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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen Westens

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen WestensQuelle: TASS © Pjotr Kowaljow
  • 24.06.2026 18:54 Uhr

    18:54 Uhr

    Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen Westens

    Die entschlossenen Maßnahmen Russlands gegen das Kiewer Regime und dessen Unterstützer hätten der Welt die Schwäche des neokolonialen Westens vor Augen geführt. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum.

    "Ich bin überzeugt, dass die entschlossenen Handlungen unseres Landes im Kampf gegen das Kiewer Regime sowie dessen Förderer bereits zu einer Art Präzedenzfall geworden sind und der ganzen Welt die Unzulänglichkeit und Schwäche der neokolonialen Minderheit gezeigt haben."

    Medwedew zufolge seien durch die Konfrontation mit Russland erhebliche militärische, wirtschaftliche und politische Ressourcen des Westens gebunden. Deshalb gebe es dort im Grunde genommen wirtschaftliche Einbrüche, die den Staaten des Globalen Südens und Ostens neue Möglichkeiten eröffnen, sich von neokolonialem Druck zu lösen.

  • 18:30 Uhr

    Lawrow: Westen sollte Moskaus Warnungen zur Kenntnis nehmen

    Die Gegner Russlands können die deutlichen Warnsignale hinsichtlich der Bedrohungen für die nationale Sicherheit des Landes nicht "endlos und ungestraft ignorieren". Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einer internationalen Veranstaltung am Mittwoch in Moskau.

    Es sei inakzeptabel, dass der Westen die Verletzung sämtlicher Verpflichtungen gegenüber den legitimen Rechten der russischen und russischsprachigen Bevölkerung der Ukraine weiterhin außer Acht lasse, fügte der Minister hinzu.

    Die westlichen Länder müssten jegliche Expansionspläne in der Einflusssphäre Russlands aufgeben, stellte Lawrow klar.

    Im Hinblick auf die Beilegung des Ukraine-Konflikts betonte der Spitzendiplomat, Russland werde keine Zeit mit Zwischenentscheidungen verschwenden und niemanden beim Wort nehmen.

  • 18:08 Uhr

    DVR: Drohne mit 12 Kilogramm Sprengstoff trifft Wohnhaus in Gorlowka – drei Tote

    Bei dem Angriff auf ein Wohnhaus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben von Bürgermeister Iwan Prichodko eine schwere Kampfdrohne eingesetzt. Zuvor hatte der Stadtchef berichtet, dass bei dem Angriff auf ein Wohngebäude im Kalininski-Bezirk drei Zivilisten ums Leben gekommen seien.

    "Es handelte sich um einen weiteren Angriff auf die Infrastruktur der Stadt. Dabei wurde ein unbemanntes Luftfahrzeug von enormer Größe eingesetzt – mit einer TNT-Ladung von etwa zwölf Kilogramm."

    Durch den Angriff stürzte ein Teil des Wohnhauses ein. 

  • 17:45 Uhr

    Weitere Verletzte und Sachschäden im russischen Gebiet Belgorod bei Angriffen aus der Ukraine

    Ukrainische Kämpfer haben im Laufe des Tages am Mittwoch neun Ortschaften im Raum Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab auf Telegram bekanntgab, erlitten dabei zwei Zivilisten Verletzungen.

    Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Insgesamt wurden demnach acht zivile Fahrzeuge, drei Wohngebäude, zwei Infrastruktureinrichtungen, ein soziales Objekt sowie ein Geschäftsraum beschädigt. Mehrere Spezialfahrzeuge brannten aus.

  • 17:35 Uhr

    Mearsheimer: Der Westen würde bei russischem Atomwaffeneinsatz nicht reagieren

    Im Interview mit dem YouTube-Podcast "Breaking Points" sieht der US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer die Ukraine unaufhaltsam auf der Verliererseite. Trotz westlicher Unterstützung für Kiew rücke Russland weiter vor. Es werde den Donbass, die annektierten Oblaste und womöglich weitere Gebiete erobern. Ukrainische Drohnen verlangsamen diesen Vormarsch laut Mearsheimer nur, verhindern den russischen Sieg aber nicht.

    Bezüglich russischer Angriffe auf Europa skizziert der Politologe eine klare Eskalationslogik: Auf einen konventionellen Schlag würde der Westen wohl ebenfalls konventionell antworten. Dies wiederum könnte Russland zum Atomwaffeneinsatz verleiten. Setzt Moskau jedoch begrenzt Atomwaffen ein, würde der Westen aus Angst vor einer globalen Eskalation nicht nuklear reagieren. Stattdessen gäbe es einen starken Anreiz, den Konflikt sofort einzufrieren. Genau diese Logik mache die Strategie aus Moskauer Sicht laut Mearsheimer wirksam.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:17 Uhr

    Medwedew: Gleichberechtigter Dialog mit Kiew hat keinen Sinn

    Ein gleichberechtigter Dialog mit Regierungen, die von externen Geldgebern abhängig seien, habe keinen Sinn. Notwendig seien Gespräche mit denjenigen, die tatsächlich die Entscheidungen träfen. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum. Als Beispiel nannte er die ukrainische Führung. Diese habe das Land äußeren Kräften "für sehr viel Geld" als militärischen Brückenkopf überlassen.

