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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Ukrainisches Militär verliert im November mehr als 8.300 Soldaten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Ukrainisches Militär verliert im November mehr als 8.300 SoldatenQuelle: AP © Photo/Libkos
  • 6.12.2022 14:40 Uhr

    14:40 Uhr

    Ukrainischer Verteidigungsminister: Erwarten Lieferungen von Panzern und Flugzeugen von der NATO

    Der ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow erwartet, dass Kiew Panzer und Kampfflugzeuge nach NATO-Standard erhält. Er betonte im ukrainischen Fernsehen:

    "Ich bleibe optimistisch und glaube, dass es auf dem Schlachtfeld Panzer nach NATO-Standard geben wird, nicht nur Leopard, so wie wir heute mehr als acht 155-Kaliber-Systeme verschiedener Länder in unserer Artillerie haben. Ich bin sicher, dass wir Panzer und Kampfflugzeuge haben werden."

    Zuvor hatte Tomasz Szatkowski, Polens Botschafter bei der NATO, erklärt, dass sich die Militärdepots des Bündnisses aufgrund der Hilfe für die Ukraine leeren.

  • 14:06 Uhr

    Frontübersicht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Militär führt eine Offensive in Richtung Krasny Liman durch. Dabei habe es für sich vorteilhafte Linien und neue Stellungen eingenommen, berichtete das russische Verteidigungsministerium am Dienstag. Bei den Kämpfen an diesem Frontabschnitt seien in den vergangenen 24 Stunden mehr als achtzig ukrainische Soldaten getötet, zwei Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge und zwei Kleinlastwagen durch Artilleriebeschuss und Angriffe der Luftwaffe zerstört worden.

    Bei Donezk setzten die russischen Streitkräfte ihren erfolgreichen Vorstoß fort. Gegenangriffe der ukrainischen Truppen in den Gegenden um Spornoje, Kurdjumowka und Marjinka in der Donezker Volksrepublik seien vereitelt worden. Im Laufe des Tages seien über sechzig ukrainische Soldaten getötet und fünf gepanzerte Kampffahrzeuge vernichtet worden.

    Durch ein Präventivfeuer habe die russische Artillerie einen Angriffsversuch der ukrainischen Seite in der Nähe von Kusemowka in der Lugansker Volksrepublik am Frontabschnitt bei Kupjansk vereitelt, so die Behörde. Dabei betrügen die Verluste der ukrainischen Truppen bis zu fünfundsechzig ukrainische Soldaten, zwei Schützenpanzer und einen Pickup.

    Die ukrainische Armee versuchte in Richtung Süd-Donezk in der Gegend bei Wladimirowka in der Donezker Volksrepublik und Nowodowarowka im Gebiet Saporoschje verlorenen Boden zurückzugewinnen, blieb jedoch erfolglos. Kiews Truppen sollen dabei über dreißig Soldaten, zwei Schützenpanzer und drei Fahrzeuge eingebüßt haben.

  • 14:03 Uhr

    Russlands Militär berichtet über Angriff auf Söldnerbasis im Gebiet Charkow

    Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, hat auf seinem täglichen Briefing über weitere russische Luft-, Raketen- und Artillerie-Angriffe auf ukrainische Militärziele berichtet. In den vergangenen 24 Stunden seien dadurch vier Kommandopunkte der gegnerischen Streitkräfte zerstört worden. In der Nähe der Ortschaft Iljitschowka im Gebiet Charkow sei ein provisorischer Standort mit ausländischen Söldnern getroffen worden. Im Gebiet Saporoschje habe die russische Armee drei Lager mit Raketen, Geschossen und Munition zerstört. Und in der Nähe der Ortschaft Andrejewka auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk sei eine S-300-Radaranlage außer Betrieb gesetzt worden.

  • 13:26 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Industriegebiet bei AKW Saporoschje

    Einheiten der ukrainischen Armee haben die Industriezone am Kernkraftwerk Saporoschje beschossen. Dies teilte Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptverwaltungsrates des russischen Gebietes Saporoschje, dem Sender Solowjow-Live mit. Er fügte hinzu, dass es noch zu früh sei, von Schäden und Opfern zu sprechen, da diesbezügliche Informationen noch nicht vorhanden seien.

    Das AKW Saporoschje befindet sich am linken Ufer des Dnjepr nahe Energodar. Gemessen an der Anzahl der Blöcke und der installierten Leistung ist es das größte Kernkraftwerk in Europa. Seit März steht die Anlage unter dem Schutz des russischen Militärs.

