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Kuba: Behörden warnen Fluggesellschaften vor Mangel an Treibstoff

Kubanische Behörden warnen die internationalen Fluggesellschaften, dass das Auftanken auf den Flughäfen der Inselrepublik für den nächsten Monat nicht verfügbar sein wird. Die Energiekrise auf der Insel verschlimmert sich wegen verstärktem Druck der USA.
Kuba: Behörden warnen Fluggesellschaften vor Mangel an Treibstoff© Urheberrechtlich geschützt

Die Regierung von Kuba hat die auf der Insel operierenden internationalen Fluggesellschaften gewarnt, dass dem Land aufgrund der US-Ölblockade ab diesem Montag der Flugtreibstoff ausgehen wird. Wie die Nachrichtenagentur EFE unter Berufung auf die offizielle Mitteilung berichtete, betreffe der Kerosinmangel alle internationalen Flughäfen Kubas. Vom 10. Februar bis zum 11. März wird das Auftanken mit dem Flugzeugtreibstoff Jet A-1 auf neun internationalen Flughäfen, einschließlich der Hauptstadt Havanna, nicht verfügbar sein.

Bislang haben die Fluggesellschaften, hauptsächlich US-amerikanische, spanische, panamaische und mexikanische, die in Kuba tätig sind, noch nicht bekannt gegeben, wie sie unter diesen Umständen agieren würden. Die EFE erinnerte daran, dass die Airlines bei ähnlichen Situationen in der Vergangenheit ihre Abflugrouten geändert und zusätzliche Tankstopps in Drittländern gemacht hatten.

Kuba stößt auf die Treibstoffknappheit vor dem Hintergrund der Energiekrise, die sich in der vergangenen Woche wegen der US-Politik verschärft hat. Ende Januar drohte US-Präsident Donald Trump mit zusätzlichen Zöllen auf Waren aus Ländern, die Öl nach Kuba liefern. Er argumentierte dabei, dass Havanna eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstelle. Auch wegen des Stopps der Öllieferungen aus Venezuela stünde Kuba kurz vor dem Zusammenbruch.

Russland erörtert mit den kubanischen Behörden potenzielle Hilfe als Reaktion auf den Druck der USA, erklärte am Montag Kremlsprecher Dmitri Peskow. TASS zitierte den Beamten:

"Tatsächlich bereiten, sagen wir, Würgegriffe der USA dem Land viele Schwierigkeiten. Wir erörtern mit unseren kubanischen Freunden mögliche Lösungen für diese Probleme oder zumindest die Bereitstellung zumutbarer Hilfe."

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