International

Handelskrieg zwischen USA und China: IWF warnt vor Gefahren für weltweites Wirtschaftswachstum

Ein Handelskrieg zwischen USA und China wird nach Angaben des IWF das weltweite Wirtschaftswachstum "gefährden", Verbraucherkosten steigen und das Vertrauen in die Wirtschaft schwinden lassen. Die Chefökonomin des IWF sieht die US-Verbraucher als die Hauptverlierer.
Handelskrieg zwischen USA und China: IWF warnt vor Gefahren für weltweites WirtschaftswachstumQuelle: Reuters © David Gray

Zu Beginn des Monats gab es noch Optimismus, dass zwischen den strittigen Parteien Peking und Washington im Handelsstreit ein Konsens gefunden werden könnte. Dann aber inmitten der Verhandlungen, initiierte der US-Präsident Donald Trump am 10. Mai weitere Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar. Trump wirft China einen Handelsvorteil gegenüber den USA vor. Die Strafzölle sollen dem entgegenwirken. Peking hofft auf ein Einlenken der USA, zeigt sich jedoch kampfbereit. 

Gita Gopinath, Chefökonomin des Internationalen Währungsfonds (IWF), warnt vor den Folgen:

Die Verbraucher in den USA und in China sind eindeutig die Verlierer der Handelsstreitigkeiten. 

In einem Blog warnte Gopinath, gemeinsam mit Co-Autoren, vor noch schwereren Wirtschaftsschäden, sollte Trump auch seine Drohungen wahr machen, Strafzölle auf sämtliche chinesische Importe zu verhängen.

Die Zolleinnahmen, so Gopinath, würden fast ausschließlich von den US-Importeuren zu tragen sein. Zwar hätten die Spannungen beiden Ländern bereits geschadet, den bilateralen Gesamthandel hätten sie jedoch noch nicht verringert. Auch sei das bilaterale Handelsdefizit davon unbeeinflusst geblieben: 

Während die Auswirkungen auf das globale Wachstum zu diesem Zeitpunkt relativ gering sind, könnte die jüngste Eskalation die Stimmung in der Wirtschaft und an den Finanzmärkten erheblich dämpfen, die globalen Lieferketten stören und die prognostizierte Erholung des globalen Wachstums im Jahr 2019 gefährden.

Mehr zum ThemaLachender Dritter? Taiwans Präsidentin sieht Vorteile durch Handelsstreit zwischen USA und China

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team