International

Putin: Moskau hilft Peking beim Aufbau eines Raketenangriffswarnsystems

Die Russische Föderation hilft der Volksrepublik China dabei, ein eigenes Raketenangriffswarnsystem aufzubauen. Das teilte der russische Präsident Wladimir Putin mit und betonte, dass damit die Verteidigungsfähigkeit Chinas drastisch erhöht wird.
Putin: Moskau hilft Peking beim Aufbau eines RaketenangriffswarnsystemsQuelle: Sputnik

Moskau hilft Peking beim Aufbau eines Raketenangriffswarnsystems, das die Verteidigungsfähigkeit Chinas drastisch erhöht. Das teilte Präsident Wladimir Putin am Donnerstag mit und stellte fest, dass nur Russland und die USA derzeit über eine solche Technologie verfügen. Vor den hochrangigen Gästen des 16. Waldai-Klubs in Sotschi sagte er:

Ich glaube nicht, dass ich hier ein großes Geheimnis verraten werde. Es wird sowieso klar werden. Wir helfen unseren chinesischen Partnern heute dabei, ein Raketenangriffswarnsystem zu schaffen.

Es ist eine sehr ernste Sache, die die Verteidigungsfähigkeit Chinas drastisch erhöhen wird.

Das Raketenangriffswarnsystem kombiniert bodengebundene Radare und Phased-Array-Satelliten im Erdorbit, die den Start ballistischer Raketen erkennen und deren Flugbahn berechnen. Die Daten werden dann an eine Kommandozentrale übertragen, wo eine Entscheidung darüber getroffen werden kann, wie der Angriff abzuwehren und darauf zu reagieren ist.

Der russische Staatschef sagte auch, dass die Eindämmung Chinas "per Definition unmöglich" sei und wies auf Washingtons Handelskrieg gegen Peking, US-Patrouillenmissionen im Südchinesischen Meer und andere ähnliche Schritte der USA hin.

Diejenigen, die solche "destruktiven und schädlichen" Versuche unternehmen, werden nur "sich selbst schaden", warnte Putin.

Mehr zum Thema - Lawrow: Westen predigt Liberalismus, aber untergräbt Frieden und Vertrauen

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion