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USA befehlen Abzug ihres gesamten zivilen Personals aus dem Irak – Nur "Notfallpersonal" bleibt

Laut der US-Botschaft haben die USA ihr im Irak stationiertes "Nicht-Notfallpersonal" aufgefordert, den Irak aufgrund der Spannungen mit dem Iran zu verlassen. Die US-Truppen im Irak sind nach Angaben Washingtons in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.
USA befehlen Abzug ihres gesamten zivilen Personals aus dem Irak – Nur "Notfallpersonal" bleibtQuelle: Reuters

US-Außenminister Mike Pompeo hatte seinen Berlinbesuch kurzfristig abgesagt, um "aufgrund dringender Angelegenheiten" in den Irak zu reisen. Dort besprach er mit Ministerpräsident Adel Abel Mahdi die "steigende iranische Aktivität". Nach dem Treffen mit Ministerpräsident Mahdi sagte er:

Wir haben mit ihnen darüber gesprochen, wie wichtig es ist, dass der Irak in der Lage ist, die Amerikaner in ihrem Land angemessen zu beschützen. Beide versicherten, dass sie verstanden haben, dass das ihre Verantwortung sei.

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Einige Regierungsangestellte werden die Botschaft in Bagdad sowie das US-Konsulat in Erbil, der Hauptstadt des irakischen Kurdistan, verlassen. Am Sonntag warnte die Botschaft vor "verschärften Spannungen" im Irak und forderte die dortigen US-Bürger auf, "wachsam zu bleiben". Normale Visa-Dienste werden vorübergehend ausgesetzt.

Die Erklärung der US-Botschaft in Bagdad auf Twitter: 

Der israelische Geheimdienst Mossad hatte vor Angriffen der Iraner im Irak auf US-Militärs gewarnt. Dem widersprach der stellvertretende OIR-Kommandeur und britische General Chris Ghika

Es gibt keine erhöhten Bedrohungen durch vom Iran unterstützte Kräfte im Irak und Syrien. 

Die Regierung Teherans hatte ein Jahr nach dem Ausstieg der USA aus dem Nuklearabkommen erst kürzlich eine teilweise Aufkündigung des 2015 geschlossenen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) erklärt und den verbliebenen Unterzeichnerländern in der EU eine Frist gesetzt, um wieder den Handel mit dem Iran zu ermöglichen. Der Iran betonte immer wieder, keinen Krieg mit den USA zu wollen. 

Pompeo sagte vor seiner Rückreise aus dem Irak: 

Ich denke, in den kommenden Stunden und Tagen werden wir die Antwort [auf das Bedrohungsszenario] haben. 

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