International

Russland sperrt Luftraum für 36 Staaten – auch für Deutschland

Russland hat auf die Sperrung des EU-Luftraumes für russische Flugzeuge spiegelartig reagiert. Nun ist der russische Luftraum für Fluggesellschaften aus 36 Ländern geschlossen, unter anderem auch für Deutschland.
Russland sperrt Luftraum für 36 Staaten – auch für DeutschlandQuelle: Gettyimages.ru © samxmeg

Als Gegenmaßnahme haben die russischen Behörden beschlossen, den Luftraum des Landes für Fluggesellschaften aus 36 Ländern zu sperren. Diese Maßnahme betrifft auch Deutschland. Das teilte die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija am Montag mit. Ausnahmen könne es aber mit einer Sondergenehmigung, etwa des russischen Außenministeriums, geben. Wörtlich hieß es:

"In Übereinstimmung mit den Normen des internationalen Rechts wurde als Reaktion auf das Flugverbot europäischer Staaten für zivile Flugzeuge, die von russischen Luftfahrtunternehmen betrieben werden und/oder in Russland registriert sind, eine Beschränkung für Flüge von Luftfahrtunternehmen aus 36 Staaten eingeführt."

In einer veröffentlichten Liste werden neben der Bundesrepublik weitere europäische Staaten wie Österreich, Polen, Frankreich, Finnland, Tschechien und Belgien erwähnt. Aber auch Kanada ist davon betroffen. Deutschland und andere EU-Staaten hatten sich angesichts der russischen Militäroperation in der Ukraine für diesen Schritt entschieden. Russland kündigte daraufhin an, Maschinen aus den jeweiligen Ländern ebenfalls nicht mehr in den russischen Luftraum einfliegen zu lassen.

Die deutsche Regelung trat am Wochenende in Kraft und betrifft Flüge nach Deutschland sowie Überflüge, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte. Humanitäre Flüge seien von dem Verbot ausgenommen. Die Sperrung soll laut Ministerium zunächst für drei Monate gelten.

Mehr zum Thema - Deutscher Luftraum ab 15:00 Uhr für russische Flüge gesperrt

(rt/dpa)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.