International

Liveticker Ukraine-Krieg – Russische Armee schlägt ukrainische Gegenangriffe bei Donezk zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russische Armee schlägt ukrainische Gegenangriffe bei Donezk zurückQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 26.11.2022 17:04 Uhr

    17:04 Uhr

    Russisches Militär schlägt Gegenangriffe der ukrainischen Truppen bei Donezk zurück

    Das russische Militär hat Gegenangriffe der ukrainischen Truppen in der Nähe von drei Siedlungen in Richtung Donezk zurückgeschlagen. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Behörde erklärte:

    "In Richtung Donezk wurden durch entschlossene Aktionen der russischen Truppen Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Belogorowka, Jakowlewka und Kleschtschejewka zurückgeschlagen. Bis zu 70 ukrainische Soldaten wurden getötet sowie drei Panzer und zwei gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört."

    Außerdem schlug die russische Armee einen Angriff auf Nowoselowskoje, Kolomyitschicha und Ploschtschanka in der Volksrepublik Lugansk erfolgreich zurück.

    Die ukrainischen Truppen versuchten auch, in der Nähe von zwei bewohnten Gebieten in Richtung Süd-Donezk verlorenen Boden zurückzugewinnen. Alle ihre Versuche wurden zurückgeschlagen. Bis zu 40 ukrainische Soldaten wurden getötet oder verwundet, so das Ministerium weiter.

  • 16:25 Uhr

    Luftangriffsalarm in mehreren Gebieten der Ukraine ausgelöst

    In den Gebieten Charkow, Poltawa, Kirowograd, Dnjepropetrowsk und dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje wurde der Luftalarm ausgelöst. Das geht aus der Online-Karte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation hervor.

    Zuvor hatten ukrainische Medien von zwei Explosionen in Dnjepropetrowsk und einem anschließenden Brand berichtet.

  • 15:49 Uhr

    Belgien versorgt Ukraine mit unbemannten Unterwasserdrohnen und Militärtrainern

    Die belgische Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder teilte gegenüber der Zeitung Le Soir mit, dass Brüssel der Ukraine zehn unbemannte Unterwasserfahrzeuge und zwei mobile Labore zur Verfügung stellen werde. Demzufolge sollen die Drohnen helfen, alle Unterwassergefahren, einschließlich Minen, aufzuspüren. Und die mobilen Labore können dort eingesetzt werden, "wo sich ein chemischer, bakteriologischer, radiologischer oder nuklearer Zwischenfall ereignen könnte".

    Die Ministerin erklärte auch, dass die belgischen Behörden im Rahmen einer Ausbildungsmission der Europäischen Union rund 100 Instrukteure in die Ukraine entsenden werden – um die örtlichen Streitkräfte auszubilden.

  • 15:35 Uhr

    Bulgarien: Landesweite Bürgerinitiative hält Kundgebung gegen Waffenlieferungen an Ukraine ab

    Eine bulgarische landesweite Bürgerinitiative "Mütter gegen Krieg" ist am Samstag in mehr als 20 Städten Bulgariens aktiv. Einem TASS-Korrespondenten zufolge haben sich mehrere Hundert Menschen im Zentrum von Sofia vor dem Parlamentsgebäude des Landes versammelt. Sie fordern, dass der Beschluss des bulgarischen Parlaments, der Ukraine militärische und militärtechnische Hilfe zu leisten, vor dem Verfassungsgericht angefochten und aufgehoben wird.

    Die Regierung solle die Initiative zur Beendigung der Feindseligkeiten und zur friedlichen Beilegung des Konflikts ergreifen, so fordern die Demonstranten. Die Aktivistin Tatjana Ilieva erklärte während einer Kundgebung in der Stadt Swischtow gegenüber bulgarischen Medien:

    "Die Lieferung von Waffen an die Ukraine wird nicht zum Frieden führen, sondern zu einer Eskalation der Spannungen in ganz Europa. Der Konflikt zwischen den beiden brüderlichen Nationen wird von außen angeheizt. Wir sind auch besorgt über die Tatsache, dass die bulgarische Nationalversammlung von aggressiv denkenden Menschen dominiert wird."

    Die von mehr als 70 Frauen ins Leben gerufene Bürgerinitiative wurde bereits auch von Vertretern mehrerer politischer Bewegungen unterstützt, die ihre Unterschrift unter ein Dokument setzten, in dem ein Stopp der Waffenexporte in die Ukraine, die Aufnahme von Friedensverhandlungen und die Wahrung der bulgarischen Neutralität gefordert werden.

