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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskijs Name in Epsteins Akten wegen Menschenhandels erwähnt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskijs Name in Epsteins Akten wegen Menschenhandels erwähntQuelle: Gettyimages.ru © Harun Ozalp/Anadolu
  • 3.02.2026 19:56 Uhr

    19:56 Uhr

    16 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

    Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sechs Stunden 16 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgefangen und zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden von den diensthabenden Luftabwehrkräften 16 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug abgefangen und zerstört:

    • elf über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
    • drei über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
    • eine über dem Territorium des Gebiets Kursk,
    • eine über dem Territorium des Gebiets Orjol."
  • 19:30 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte führen Raketenangriff auf Belgorod durch

    Die ukrainischen Streitkräfte haben Belgorod und den Bezirk Belgorod mit Artillerie beschossen, teilt der Gouverneur des Gebiets Wjatscheslaw Gladkow mit. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "Es gibt schwere Schäden an einer Infrastruktureinrichtung."

    Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Alle Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz, Informationen über die Folgen werden noch präzisiert.

  • 19:04 Uhr

    Russischer Senator kommentiert Ruttes Äußerungen zu NATO-Truppen in der Ukraine

    Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit des Föderationsrates Russlands Konstantin Bassjuk erklärt, dass die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Mark Rutte über die Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine alle Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts torpedieren. Er sagt:

    "Ein Szenario, in dem ein Waffenstillstand zum Vorwand für eine NATO-Besetzung der Ukraine wird, ist wenig realistisch. Daher ist die Erklärung des NATO-Generalsekretärs ein weiterer Torpedo gegen alle Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts."

    Seinen Worten zufolge erscheinen Gespräche über eine "sofortige" Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine offen gesagt gefährlich. Der Senator sagt:

    "Das ist keine Friedensstiftung, sondern ein Versuch, die militärische Präsenz des Bündnisses an den Grenzen Russlands zu festigen und eine Brückenkopf für weiteren politischen und militärischen Druck zu schaffen. Das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit eines direkten Konflikts zwischen dem Westen und Russland."

  • 18:17 Uhr

    Gebiet Cherson: Ukrainische Streitkräfte beschießen Dörfer mit Artillerie

    Ukrainische Kämpfer haben zwei Dörfer im Gebiet Cherson angegriffen, teilt der Leiter des Stadtbezirks Kachowka Pawel Filiptschuk auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schreibt:

    "Durch einen direkten Treffer wurde ein Wohnhaus in Tschernjanka zerstört. Das Dach und tragende Wände wurden beschädigt. Die Gasversorgung wurde unterbrochen."

    Weitere Granaten schlugen an der Küste im Dorf Ljubimowka ein. Es gab keine Opfer durch die Beschüsse.

  • 18:00 Uhr

    Selenskij will Verteidigungsplan der Ukraine aktualisieren

    Der ukrainische Diktator Wladimir Selenskij hat beschlossen, den Verteidigungsplan der Ukraine zu aktualisieren, der noch vor dem Konflikt mit Russland verabschiedet wurde und sechs Jahre lang in Kraft war, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Strana unter Berufung auf die Webseite des Chefs des Kiewer Regimes. In der Veröffentlichung auf dem Telegram-Kanal der Agentur heißt es:

    "Auf der Webseite des Präsidenten wurde ein Dekret veröffentlicht, wonach der bisherige Plan von 2020 für ungültig erklärt wird und das Kabinett, der Sicherheitsdienst der Ukraine, die Polizei, der Auslandsgeheimdienst und die Nationalbank einen neuen Plan ausarbeiten müssen."

    Es wird darauf hingewiesen, dass die weiteren Details geheim bleiben.

  • 17:32 Uhr

    Weitere zwei Menschen im Gebiet Belgorod bei Angriffen aus Ukraine verletzt

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet zwei weitere Verletzte im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe ein Mann ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto in der Siedlung Glotowo attackiert und beschädigt habe. Der Mann sei in einem Krankenhaus in der Stadt Graiworon ärztlich versorgt worden. Außerdem habe in der Siedlung Sosuli ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes Verletzungen erlitten. Der Mann habe eine Splitterwunde an einem Unterschenkel und ein Explosionstrauma erlitten, teilte Gladkow mit.

