem nicht genügend Tests, Schutzausrüstungen und Beatmungsgeräte. Erste Kliniken meldeten britischen Medien zufolge sogar einen Mangel an Sauerstoff für die Beatmung von Lungenkranken.

"Ich denke, es ist eine sehr traurige Nachricht für das Land", sagte Saima, ein Bürgerin von Luton. "Wir brauchen ihn, um das Land besser zu führen. "Es ist ein riesiger Schock", meinte Christopher, ein weiterer Bewohner Lutons. "Es zeigt einfach, dass dieses Virus jeden betrifft. Es gibt keine Grenzen, keine Grenzen."

Der britische Premierminister Boris Johnson verbrachte die Nacht im St. Thomas-Krankenhaus in London. Johnson hat Außenminister Dominic Raab gebeten, ihn gegebenenfalls zu vertreten. Die Downing Street hatte in der vergangenen Woche bestätigt, dass Raab als amtierender Premierminister einspringen würde, falls Johnson krankheitsbedingt seinen Aufgaben fernbleiben müsste.

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