    "Es hat keinen Sinn, mit einem Vasallen zu sprechen. Wenn überhaupt etwas besprochen werden soll, dann mit dem Souverän, mit dem Herrn."

    Nach Ansicht Medwedews verfügt die Ukraine nur über einen formalen Souveränitätsstatus, während die tatsächliche Kontrolle bei Dritten liege. Der Wille des ukrainischen Volkes sei ein "Produkt des Zusammenwirkens arroganter ausländischer Lenker und einer korrupten ukrainischen Elite".

    Zugleich betonte Medwedew, dies schließe Verhandlungen nicht aus. Vereinbarungen könnten auch über das Parlament oder Instrumente direkter Demokratie rechtlich verankert werden. Diesen Ansatz habe der russische Präsident Wladimir Putin bereits mehrfach angesprochen.

  • 16:53 Uhr

    FAB-Bomben treffen Drohnenleitstände und Stützpunkt der ukrainischen Armee (Video)

    Russische Luftstreitkräfte haben mehrere Ziele der ukrainischen Streitkräfte in der Donezker Volksrepublik mit den Gleitbomben FAB-250 und FAB-1500 angegriffen. Dabei wurden laut dem russischen Verteidigungsministerium Drohnenleitstände der 30. Separaten Mechanisierten Brigade sowie ein temporärer Stationierungsort der 10. Separaten Gebirgssturmbrigade bei den Ortschaften Belenkoje und Wyssokoiwanowka getroffen. Durch die Angriffe seien rund 50 ukrainische Soldaten eliminiert worden.

  • 16:37 Uhr

    Kuleba zweifelt an Kurswechsel Trumps in der Ukraine-Frage

    In Kiew bestehen Zweifel darüber, ob US-Präsident Donald Trump seine Haltung zum Ukraine-Konflikt tatsächlich geändert hat. Diese Ansicht äußerte der ehemalige ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba. Die ukrainische Zeitung Strana.ua zitiert den Ex-Minister wie folgt:

    "Das war eine vorübergehende Aussage, die am richtigen Ort und zur richtigen Zeit gemacht wurde. Er kam zum G7-Gipfel und sagte das, was die anderen Teilnehmer hören wollten. Davor hatte er mit Putin gesprochen und anschließend erklärt: Alles ist wunderbar, Wladimir."

    Nach Einschätzung Kulebas benötigt Trump vor den Kongresswahlen einen "großen Sieg". Ein solcher sei aus seiner Sicht entweder in der Ukraine oder auf Kuba möglich. Deshalb werde Washington seine Bemühungen in diese Richtung verstärken. Ein Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew vor ihrer Reise nach Moskau würde laut Kuleba als Indikator für einen Kurswechsel Washingtons gelten.

  • 16:11 Uhr

    Putin: Kiew greift zivile Infrastruktur wegen militärischer Rückschläge gezielt an

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einer Sitzung mit Regierungsmitgliedern die jüngsten ukrainischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in Russland mit den militärischen Rückschlägen Kiews an der Front in Verbindung gebracht.

    Putin erklärte, die ukrainische Führung versuche angesichts territorialer Verluste, durch Angriffe auf Energieanlagen und zivile Einrichtungen Unruhe in der russischen Gesellschaft zu stiften. Zugleich betonte Russlands Präsident, dass Regierung und Sicherheitsbehörden zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssten, um die Folgen solcher Angriffe zu minimieren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:27 Uhr

    Lawrow: Moskau wird nach Anchorage zu weiteren Zugeständnissen aufgefordert

    Auf dem russisch-amerikanischen Gipfel in Anchorage (Alaska) wurde eine Einigung darüber erzielt, wie die Feindseligkeiten in der Ukraine beendet und Verhandlungen begonnen werden können. Dies erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Moskau. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.

    Vor dem Treffen besuchte laut dem Minister der US-Sondergesandte Steve Witkoff Moskau und brachte "absolut konkrete" Vorschläge zur Ukraine mit. Der russische Präsident Wladimir Putin habe diese zur Kenntnis genommen.

    In Anchorage habe Putin zu Präsident Trump gesagt, es gebe zwar "gewisse Nuancen", aber er nehme diese auf sich und akzeptiere die US-Vorschläge.

    "Das war bereits ein Kompromiss", betonte Lawrow.

    Und weiter:

    "Und jetzt sagen sie uns: Hört zu, es klappt noch nicht – na los, gebt doch wieder etwas nach. Wir haben da keine Zugeständnisse gemacht – wir haben uns lediglich darauf geeinigt, wie man die Kämpfe beendet und damit beginnt, alle anderen Streitpunkte am Verhandlungstisch zu lösen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.