  • 15:17 Uhr

    Russischer Senator: Verurteilung Russlands als "Sponsor des Terrorismus" durch EU-Parlament ist juristisch falsch

    Jedes Land habe das Recht auf Selbstverteidigung, und Russlands Sonderoperation könne nicht als "Sponsoring von Terrorismus" bezeichnet werden, kommentierte Konstantin Kossatschow, Vize-Sprecher des russischen Föderationsrates, die Einstufung seines Landes als "Sponsor des Terrorismus". Solche Resolutionen von EU-Abgeordneten seien juristisch irrelevant. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Es ist klar, dass die russische Sonderoperation in der Ukraine nicht als 'Sponsoring des Terrorismus' bezeichnet werden kann. Die laufenden Kampfhandlungen stellen kein terroristisches Verbrechen dar, sie werden auf der Grundlage des geltenden humanitären Völkerrechts und Artikel 51 der UN-Charta durchgeführt und qualifiziert, und der Staat selbst kann nicht Subjekt dieser Art von Verbrechen sein."

    Artikel 51 sieht das Recht der Staaten auf Selbstverteidigung, einschließlich kollektiver Selbstverteidigung, gegen einen bewaffneten Angriff vor.

  • 15:03 Uhr

    Russische Luftverteidigung fängt vier HIMARS-Geschosse im Gebiet Cherson ab

    Die Luftabwehrsysteme der russischen Armee haben in den vergangenen 24 Stunden vier ukrainische HIMARS-Geschosse und drei Drohnen im Gebiet Cherson abgeschossen. Das teilte der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums am Samstag mit.

  • 14:52 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen erneut Gorlowka und Donezk

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Nachmittag (Ortszeit) erneut Gorlowka und mehrere Stadtteile von Donezk mit insgesamt 19 Granaten des NATO-Kalibers 155 Millimeter beschossen. Das berichtet die Vertretung der Volksrepublik Donezk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen in Bezug auf ukrainische Kriegsverbrechen.

    Beim Beschuss des Donezker Stadtteils Kiewski wurde ein Mann getötet, teilte das Hauptquartier der Territorialen Verteidigung der Donezker Volksrepublik mit.

  • 14:37 Uhr

    Sacharowa zum "Verschwinden" einer der Raketen in Polen: "Genauso wird die NATO Selenskij verlieren"

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa kommentierte die Erklärung des polnischen Präsidenten Andrzej Duda, wonach "die Überreste der zweiten Rakete", die in Polen einschlagen sollte und die "hundertprozentig existierte", nicht gefunden worden seien. Sie scherzte, dass das gleiche Schicksal den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij treffen könne. Sie schrieb auf ihrem Telegram:

    "So wird die NATO später sagen, dass auch Selenskij nicht gefunden wurde."

    "Man wird sagen, es habe Berichte gegeben, dass er da gewesen sei, aber man könne ihn in der Ukraine nicht finden – er existierte hundertprozentig, nur sei er mittlerweile irgendwo abgestürzt."

  • 14:24 Uhr

    IAEA: Treffer auf verbrauchte Brennstäbe im AKW Saporoschje gleicht einer "schmutzigen Bombe"

    Ein möglicher Artillerietreffer eines Behälters für verbrauchte Brennelemente auf dem Gelände des Kernkraftwerks Saporoschje reiche aus, um als "schmutzige Bombe" zu wirken, warnte Michail Tschudakow, der stellvertretender Leiter der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) und Leiter der Abteilung Kernenergie. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Rande des internationalen Atomexpo-Forums in Sotschi sagte er:

    "Wenn eine Anlage über verbrauchte Brennelemente verfügt, die trocken in Betonbehältern gelagert werden, genügt ein Artillerietreffer, um eine 'schmutzige Bombe' zu zünden. Man braucht nicht auch noch nach einer Bombe suchen."

    Dem Experten zufolge würde der Sicherheitsbehälter des Kraftwerks – eine versiegelte Hülle des Atommülllagers, die aus einer drei Meter dicken Betonwand besteht – einem Artillerieeinschlag nicht zwangsläufig standhalten.

  • 13:58 Uhr

    HIMARS-Munitionsdepot im Gebiet Saporoschje zerstört

    Das russische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass die russische Armee im Gebiet Saporoschje ein ukrainisches Militärdepot mit Munition für die US-Mehrfachraketenwerfer HIMARS zerstört hat. Es befand sich in der Nähe des Dorfes Kuschugum.

    Insgesamt seien in den letzten 24 Stunden fünf ukrainische Kommandoposten, ein vorübergehender Sammelpunkt ukrainischer Nationalisten, 56 Artillerieeinheiten, Personal und militärische Ausrüstung in 158 Bezirken der Ukraine durch die russischen Luftstreitkräfte, Raketentruppen und Artillerie angegriffen worden. Außerdem seien zwei ukrainische Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad in der Nähe des Dorfes Lipzy im Gebiet Charkow zerstört worden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.