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Liveticker Ukraine-Krieg: Abrams und Leopard in Museum in Pjöngjang gesichtet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Abrams und Leopard in Museum in Pjöngjang gesichtet© Urheberrechtlich geschützt
  • 27.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:45 Uhr

    Merz: Gebietsabtretungen der Ukraine für Friedensschluss möglich

    Anlässlich eines Schulbesuchs im heimischen Sauerland äußerte sich Friedrich Merz zum Ukraine-Konflikt. Dabei waren ganz neue Töne vom deutschen Bundeskanzler zu vernehmen: Für einen Friedensvertrag mit Russland müsse die Ukraine womöglich auf Territorium verzichten.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:34 Uhr

    Abrams und Leopard in Museum in Pjöngjang gesichtet

    US-Kampfpanzer vom Typ Abrams und deutsche Leopard-Panzer sind im "Museum der Kampftaten bei der Auslandsoperation" in der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) gesichtet worden. Das berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti unter Berufung auf ausgewertete Fotos aus dem Museum.

    Die feierliche Eröffnung fand am Sonntag in Pjöngjang statt. Daran nahmen der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un, Verteidigungsminister No Gwang-chol sowie der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, und der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow teil.

    Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichte Bilder von der Zeremonie, auf denen Kim Jong-un gemeinsam mit Wolodin und Beloussow zu sehen ist, wie er das Museumsgelände besichtigt. Auf den Aufnahmen sind in einem offenen Technikpavillon auch ein erbeuteter US-Panzer vom Typ Abrams und ein deutscher Leopard-Panzer zu sehen. Sie werden dort zusammen mit weiteren gepanzerten Fahrzeugen ausgestellt.

    KCNA machte keine Angaben dazu, wie die Panzer in die DVRK gelangten. Zuvor hatten westliche Staaten entsprechende Technik an Kiew geliefert.

  • 21:20 Uhr

    Kiew meldet Einsatz neuer russischer Marschflugkörper

    Der ukrainische Militärgeheimdienst hat erklärt, Russland setze neue Marschflugkörper des Typs S-71K "Kowjor" ein. Dies berichtet der Telegram-Kanal Wojenny Obosrewatel. Demnach wurden diese Flugkörper erstmals Ende 2025 eingesetzt. Die S-71K wurden für den Einsatz auf Jagdflugzeugen der fünften Generation vom Typ Su-57 entwickelt. Als Gefechtskopf dient eine Fliegerbombe vom Typ OFAB-250-270. Die Reichweite von "Kowjor" mit zusätzlichen Treibstofftanks wird auf bis zu 300 Kilometer geschätzt.

  • 20:38 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Belgorod: Frau verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein landwirtschaftliches Unternehmen im Weiler Wjasowski im Gebiet Belgorod wurde eine Frau verletzt. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    "Heute wandte sich eine Frau an das Zentrale Bezirkskrankenhaus von Krasnaja Jaruga. Sie hatte gestern bei einem Drohnenangriff auf ein Agrarunternehmen im Weiler Wjasowski ein Barotrauma erlitten. Sie wurde zur ambulanten Behandlung nach Hause entlassen."

  • 20:19 Uhr

    Selenskij: 25.000 Bodenroboter für die Armee bestellt

    Die Ukraine hat 25.000 bodengebundene robotisierte Systeme unter Vertrag genommen. Das teilte Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram mit. Ihm zufolge gehören solche Systeme derzeit zu den gefragtesten bei den ukrainischen Streitkräften.

    "Bereits 25.000 bodengebundene robotisierte Komplexe wurden unter Vertrag genommen – doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, und das ist erst der Anfang. Die Zahl wird erhöht, und zwar deutlich. Die Vertragsabschlüsse laufen weiter."