  • 17:10 Uhr

    Selenskijs Name wird in Epsteins Akten im Zusammenhang mit Menschenhandel erwähnt

    Wladimir Selenskij wird in den Unterlagen zum Fall Jeffrey Epstein im Zusammenhang mit dem Handel mit Frauen und Kindern erwähnt, wie aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten hervorgeht.

    Der unbekannte Verfasser einer E-Mail aus dem Jahr 2024 behauptet, dass der Chef des Kiewer Regimes an der Ausfuhr von Menschen aus der Ukraine beteiligt sei und daher seine Einkünfte überprüft werden sollten.

    In dem Text heißt es auch, dass Selenskij möglicherweise mit dem Modelagenten Jean-Luc Brunel zusammengearbeitet habe. Im Jahr 2020 wurde dieser wegen Vergewaltigung von Minderjährigen und Beihilfe zu Epsteins Handel mit sexuellen Dienstleistungen von Minderjährigen angeklagt.

  • 16:44 Uhr

    Rutte vor Parlament in Kiew: Friedensabkommen erfordert harte Entscheidungen

    Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat im Rahmen seines Besuchs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch vor der Obersten Rada gesprochen. In seiner Rede vor den ukrainischen Parlamentariern sagte der Niederländer unter anderem:

    "Ein Friedensabkommen, das den Krieg beenden soll, wird harte Entscheidungen erfordern."

    Mit Blick auf die Luftangriffe aus Russland unterstrich Rutte, dass 90 Prozent der ukrainischen Flugabwehrraketen aus dem von der NATO ins Leben gerufenen Beschaffungsprogramm PURL stammten. Der Winter sei hart und kalt, aber der Frühling stehe vor der Tür.

    Laut Medienberichten wurde während des Besuchs des NATO-Generalsekretärs in der ukrainischen Hauptstadt Luftalarm ausgelöst.

  • 16:19 Uhr

    Selenskij: Kiew modifiziert Arbeit seines Verhandlungsteams

    Kiew wird die Arbeit seines Verhandlungsteams modifizieren, erklärt Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram vor dem Hintergrund russischer Angriffe auf die Ukraine. Nach Ansicht von Selenskij nimmt Moskau die Diplomatie nicht ernst. Das ukrainische Außenministerium werde Partner über die Entwicklungen informieren.

    Ein neues Treffen der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine wird am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi stattfinden.

    Am Dienstag berichtete das russische Verteidigungsministerium über einen Großangriff auf Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie und für deren Betrieb benutzte Objekte des Energiesektors. Der Angriff wurde als Reaktion auf terroristische Attacken Kiews auf zivile Objekte in Russland erklärt.

  • 15:52 Uhr

    Macron: Vorbereitungen für Kontakte zu Putin bereits im Gange

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag vor Journalisten bestätigt, dass seine Regierung mittlerweile ein Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin vorbereite. Die Vorbereitungen liefen "auf technischer Ebene", sagte der Politiker und präzisierte zugleich, dass parallel dazu Beratungen mit anderen EU-Staaten und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij im Gange seien. Angaben zu einem möglichen Termin seines Gesprächs mit dem Kremlchef gab Macon allerdings nicht. Dabei sagte er:

    "Ich glaube, das wäre nützlich, aber ich bin nicht der Meinung, dass Russland jetzt bereit ist, in den kommenden Tagen oder gar Wochen den Frieden zu schließen."

    Am 6. Januar hatte Macron gesagt, er wolle möglichst bald mit Putin telefonieren. Russlands Außenminister Sergei Lawrow zeigte sich skeptisch, indem er auf frühere Erklärungen des französischen Präsidenten verwies, als dieser die Notwendigkeit betont hatte, mit Putin zu sprechen. Zu einem solchen Telefonat kam es jedoch bislang nicht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.