Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift vom Gegner genutzte Häfen und Schiffe an

27.07.2026 20:43 Uhr
20:43 Uhr
Diplomatin: Russisches Militär weitet seine Kontrollzone in der Ukraine aus
"Die Realität ist, dass die russische Armee ihre Kontrollzone schrittweise ausweitet, die Verlegung der Reserven vereitelt und die Versorgung kappt", erklärte die stellvertretende UN-Botschafterin Russlands, Anna Jewstignejewa. Das russische Militär lege konsequent Einrichtungen lahm, die die ukrainische Kriegsmaschinerie unterstützten, sagte die Diplomatin bei einer Sitzung im UN-Sicherheitsrat.
Russische Staatsmedien zitieren Jewstignejewa wie folgt:
"Ein Versuch, beispielsweise die Einnahme von Konstantinowka durch die russischen Streitkräfte anzufechten, endete für die Kiewer Propagandisten damit, dass die Soldaten, die mit einer Flagge und Porträts von Selenskij und Syrski dorthin geschickt worden waren, gefangen genommen wurden."
Alexander Syrski wurde kürzlich als Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee vom Präsidenten Wladimir Selenskij abgesetzt.
20:13 Uhr
Russisches Militär greift von ukrainischen Truppen genutzte Häfen und Schiffe an
Die russischen Streitkräfte haben am Montag erneut Häfen und Schiffe in der Ukraine angegriffen, die von den ukrainischen Truppen genutzt wurden. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Durch Angriffe mit seegestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden demnach folgende Objekte zerstört:
- Anlagen zum Umschlag und zur Lagerung von Treib- und Schmierstoffen im Hafen Odessa;
- Tanks für Treib- und Schmierstoffe im Hafen Tschernomorsk;
- ein Trockenfrachtschiff, das Militärgüter transportierte, im Hafen Nikolajew.
19:28 Uhr
Duma-Vorsitzender: Westen beging mit Ukraine-Krieg schweren Fehler
Die westlichen Länder haben den Krieg in der Ukraine vom Zaun gebrochen und damit einen schweren strategischen Fehler begangen. Dies erklärte der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, am Montag gegenüber Journalisten.
Der Konflikt werde weitreichende Folgen vor allem für den Kollektiven Westen haben, betonte der Politiker. Die Wirtschaft der westlichen Länder befinde sich bereits heute im Abschwung.
18:43 Uhr
Polen: Immer mehr Anfeindungen gegenüber Ukrainern
Das ukrainische Generalkonsulat in Warschau beklagt die zunehmende Gewalt und Aggression gegen Ukrainer in Polen. Damit reagiert die diplomatische Vertretung auf einen weiteren Vorfall in Breslau.
Ukrainische Medien berichteten, drei polnische Bürger hätten einen Flüchtling aus der Ukraine "wegen seines Akzents" brutal zusammengeschlagen. Die Freundin des Ukrainers sei ebenfalls angegriffen worden. Beide sollen Gehirnerschütterungen erlitten haben.
Das Generalkonsulat der Ukraine forderte demnach die polnischen Strafverfolgungsbehörden auf, unverzüglich auf den Zwischenfall zu reagieren.
Zuvor berichteten polnische Medien, die Zahl der Hassverbrechen gegen Ukrainer im Land sei um 30 Prozent gestiegen. Die Haltung der Polen gegenüber ukrainischen Bürgern habe sich verschlechtert, unter anderem aufgrund der Verherrlichung der OUN (Organisation Ukrainischer Nationalisten) und der UPA (Ukrainische Aufständische Armee) durch Kiew.
Die russischsprachige RT-Redaktion teilt Aufnahmen des Vorfalls in Breslau:
18:11 Uhr
Teilrepublik Krim: Mehrere Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Wohngebäude
Zehn Zivilisten erlitten Verletzungen bei einer Drohnenattacke der ukrainischen Streitkräfte auf ein Hochhaus in der Stadt Kertsch auf der Krim. Drei Einwohner, darunter ein Kind, mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dies gibt der Berater des Republikchefs, Oleg Krjutschkow, bekannt.
17:28 Uhr
Gebiet Belgorod: Kiewer Kräfte greifen drei Gemeindebezirke an
Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod fort. Am Montagnachmittag (Ortszeit) griffen ukrainische Kämpfer Ortschaften in drei Gemeindebezirken mit unbemannten Fluggeräten an. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt.
Ein Zivilist in der gleichnamigen Gebietshauptstadt erlitt demnach Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Wie es weiter heißt, wurden bei den Drohnenangriffen zudem drei zivile Fahrzeuge, das Verwaltungsgebäude eines Unternehmens sowie ein Geschäftsgebäude beschädigt.
16:59 Uhr
Moskau: Kommunarowka im Raum Dnjepropetrowsk nun unter russischer Kontrolle (Video)
Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen von der Befreiung der Ortschaft Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.
16:27 Uhr
Befreiung von Kommunarowka schwächt ukrainische Verteidigung im Gebiet Dnjepropetrowsk
Die Befreiung der Ortschaft Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk ermöglichte es den russischen Truppen, die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt zu schwächen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
"Die Befreiung von Kommunarowka ermöglichte es den Einheiten des Truppenverbands Ost, das Kontrollgebiet nördlich von der Siedlung Ternowatoje auszuweiten und die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Abschnitt zu schwächen. Dies schafft die Voraussetzungen für den weiteren Vormarsch des Truppenverbands Ost in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje."
Zuvor an diesem Montag hatte das russische Verteidigungsministerium die Befreiung von Kommunarowka gemeldet.
16:08 Uhr
Peskow: Keine neuen Vorschläge für Friedenslösung im Ukraine-Konflikt
Bei einer Pressekonferenz am Montag ging Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die Frage ein, ob Moskau über Informationen bezüglich der Luft-Waffenruhe verfüge, die laut Medienberichten von Kiew und Washington erörtert werden soll.
Peskow antwortete wie folgt:
"Es gibt nichts Konkretes zu dieser Angelegenheit."
Die Berichte dazu seien zwar schon vor einigen Tagen aufgetaucht, sie seien aber im Moment nichts weiter als eine Erfindung der Medien, betonte der Sprecher.
Ferner erklärte Peskow, es gebe auch hinsichtlich neuer Ansätze oder Vorschläge zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine keine konkreten Angaben.
15:47 Uhr
Russische Armee: Säuberung von Konstantinowka geht weiter
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Süd setzten die Säuberung der Stadt Konstantinowka (DVR) von den noch verbliebenen ukrainischen Kämpfern fort. Auch die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt dauere an. Dies erklärte der Kommandeur einer Aufklärungsdrohneneinheit mit dem Rufnamen Fartowy gegenüber RIA Nowosti.
"Wir setzen die Säuberung von Konstantinowka fort und unterstützen die verbliebene Zivilbevölkerung. Alles erfolgt mithilfe von Drohnen. Wir werfen Lebensmittel und Medikamente ab und haben die Zivilbevölkerung ebenfalls mit Drohnen evakuiert."
Am 4. Juli gab das russische Verteidigungsministerium die Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk bekannt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.