    Am 23. April erklärte er zudem, dass die Waffenlieferungen aus den USA "nicht gestoppt" worden seien. Gleichzeitig bestehe weiterhin Bedarf an Luftabwehrsystemen. Selenskij erinnerte daran, dass Deutschland der Finanzierung von Raketen für Patriot-Systeme zugestimmt habe. Dies decke jedoch nicht die "taktischen Bedürfnisse" Kiews ab.

  • 19:44 Uhr

    Russland ehrt Nordkoreas Soldaten: "Außergewöhnliche Tapferkeit, wahre Selbstaufopferung"

    Eine russische Delegation ist am Sonntag in Pjöngjang eingetroffen, um den Beitrag Nordkoreas zur Befreiung des Gebiets Kursk von ukrainischer Besatzung zu ehren. Das russische Gebiet Kursk wurde am 6. August 2024 vom Kiewer Regime angegriffen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:35 Uhr

    Polen will Drohnen in der Ukraine erproben

    Polen plant, im eigenen Land produzierte Drohnen im Ukraine-Krieg zu testen. Dies erklärte der stellvertretende Verteidigungsminister Cezary Tomczyk gegenüber der Agentur PAP.

    Die von polnischen Firmen entwickelten Starrflüglerdrohnen sollen zunächst auf heimischen Testgeländen geprüft und anschließend unter realen Gefechtsbedingungen in der Ukraine eingesetzt werden. Tomczyk bezeichnete die Ukraine als "einzigartiges Testgelände", da dort ein direkter Kontakt mit ausländischen Streitkräften bestehe.

    Wie Tomczyk weiter sagte, prüfen Warschau und Kiew derzeit die Möglichkeit einer gemeinsamen Drohnenproduktion. Im Falle einer Einigung sollen die Geräte in Polen gefertigt werden.

    Am 23. April teilte das polnische Verteidigungsministerium mit, dass die Ausgaben für Drohnen bis 2026 massiv steigen sollen. Geplant ist eine Erhöhung um das 250-Fache im Vergleich zu vor drei Jahren – von rund 100 Millionen Złoty auf etwa 25 Milliarden Złoty.

  • 19:14 Uhr

    Estlands Präsident: Wiederaufnahme der Kontakte mit Russland unvermeidbar

    Alar Karis, der Präsident Estlands, hat erklärt, Europa müsse sich bereits jetzt auf eine Wiederaufnahme der Kontakte mit Russland nach dem Ende des Ukraine-Konflikts vorbereiten. Dies berichtet der Rundfunk- und Radiosender ERR unter Berufung auf ein Interview mit Helsingin Sanomat.

    Während estnische Politiker meist vor einer Ausweitung des Konflikts warnen, plädiert Karis dafür, schon jetzt an die Zeit danach zu denken – unabhängig vom tatsächlichen Ende der Kampfhandlungen. Spekulationen über mögliche Kämpfe in Estland bezeichnete er als unbegründet. Diese würden "von denen angeheizt, die Estland schaden wollen". Zudem würden Menschen damit "ihre eigene Unsicherheit auf Estland projizieren".

  • 18:45 Uhr

    Moskau verhängt Einreiseverbot für EU-Vertreter

    Russland hat Vertretern von EU-Strukturen und Mitgliedstaaten, die an Entscheidungen über Militärhilfe für die Ukraine beteiligt sind, die Einreise untersagt. Dies teilt der Pressedienst des russischen Außenministeriums am Montag mit. In der Erklärung heißt es:

    "Als Reaktion auf die unrechtmäßigen Entscheidungen der EU hat die russische Seite die Liste von Vertretern der EU-Institutionen, der Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie einer Reihe europäischer Staaten, die sich der antirussischen Politik Brüssels anschließen, erheblich erweitert. In die Liste wurden Vertreter aufgenommen, die an Entscheidungen über Militärhilfe für die Ukraine beteiligt sind und Tätigkeiten ausüben, die auf die Untergrabung der territorialen Integrität der Russischen Föderation abzielen."

    Zuvor hatten die EU-Staaten am 23. April das 20. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Laut EU-Rat handelt es sich um das größte Paket seit zwei Jahren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.