International

China kritisiert USA: Heizen Spannungen im Nahen Osten mit "militärischem Interventionismus" an

China hat den USA eine destabilisierende Präsenz im Nahen Osten vorgeworfen und die wachsende Feindseligkeit zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran als Bedrohung der regionalen Sicherheit bezeichnet. Peking rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf.
China kritisiert USA: Heizen Spannungen im Nahen Osten mit "militärischem Interventionismus" anQuelle: Reuters © U.S. Air Force/Senior Airman Cory D. Payne

Die USA sollten ihre militärische Macht nicht missbrauchen, betonte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang bei einer Pressekonferenz am Montag. Außerdem forderte er Washington und Teheran auf, Zurückhaltung zu üben, um eine Eskalation der Spannungen zu vermeiden.

Die Stellungnahme erfolgte, nachdem der iranische General und Kommandant der al-Quds-Einheit Qassem Soleimani durch einen US-Drohnenangriff getötet wurde. Geng erklärte:

Machtpolitik ist weder populär noch nachhaltig. Das riskante militärische Verhalten der USA in den letzten Tagen verstößt gegen die Grundnormen der internationalen Beziehungen.

Zuvor kritisierte China den gezielten Angriff heftig und bezeichnete das Attentat als Verletzung internationaler Normen und als schweren Schaden für die regionale Stabilität. In einem Telefongespräch mit seinem iranischen Amtskollegen wies der chinesische Außenminister Wang Yi darauf hin, dass Washington "Militärgewalt missbrauchen" würde, und versprach, dass Peking eine objektive und faire Position einnehmen werde, um zur Verbesserung der Lage im Nahen Osten beizutragen.

Mehr zum Thema - Irakisches Parlament fordert Abzug der im Land stationierten US-Soldaten – Dringliche NATO-Sitzung

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team