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Russland will UEFA 2028 oder 2032 ausrichten

Russland plant, sich um die Ausrichtung der UEFA-Europameisterschaft 2028 oder 2032 zu bewerben. Dies hat das Mitglied des Exekutivkomitees des Russischen Fußballverbands, Sergei Anochow, erklärt.
Russland will UEFA 2028 oder 2032 ausrichten© Pierre Albouy - UEFA

Sergei Anochow, Mitglied des Exekutivkomitees des Russischen Fußballverbands (RFU), hat von dem Wunsch der Organisation berichtet, sich um die Ausrichtung der Europameisterschaften 2028 und 2032 zu bewerben. Nach seinen Worten sei die Entscheidung auf der Sitzung des Exekutivausschusses getroffen worden. Er wies auch darauf hin, dass der RFU einen Doppelantrag stellen werde.

Die Bewerbungsfrist für die Europameisterschaft 2028 lief am Mittwoch, dem 23. März, ab. Die Türkei, Rumänien, Bulgarien, das Vereinigte Königreich und Irland zählen derzeit zu den Kandidaten für die Ausrichtung des Wettbewerbs. Darüber hinaus reichten Griechenland und Serbien eine gemeinsame Bewerbung ein.

Russlands Bewerbungen würden vor dem Hintergrund eines von der UEFA verhängten Verbots der Teilnahme aller russischen Vereine und Mannschaften an internationalen Wettbewerben erfolgen, das gemeinsam mit dem Weltverband FIFA als Reaktion auf die russische Militäroperation in der Ukraine ausgesprochen wurde.

Unterdessen legte der RFU beim Schiedsgericht des Sports Berufung ein, um die Entscheidung zu kippen. Die wurde allerdings bestätigt. Im Vorfeld des Verbots hatte die UEFA auch das diesjährige Champions-League-Finale am 22. Mai von St. Petersburg nach Paris verlegt.

Da keine weiteren Bewerbungen bekannt sind, wird erwartet, dass Großbritannien oder Irland die Euro 2028 im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens organisieren werden. Russland würde sich jedoch gegen den Gewinner der Euro 2020, Italien, um das Austragungsrecht für 2032 bewerben. Die Entscheidung darüber, wer am Ende die Euro 2028 bzw. die Euro 2032 ausrichtet, wird im September 2023 bekannt gegeben.

Mehr zum Thema - Russischer Verband kritisiert Suspendierung durch FIFA und UEFA als "diskriminierend"

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