International

Liveticker Ukraine-Krieg: Rutte sagt weitere Militärhilfe für Kiew zu

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Rutte sagt weitere Militärhilfe für Kiew zu© Urheberrechtlich geschützt
  • 22.05.2026 21:42 Uhr

    21:42 Uhr

    Medien: Paris will gemeinsam mit London und Berlin Langstreckenwaffen entwickeln

    Frankreich will sich dem Plan Deutschlands und Großbritanniens anschließen, der die Entwicklung neuer Langstreckenraketen für mögliche Angriffe tief im russischen Hinterland vorsieht. Dies berichtet die Financial Times unter Berufung auf eigene Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen.

    Wie es heißt, planen die drei Länder, Anfang Juni Gespräche zu dem Thema zu führen. Dem Bericht zufolge wolle Europa seine Fähigkeit stärken, ohne Beteiligung der USA Ziele tief in Russland anzugreifen.

    London und Berlin haben bereits 2024 ein Programm zur Entwicklung landgestützter Raketen mit einer Reichweite von über 2.000 Kilometer ins Leben gerufen.

  • 21:29 Uhr

    Werchnjaja Tersa im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt die Befreiung von Werchnjaja Tersa im Gebiet Saporoschje durch den Truppenverband Ost. Wie es heißt, war die Ortschaft ein wichtiger logistischer Knotenpunkt und Teil der Verteidigungslinie der ukrainischen Einheiten in diesem Frontabschnitt.

    Im Zuge der Gefechte seien unter anderem sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Pick-ups, mehr als 60 unbemannte Fluggeräte vom Typ R-18 und Dutzende bodengestützte Roboterkomplexe außer Gefecht gesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

  • 21:15 Uhr

    Todesopfer bei ukrainischem Drohnenangriff auf Grenzgebiet Brjansk

    "Ukrainische Terroristen haben in Sewsk ein ziviles Fahrzeug mit einer Drohne vom Typ Darts angegriffen", gibt der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, Egor Kowaltschuk, bekannt.

    Leider sei beim Terroranschlag eine Insassin ums Leben gekommen, schreibt der Beamte auf der Plattform Max. Die Fahrerin sei mit Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Auto wurde beschädigt.

    Kowaltschuk sprach der Familie der Verstorbenen sein Beileid aus und kündigte an, dass ihre Familie Unterstützung und finanzielle Hilfe erhalten werde.

  • 20:42 Uhr

    Selenskji nimmt am Gipfel in der Türkei im Juli teil

    Der Generalsekretär der NATO Mark Rutte kündigte an, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij werde am Gipfeltreffen des Bündnisses Anfang Juli in der türkischen Hauptstadt Ankara teilnehmen.

    Beim Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg gab Rutte an, er selbst habe Selenskij eingeladen.

  • 20:16 Uhr

    Russische Rettungskräfte setzen Aufräumarbeiten nach Terroranschlag in Starobelsk fort (Video)

    Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes sind weiterhin in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) im Einsatz. Nach den neuesten Angaben wurden dort bei einem Terroranschlag ukrainischer Streitkräfte auf ein Wohnheim der Berufsschule sechs Menschen getötet, 15 weitere werden vermisst und 39 erlitten Verletzungen. Die russischsprachige RT-Redaktion teilt einstrechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 19:27 Uhr

    Rutte sagt weitere Militärhilfe für die Ukraine zu

    Zum Abschluss des NATO-Außenministertreffens im schwedischen Helsingborg hat Generalsekretär Mark Rutte Kiew weitere militärische Unterstützung zugesagt.

    "Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Ukraine alles hat, was sie braucht", erklärte Rutte. Die Ukrainer hätten vor allem bei ihrer Drohnentechnik einen großen Einfallsreichtum gezeigt, sich selbst und auch ihre Streitkräfte zu erneuern.

    Außerdem hat Rutte die Geschlossenheit des Bündnisses betont. "Niemand sollte so töricht sein, uns anzugreifen", warnte der NATO-Chef. Die Konsequenzen wären "verheerend".

    Die NATO stehe "felsenfest" hinter Artikel 5, so Rutte weiter. Ein Angriff auf einen Mitgliedstaat ist demnach ein Angriff auf die gesamte Allianz.

  • 19:00 Uhr

    Putin: Angriff auf Berufsschule bestätigt den neonazistischen Charakter des Kiewer Regimes

    Dem russischen Präsidenten zufolge handelt es sich bei dem Angriff auf das Internat in Starobelsk um ein neonazistisches Verbrechen. Er rief das ukrainische Militär zur Befehlsverweigerung auf und versprach einen militärischen Vergeltungsschlag.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 18:16 Uhr

    Kiews Sperreinheiten töteten mehrere ukrainische Soldaten beim Versuch, sich zu ergeben

    Die ukrainischen Sperreinheiten töteten im Gebiet Sumy mehrere Soldaten, die versuchten, sich zu ergeben. Dies teilten die russischen Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.

    "In der Region Sumy wurden mehrere Kampfgruppen der ukrainischen Streitkräfte aus der 21. separaten mechanisierten Brigade bei dem Versuch, sich zu ergeben, von ihren eigenen Sperreinheiten getötet."

    Die Sperreinheiten der ukrainischen Streitkräfte operieren entlang der gesamten Kontaktlinie, wie Aussagen ukrainischer Gefangener und Experten wiederholt bestätigt haben. Ihre Aufgabe ist es, die Flucht der ukrainischen Soldaten aus ihren Stellungen zu verhindern.

  • 17:38 Uhr

    IAEA verhandelt mit Moskau und Kiew über Waffenruhe nahe AKW Saporoschje

    Das Kernkraftwerk Saporoschje ist weiterhin auf die letzte externe Stromleitung angewiesen, erklärt Rafael Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA). Ihm zufolge verhandelt die Behörde mit Russland und der Ukraine über eine vorübergehende Waffenruhe vor Ort, um Reparaturarbeiten durchführen zu können. Eine Mitteilung dazu wurde am Freitag auf der Webseite der IAEA veröffentlicht.

    Wie es heißt, wird das AKW nach der Abschaltung der Hauptleitung Dnjeprowskaja mit einer Leistung von 750 Kilowatt am 24. März über die Notstromleitung mit einer Leistung von 330 Kilowatt extern versorgt. Mittlerweile sei die externe Stromversorgung der nuklearen Anlage bereits dreimal ausgefallen.

    Laut der Mitteilung berichten IAEA-Teams, die vor Ort im Einsatz sind, über andauernde militärische Aktivitäten in der Nähe des AKW Saporoschje und der Wohnorte der Mitarbeiter.

    "Die Angriffe auf Mitarbeiter von Kernkraftwerken, wo immer sie stattfinden, erzeugen einen inakzeptablen psychologischen Druck mit potenziell schwerwiegenden Folgen für die nukleare Sicherheit", so Grossi. "Derartige Aktionen dürfen niemals zugelassen werden", fügte er hinzu. 

  • 16:46 Uhr

    Duma-Abgeordneter: Westen trägt volle Verantwortung für Angriff auf Starobelsk

    Auch der Westen trägt die Verantwortung für den nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule und ein Schulwohnheim in Starobelsk in der LVR, erklärte Leonid Sluzki, Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten in der Staatsduma, gegenüber TASS.

    "Die westlichen Kuratoren des Kiewer Regimes, die Selenskij weiterhin unterstützen und finanzieren und gleichzeitig all seine blutigen Abenteuer verschweigen, tragen die volle Verantwortung für den Tod unschuldiger Menschen. Sie alle sind, wie ich schon mehrfach gesagt habe, Komplizen der Neonazis."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.