International

Ehemaliger Leibarzt des Weißen Hauses fordert kognitiven Test für Präsident Biden

Ronny Jackson, Leibarzt von Barack Obama und Donald Trump, erneuert seine Forderung, dass der amtierende US-Präsident Biden einen Fähigkeitstest durchführen lassen muss. Damit soll er unter Beweis stellen, dass er aktuell geeignet ist, sein politisches Amt auszuführen.
Ehemaliger Leibarzt des Weißen Hauses fordert kognitiven Test für Präsident BidenQuelle: Gettyimages.ru © Chip Somodevilla / Staff

Ronny Jackson ist ein US-amerikanischer Arzt und war von 2013 bis 2018 der sogenannte Leibarzt des Weißes Hauses, zunächst für US-Präsidenten Obama, und im Anschluss bis Dezember 2019 für Donald Trump. Seit dem 3. Januar 2021 vertritt er als Republikaner den 13. Distrikt des Bundesstaats Texas im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. 

Jackson wiederholte in dieser Woche in einem Twitter-Beitrag seine nachdrückliche Forderung, dass der aktuelle US-Präsident Joe Biden sich zeitnah einem kognitiven Test unterziehen müsse. Jackson schrieb in seinem Tweet:

"Biden weiß nicht, was in der Ukraine los ist. Er weiß nicht, was mit irgendetwas los ist! Er ist kognitiv nicht in der Lage zu führen. Er muss zurücktreten, bevor unser Land noch mehr leidet."

Ein kognitiver Test wird auch Fähigkeitstest oder Eignungstest genannt. Dabei wird die  Fähigkeit des Teilnehmenden zum logischen Schlussfolgern, sowie zum sprachlichen, numerischen und figural-bildhaften Denken geprüft. Zusätzlich kann spezielles Wissen, wie etwa Sprachkompetenzen und technisches Verständnis, abgefragt werden.

In einem Telefon-Interview im Februar mit US-Medien, erläuterte Jackson abermals die Gründe, weshalb er eine unbedingte Notwendigkeit für eine solche Untersuchung bei Biden sieht. So teilte er wörtlich mit:

"Das ganze Land sieht seit über einem Jahr seine mentalen kognitiven Probleme. Und es steht für die meisten Menschen außer Frage, dass etwas mit ihm los ist, dass er kognitiv nicht mehr derselbe ist wie früher und meiner Meinung nach nicht in der Lage ist, unser Präsident zu sein. Jedes Mal, wenn er aufsteht und zum amerikanischen Volk spricht, sieht ihm nicht nur das amerikanische Volk zu, sondern die ganze Welt, und das ist ein Teil des Problems hier. Er sieht müde aus, er sieht schwach aus, er sieht verwirrt aus, er ist inkohärent (unzusammenhängend), und das sendet eine Botschaft der Schwäche in die ganze Welt, und das wird von den Menschen aufgegriffen."

Jackson erinnerte in dem Interview, dass US-Präsident Biden "schon immer für Fauxpas anfällig war" und dass er, Jackson, regelmäßig auf diese Ereignisse hingewiesen hat – schon mit Beginn des Wahlkampfes 2020. Von Biden würden "40 Jahre an Aufzeichnungen" existieren, wo man "sich diesen Mann ansehen" könnte. Daher "ist es nicht so, dass wir nichts haben, womit wir es vergleichen können", so Jackson weiter. Die aktuellen Ereignisse hätte eine neue Qualität:

"Das sind keine Fauxpas... Das ist etwas viel Ernsteres."

Jackson sagte in dem Interview, dass Bidens mentaler Scharfsinn "während des Debakels in Afghanistan voll zur Geltung gekommen" sei. Zudem warnte er, Biden werde "noch mehr Amerikaner umbringen" und "uns letztendlich wegen seiner mangelnden Führungsstärke in einen Krieg führen."

Am 8. Februar hatten drei Dutzend republikanische Kongressmitglieder ein Schreiben des ehemaligen Leibarztes im Weißen Haus unterzeichnet, in dem dieser Präsident Joe Biden aufforderte, sich einem Test zu unterziehen, um festzustellen, ob er an Demenz leidet. In dem Brief heißt es:

"Wir schreiben Ihnen erneut, um unsere Besorgnis über Ihren derzeitigen kognitiven Zustand zum Ausdruck zu bringen...Wir sind der Meinung, dass alle Präsidenten, unabhängig von Geschlecht, Alter oder politischer Partei, dem Beispiel des ehemaligen Präsidenten Trump folgen sollten, um gesunde geistige Fähigkeiten zu dokumentieren und zu demonstrieren...

Während Sie sich am 19. November 2021 Ihrer jährlichen ärztlichen Untersuchung unterzogen haben, wurde entweder kein kognitiver Test durchgeführt oder die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit vorenthalten. Der Arzt des Weißen Hauses, Kevin O'Connor, D.O., bescheinigte Ihnen, dass Sie 'fit sind, um die Pflichten der Präsidentschaft' in rein körperlicher Hinsicht zu erfüllen; wir sind jedoch besorgt über Ihre kognitiven und geistigen Fähigkeiten."

Jackson twittert regelmäßig Videobeispiele, die seine Forderung unterstützen sollen, zum Beispiel:

"Wovon redet Biden in dieser 'Rede' von heute? Wie kann irgendjemand denken, er sei kognitiv kompetent? Das wird JEDEN TAG schlimmer! Er braucht eine kognitive Untersuchung!"

Und am 12. Februar twitterte Jackson:

"Jeden Tag verschlimmert sich Bidens kognitiver Verfall. Jetzt verwechselt er Afghanistan mit der Ukraine und dem Irak. Das ist schlecht! Er hat keine Ahnung, was vor sich geht!"

Ein paar Tage später folgte dann ein weiteres Beispiel:

"Biden konnte sich nicht mehr an Obamas Namen erinnern! Er war 8 Jahre lang Vizepräsident! Er ist total weggetreten! Er braucht eine kognitive Prüfung!!"

Eine aktuelle Umfrage besagt, dass zwei Drittel der US-Wähler eine entsprechende Initiative unterstützen würden, dass Biden denselben Test zu kognitiven Fähigkeiten absolviert wie Donald Trump, als dieser noch im Amt war.

Mehr zum Thema - Freunde in der Not: Kamala Harris lacht über Frage zu Flüchtlingen aus der Ukraine

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team