  • 12:45 Uhr

    Moskau: Ukrainisches Militär verliert im November mehr als 8.300 Soldaten

    Die ukrainischen Truppen haben im November über 8.300 Soldaten, fünf Flugzeuge, zehn Hubschrauber, 149 Panzer und mehr als 300 gepanzerte Fahrzeuge verloren. Diese Zahlen nannte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu bei einem Treffen mit der russischen Armeeführung. Er hob hervor:

    "Die russischen Streitkräfte fahren fort, den Donbass zu befreien. Vor kurzem sind Maijorsk, Pawlowka, Opytnoje, Andrejewka, Juschnaja Belogorowka und Kurdjumowka unter unsere Kontrolle geraten. In Richtung Lugansk-Donezk und Süd-Donezk verzeichnen die ukrainischen Streitkräfte erhebliche Verluste an Personal und Ausrüstung."

    Das russische Militär führe mit Langstrecken-Präzisionswaffen massive Angriffe auf militärische Führungseinrichtungen, Unternehmen der Rüstungsindustrie und deren Verbundunternehmen durch, so Schoigu weiter.

    Außerdem ergreife die russische Armee alle Maßnahmen, um die Sicherheit des Kernkraftwerks Saporoschje zu gewährleisten. Gleichzeitig habe das Kiewer Regime allein in den vergangenen zwei Wochen 33 großkalibrige Granaten auf das Atomkraftwerk abgefeuert. Die russischen Luftabwehrkräfte fingen die meisten der Raketen ab, betonte der russische Verteidigungsminister.

  • 12:27 Uhr

    Russischer Verteidigungsminister berichtet über Angriffe auf das militärische Verwaltungssystem der Ukraine

    Die russischen Streitkräfte haben einen massiven Schlag gegen die Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, das militärische Verwaltungssystem und andere Einrichtungen in der Ukraine durchgeführt. Dies verkündete der russische Verteidigungsminister Armeegeneral Sergei Schoigu am Dienstag während einer Telefonkonferenz. Er hob hervor:

    "Die russischen Streitkräfte führen massive Angriffe mit Präzisionswaffen mit großer Reichweite gegen das militärische Verwaltungssystem, Unternehmen der Verteidigungsindustrie und damit verbundene Einrichtungen durch, um das militärische Potenzial der Ukraine zu zerstören."

  • 12:05 Uhr

    Polnischer Journalist: Zwei polnische Söldner in der Ukraine getötet

    Zwei polnische Söldner, die als Mitglieder der sogenannten Internationalen Legion aufseiten der ukrainischen Streitkräfte gekämpft haben, sind in der Ukraine getötet worden, berichtet Mateusz Lachowski, Journalist bei Polsat News, auf Twitter.

    "Zwei Polen, Janusz Scheremet, alias 'Kosak', und sein Kollege Krzysztof von der Internationalen Legion, sind gestern an der Front gefallen."

    Die Präsenz polnischer Söldner, die aufseiten des Kiewer Regimes kämpfen, wird vom russischen Militär wiederholt gemeldet. So berichtete das russische Verteidigungsministerium Ende November die Tötung von bis zu 200 polnischen Kämpfern in Welikije Hutora im Gebiet Charkow und von über 100 Söldnern der Internationalen Legion in der Volksrepublik Donezk. Im gleichen Zeitraum sprach die Volksmiliz der Volksrepublik Lugansk unter Berufung auf nachrichtendienstliche Daten und abgehörte Funksprüche von kolossalen Verlusten unter den polnischen Soldaten bei Kremennaja, Lissitschansk, Swatowo und an anderen Frontabschnitten.

  • 11:58 Uhr

    Selenskij angeblich im Donbass

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat mitgeteilt, er sei heute an der Front im Donbass gewesen. In einer Videobotschaft anlässlich des Tages der ukrainischen Streitkräfte am 6. Dezember erklärte er:

    "Traditionell treffe ich mich an diesem Tag mit unseren Kämpfern an der Frontlinie. Heute sind wir im Donbass."

    Die Videobotschaft wurde vor dem Hintergrund einer Stele mit der Aufschrift "Slawjansk" angeblich im von Kiew kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk aufgenommen.

  • 11:25 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Innenstadt von Donezk mit Mehrfachraketenwerfern

    Kiews Truppen haben erneut das Zentrum von Donezk beschossen. Dabei wurden der Markt, das Einkaufszentrum und der Sportpalast getroffen, teilt Alexei Kulemsin mit, der Bürgermeister der Stadt.

    Nach Angaben der Vertretung der Volksrepublik Donezk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen feuerten die ukrainischen Truppen insgesamt 14 Raketen aus Mehrfachraketenwerfern vom Typ Grad auf die Bezirke Woroschilowski und Kiewski.

  • 10:42 Uhr

    Schule in Jelenowka bei Beschuss durch ukrainische Truppen beschädigt

    Eine Schule in Jelenowka in der Volksrepublik Donezu wurde beim Beschuss durch ukrainische Truppen beschädigt. Dies teilt die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit.

    Außerdem seien vier private Wohnhäuser in der Ortschaft beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.