Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie zerstört getarnte Ziele im Raum Saporoschje

27.04.2026 09:42 Uhr
09:42 Uhr
Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee: Lage an der Front schwierig
"Der Gegner hat seine Offensivoperationen entlang fast der gesamten Frontlinie intensiviert", schreibt der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, auf Telegram. "Die Lage bleibt schwierig", fügt der General hinzu.
Wie zuvor der Chef der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, berichtete, drängten die russischen Truppen Kiews Kräfte an gesamter Front zurück.
09:00 Uhr
Flugabwehr holt erneut ukrainische Drohnen vom Himmel
In der Nacht zum Montag hat die russische Luftverteidigung drei unbemannte Fluggeräte über dem Grenzgebiet Brjansk zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.
08:35 Uhr
Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen mindestens 17 Ortschaften mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, auf Telegram bekannt. Der Beamte meldet ein Todesopfer im Kreis Schebekino. Weitere sechs Zivilisten erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.
Außerdem berichtet der Gouverneur über zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden insgesamt acht Eigenheime, 22 zivile Fahrzeuge, drei Geschäftsräume, ein landwirtschaftlicher Betrieb, drei soziale Einrichtungen sowie mehrere Garagen beschädigt. Ein Eigenheim brannte aus.
07:51 Uhr
Kim Jong-un verspricht Russland weiterhin Unterstützung bei Spezialoperation
Kim Jong-un, das Staatsoberhaupt der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), hat erklärt, sein Land werde "die Politik der Russischen Föderation zur Verteidigung der nationalen Souveränität, der territorialen Integrität und der Sicherheitsinteressen wie immer vollumfänglich unterstützen". Dies berichtet die Nachrichtenagentur KCNA.
Er sei überzeugt, "dass die russische Armee und das russische Volk gewiss einen Sieg in dem gerechten, heiligen Krieg erringen werden", sagte Kim im Gespräch mit dem russischen Verteidigungsminister Andrei Beloussow. Dieser hatte die DVRK am Wochenende besucht.
Laut Beloussow vereinbarten beide Seiten, die militärische Zusammenarbeit auf eine langfristige Basis zu stellen und noch in diesem Jahr einen Kooperationsplan für die Jahre 2027 bis 2031 zu unterzeichnen.
07:19 Uhr
Russische Artillerie zerstört getarnte gegnerische Drohnenleitstellen im Gebiet Saporoschje
Die Artilleriebesatzungen, die als Teil des russischen Truppenverbands Ost kämpfen, setzten in den Waldgebieten getarnte Ziele im Raum Saporoschje außer Gefecht. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, handelt es sich um mehrere Drohnenleitstellen und ein Munitionslager der ukrainischen Armee. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleristen D-30-Haubitzen ein.
Die gegnerischen Ziele seien bei der Luftaufklärung aufgespürt worden, heißt es in der Mitteilung des russischen Ministeriums. Die Koordinaten seien umgehend an die Artilleriebesatzungen übermittelt worden. Laut einem russischen Soldaten überraschten die Artilleristen den Gegner, sodass dieser nicht einmal Zeit zum Reagieren hatte.
Eine hohe Zielgenauigkeit sei durch die Feuerlenkung in Echtzeit mithilfe der Drohnen und den Einsatz standardisierter inländischer Kommunikations- und Kontrollsysteme erreicht worden.
26.04.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:54 Uhr
40 Jahre Tschernobyl-Nuklearkatastrophe: IAEA-Chef Grossi zu Besuch in Kiew
Rafael Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), ist am Sonntag in Kiew eingetroffen. Sein Besuch findet anlässlich des 40. Jahrestages der Tschernobyl-Nuklearkatastrophe statt.
Bei dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij wurden die Lage am AKW Saporoschje, IAEA-Unterstützung bei dem Wiederaufbau der Energieinfrastruktur der Ukraine, einschließlich neuer Atommeiler am AKW Chmelnizki und Reparaturarbeiten in Tschernobyl, besprochen, teilt Grossi auf X (Twitter) mit.
Honoured to be with 🇺🇦 President @ZelenskyyUa on the 40th anniversary of the Chornobyl disaster.We exchanged on the situation at ZNPP and the @IAEAorg’s continued work to help Ukraine rebuild its energy infrastructure, including new units at Khmelnitsky NPP and repairs to the… pic.twitter.com/73YW84LcBF
— Rafael Mariano Grossi (@rafaelmgrossi) April 26, 2026Außerdem unterzeichnete Grossi ein Abkommen mit dem ukrainischen Energieminister Denis Schmygal. Das Dokument umfasst die Kooperation für den Wiederaufbau der Infrastruktur und für die Entwicklung im Bereich nukleare Energie.
20:32 Uhr
Gouverneur des Gebiets Wologda präzisiert Folgen ukrainischer Drohnenangriffe
Nach präzisierten Angaben haben Einheiten der Flugabwehr 15 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Wologda zerstört, berichtet Gouverneur Georgi Filimonow.
Insgesamt wurden zehn Zivilisten verletzt, der Gesundheitszustand zweier von ihnen bleibt kritisch, fügt Filimonow hinzu.
20:02 Uhr
DVR: Russischer Soldat zerstört allein drei ukrainische Stützpunkte
Ein Soldat eines russischen Stoßtrupps hat im Alleingang drei Stützpunkte des Gegners zerstört, berichtet Denis Puschilin, der Chef der Donezker Volksrepublik (DVR). Nach seinen Angaben ereignete sich dies während der Kampfhandlungen an dem Frontabschnitt zwischen Dobropolje und Krasnoarmeisk (ukrainischer Name Pokrowsk).
Vor Kurzem befreiten Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte den Ort Grischino nördlich von Krasnoarmeisk.
19:40 Uhr
Trump berichtet von guten Kontakten mit Putin und Selenskij

US-Präsident Donald Trump. Aufnahme vom 10. April 2026Urheberrechtlich geschützt US-Präsident Donald Trump führt nach eigenen Angaben gute Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij. Dem Sender Fox News sagte Trump, er arbeite an einer Lösung des Ukraine-Konflikts und sei zuversichtlich, diese zu finden.
Wann er zuletzt mit Putin und Selenskij gesprochen hat, präzisierte Trump nicht. Der Hass zwischen den beiden Präsidenten sei verrückt und stehe einer Einigung im Weg.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
