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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte kontrollieren Straße von Marjinka nach Ugledar

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte kontrollieren Straße von Marjinka nach UgledarQuelle: Sputnik © WALERI MELNIKOW
  • 26.01.2023 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:52 Uhr

    US-Vizeaußenministerin: USA schaffen es nicht, bis zum Frühjahr Panzer in die Ukraine zu schicken 

    Die USA werden in den kommenden Monaten nicht in der Lage sein, die Panzer der Ukraine zu übergeben, erklärte die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland im US-Senat. Sie fuhr fort:

    "Der Abrams ist, wie Sie wissen, ein sehr komplexer Panzer und erfordert viel Training. Obwohl wir die Lieferung gestern genehmigt haben, wird es einige Zeit dauern, sie auf das Schlachtfeld zu bringen. Bis zur Frühjahrsoffensive werden sie nicht da sein."

    Am Tag zuvor hat das Weiße Haus die Entsendung von 31 M1-Abrams-Panzern in die Ukraine bestätigt.

  • 21:39 Uhr

    Medienbericht: Panzerlieferungen lösen keine anderen Probleme der ukrainischen Streitkräfte

    Die Entscheidung Deutschlands und der USA, Panzer an die Ukraine zu liefern, sei positiv, deren Zahl sei aber sehr gering, berichtet die italienische Zeitung Corriere della Sera. Es seien einige Dutzend Kampffahrzeuge gegenüber Tausenden von russischen Panzern, hieß es.

    Ein weiteres Problem sei, ukrainische Truppen entsprechend zu trainieren. Zudem sei es notwendig, die Panzer ständig mit Treibstoff, Ersatzteilen und vor allem Munition zu versorgen, deren Produktion in den USA erheblich reduziert wurde.

    Panzerlieferungen als Militärhilfe seien unzureichend, schreibt das Blatt weiter. Dadurch ließen sich viele weitere Schwachstellen des ukrainischen Militärs nicht beseitigen, unter anderem in puncto Luftabwehr.

  • 21:18 Uhr

    IAEA-Experten melden starke Explosionen in der Nähe des AKW Saporoschje

    Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), die im Kernkraftwerk Saporoschje anwesend sind, melden gewaltige Explosionen außerhalb der Anlage, heißt es in einer auf der Website der UN-Behörde veröffentlichten Mitteilung. Dies weise auf die Kampfhandlungen in der Nähe des AKW hin, das sich an der Frontlinie befinde.

    In den vergangenen Tagen und Wochen habe das Expertenteam der IAEA die Zentrale in Wien fast täglich über solche Vorfälle informiert. Einige Explosionen schienen sich in einiger Entfernung zu ereignen, während die weiteren in unmittelbarer Nähe des AKW zu hören seien. Am Mittwoch gegen 10 Uhr (Ortszeit) seien acht starke Detonationen registriert worden, so die Behörde.

  • 21:01 Uhr

    Medien: Die Ukraine wird von den USA verbesserte M1A2 Abrams in Exportkonfiguration erhalten

    Die Ukraine wird von den Vereinigten Staaten eine modernisierte Version des M1A2-Abrams-Panzers in Exportkonfiguration erhalten, jedoch ohne die geheime Zusatzausrüstung, die die Feuerkraft erhöht, berichtet die Zeitung Politico unter Berufung auf Quellen. In dem Bericht heißt es:

    "Die USA planen, Kiew einen Abrams-Kampfpanzer in einer fortschrittlicheren M1A2-Konfiguration zu schicken als die ältere A1-Version, die die Armee auf Lager hat."

    Zugleich stellt die Zeitung fest:

    "Aber die 31 Panzer, die für die Ukraine geplant sind, werden nicht das geheime Waffensystem enthalten, das die neueste Version so tödlich macht."

  • 20:28 Uhr

    Luftalarm in vier ukrainischen Gebieten ausgerufen

    Nach Angaben der ukrainischen Behörden ist in den vier ukrainischen Gebieten Sumy, Poltawa, Dnjepropetrowsk und Charkow Luftalarm ausgerufen worden. Dies bestätigen die Daten der Online-Warnkarte alertmap.ru.

