International

Präsident der Rockefeller Foundation warnt vor "massiver" globaler Hungerkrise

Der Präsident der Rockefeller Foundation, Rajiv Shah, forderte einen Schuldenerlass und eine Soforthilfe für ärmere Länder, um eine "massive, unmittelbare Nahrungsmittelkrise" abzuwenden, die sich aufgrund des Ukraine-Krieges abzeichnet.
Präsident der Rockefeller Foundation warnt vor "massiver" globaler HungerkriseQuelle: www.globallookpress.com © Gottfried Czepluch, via www.imago-images.de

Infolge des Krieges in der Ukraine sind die Exporte von Weizen, Mais, Sonnenblumenöl und anderen Nahrungsmitteln aus Russland und der Ukraine gefährdet, die mehr als zehn Prozent aller weltweit gehandelten Kalorien ausmachen. Die Lebensmittelpreise sind in Ländern mit niedrigem Einkommen, die bereits unter den Folgen der Corona-Krise leiden, gestiegen.

Die USA sollten daher die Bemühungen anführen, das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen voll zu finanzieren und in Ländern, in denen in den nächsten sechs Monaten eine Nahrungsmittelknappheit zu erwarten ist, Vorräte für den Notfall bereitstellen, sagte Shah in der vergangenen Woche in der Sendung "Balance of Power with David Westin" bei Bloomberg Television.

Die Strategie wurde schon früher angewandt und habe "in der Vergangenheit gut funktioniert". Die kriegsbedingte Unterbrechung der weltweiten Düngemittelversorgung werde sich "noch schlimmer" auf den Hunger in der Welt auswirken und die Ernteerträge in Afrika und anderen Teilen der Entwicklungsländer verringern, sagte Shah.

Er forderte außerdem einen Schuldenerlass für Länder in Not, damit sie mit dem Geld, das sonst an die Gläubiger in der reichen Welt, einschließlich der Weltbank, gehen würde, Dünger und Lebensmittel für ihre Bevölkerung kaufen können.

Mehr zum Thema "Um globale Hungerkatastrophe abzuwenden" – Özdemir fordert weitere Waffenlieferungen an Ukraine

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.