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Musk macht sich über Präsident Biden lustig und will Republikaner wählen

Der milliardenschwere Tech-Unternehmer Elon Musk sagte auf einer Konferenz in Miami, dass er bis jetzt zwar immer die Demokraten gewählt habe, doch bei der nächsten Wahl könne es anders laufen. Zudem machte er sich über den amtierenden US-Präsidenten Joe Biden lustig.
Musk macht sich über Präsident Biden lustig und will Republikaner wählenQuelle: Legion-media.ru

In einer virtuellen Rede auf einer Veranstaltung des All-In-Podcasts in Miami wies der in Südafrika geborene Tech-Milliardär Elon Musk zunächst Bedenken zurück, dass seine Bemühungen, Twitter zu kaufen, einer "rechten Übernahme" gleichkämen. Dann aber deutete er überraschend seine künftige Wahlpräferenz an. Er werde bei der nächsten Wahl für republikanische Kandidaten stimmen, so Musk unter dem Gelächter der anwesenden Konferenz-Teilnehmer. Musk fügte hinzu, dass er sich zwar als politisch gemäßigt sehe und die Republikaner nie unterstützt habe. Doch er könne nicht länger auf der Seite der Demokraten stehen. Er sagte:

"Ich würde mich selbst als moderat einstufen, weder als Republikaner noch als Demokrat. Und in der Tat habe ich in der Vergangenheit überwiegend für die Demokraten gestimmt. Ich habe vielleicht nie für einen Republikaner gestimmt, nur um das klarzustellen [...] Jetzt, bei dieser Wahl, werde ich es tun."

Musk ergänzte, dass sein Angebot, die riesige Social-Media-Plattform für 44 Milliarden Dollar zu kaufen, "keine Übernahme von rechts ist, wie einige Leute auf der linken Seite befürchten", sondern "eine Übernahme von gemäßigten Flügeln." Und ein "Versuch, sicherzustellen, dass sich Menschen aller politischen Überzeugungen in einer digitalen Stadt [wie Twitter] willkommen fühlen." Er sagte, Twitter habe derzeit eine "sehr linke Ausrichtung".

Weiterhin führte Musk aus, dass seiner Ansicht nach die Demokratische Partei jetzt "übermäßig von den Gewerkschaften und den Prozessanwälten kontrolliert wird." Und er fügte hinzu:

"Wenn auf der Seite der Demokraten etwas nicht im Interesse der Menschen ist, dann liegt das in der Regel an den Gewerkschaften – was nur eine andere Form des Monopols ist – und den Prozessanwälten."

Biden selbst sei "zu sehr von den Gewerkschaften vereinnahmt", so der Unternehmer weiter. Musks Pläne, Twitter zu kaufen, waren in den letzten Tagen allerdings ins Stocken geraten. Grund ist der Streit darüber, wie viele Bots und Spam-Accounts die gesamte Nutzerbasis der Plattform ausmachen. Während Twitter behauptet, dass derlei Konten weniger als 5 Prozent der Gesamtanzahl ausmachen, hat Musk eine genauere Prüfung gefordert.

Für weitere Lacher sorgte Musk, als er während der Konferenz auch meinte, dass die Biden-Administration "nicht viel zu erreichen scheint." Mit einem Seitenhieb auf Biden sagte der Milliardär, dass es schwer sei zu sagen, was Biden überhaupt mache. Dann fügte er hinzu:

"Der wahre Präsident ist derjenige, der den Teleprompter kontrolliert [...] Der Weg zur Macht ist der Weg zum Teleprompter."

Damit nicht genug – es gab von seiner Seite auch Lob für die Vorgängerregierung. In der Trump-Administration habe es, abgesehen von Trump selbst, eine Menge Leute gegeben, die die Dinge effektiv erledigt hätten, so Musk.

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