    Auch in den vorübergehend von den ukrainischen Truppen besetzten Teilen Russlands in der DVR und im Gebiet Saporoschje soll ein entsprechendes Warnsignal zu hören sein.

  • 19:48 Uhr

    Lawrow: Der Westen betreibt Kolonialpolitik gegen die russische Bevölkerung der Ukraine

    Am 26. Januar hat der russische Außenminister Sergei Lawrow im Rahmen seiner Afrikareise Angola besucht. Dort traf er sich mit seinem Amtskollegen Téte António. Anschließend äußerten sich beide Politiker gegenüber Medienvertretern zu den Schwerpunkten ihrer Gespräche.

    In Bezug auf die Lage in der Ukraine stellte Lawrow fest, dass die westlichen Staaten das Land als Instrument in einem "totalen, hybriden Krieg" gegen Russland missbrauchen. Gegen die russischsprachige Bevölkerung in der Ukraine werde vonseiten des Westens eine koloniale Politik verfolgt, so der russische Top-Diplomat.

  • 19:16 Uhr

    Bürgermeister von Donezk: Ukrainisches Militär nimmt gezielt Reparaturbrigaden unter Beschuss

    Ukrainische Kämpfer nehmen gezielt Umspannwerke, Infrastruktureinrichtungen und Reparaturteams in der Stadt Donezk (DVR) unter Beschuss, erklärte Bürgermeister Alexei Kulemsin der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er fuhr fort:    

    "Wir tun alles, um die Folgen des Beschusses zu beseitigen. Wir sehen die Statistiken der Beschießung: Die Ukraine greift ohne Hemmung die Objekte an, zu denen die Bergungsteams unterwegs sind. Dies gilt sowohl für Wohngebäude als auch für Infrastruktureinrichtungen."

    Daher sei die Lage in der Stadt derzeit schwierig, so Kulemsin. Aktuell verlaufe beispielsweise die Heizperiode ohne eine stabile Wasserversorgung, man könnte sagen, sie fehle völlig, hieß es. Das Wasser werde mit Fahrzeugen zu den Kesselräumen gebracht.

  • 18:44 Uhr

    USA erklären Wagner-Gruppe zur transnationalen kriminellen Vereinigung

    Laut der Webseite des US-Finanzministeriums haben die USA die Wagner-Gruppe zu einer transnationalen kriminellen Vereinigung erklärt. In der Pressemitteilung heißt es:

    "Die Wagner-Gruppe wird heute (…) erneut als eine ausländische Einheit deklariert, die eine bedeutende transnationale kriminelle Organisation darstellt."

    Die US-Behörden warfen Wagner-Gruppe destabilisierende Aktivitäten in der Zentralafrikanischen Republik, Mali und der Ukraine vor. Washington verhängte außerdem restriktive Maßnahmen gegen Einrichtungen und Personen, die mit der Gruppe in Verbindung stehen.

    Zuvor hatte Wagner-Gründer Jewgeni Prigoschin die US-Pläne kommentiert und Washington aufgefordert, ihm zu antworten, wie, wann und wo die Gruppe destabilisierend wirke. Prigoschin betonte, dass er sich in jedem Land, in dem die Gruppe tätig war, auf die Seite der Behörden und der einheimischen Bevölkerung gestellt habe. Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow wies seinerseits darauf hin, dass die Entscheidung der US-Behörden für Russland keine Bedeutung habe.

  • 18:21 Uhr

    Großbritannien will Challenger-2-Panzer bis Ende März an die Ukraine liefern

    Die Kampfpanzer von Typ Challenger 2 aus britischer Produktion sollen innerhalb in kommenden Monaten in der Ukraine ankommen, sagte Verteidigungs-Staatssekretär Alex Chalk im Unterhaus in London. Ziel sei, das bis Ende März zu schaffen, hieß es.

    Die Ausbildung ukrainischer Soldaten an den Fahrzeugen soll demnach bereits am Montag starten. Bis zur Lieferung solle ein intensives Training stattfinden, so Chalk. Er fuhr fort:

    "Nicht nur für die Panzer-Crews, die die Fahrzeuge bedienen, sondern auch für die, die für die Wartung verantwortlich sein werden."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.