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Liveticker Ukraine-Krieg: Kadyrow meldet Erfolge gegen ukrainische Saboteure im Gebiet Cherson

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kadyrow meldet Erfolge gegen ukrainische Saboteure im Gebiet ChersonQuelle: AFP © Oleksandr GIMANOV / AFP
  • 4.12.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:52 Uhr

    Fast 3.000 Kuban-Kosaken nehmen am Sondereinsatz in der Ukraine teil

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti sagte der Ataman der Kuban-Kosaken, Alexander Wlassow, dass sich fast 3.000 Vertreter der Kosaken im Rahmen der militärischen Sonderoperation in der Ukraine befänden. Vierzehn Tage lang seien die Freiwilligen im Ausbildungszentrum der Kuban-Kosakenarmee in Taktik, Schießen, Aufklärung, militärischen, medizinischen und technischen Belangen geschult worden. Es ist das erste Kosakenzentrum in Russland, das eine qualitativ hochwertige Ausbildung für Freiwillige anbietet und dabei die Erfahrungen aus Militäroperationen, Kriegen und lokalen Konflikten der vergangenen Jahrzehnte berücksichtigt.

    Alexander Wlassow erklärte:

    "Derzeit führen fast 3.000 Kosaken in drei Einheiten der Kuban-Brigade sowie in Militäreinheiten Kampfaufgaben aus. Die Kosaken verteidigen ihr Vaterland zu jeder Zeit mit unbeugsamem Mut und Tapferkeit, Ehre und Kühnheit, Festigkeit und Entschlossenheit. Der Sieg wird unser sein."

  • 22:15 Uhr

    Russischer Geheimdienstoffizier: Russische Kriegsverluste in der Ukraine sind minimal

    Ein Geheimdienstoffizier der russischen Sondereinheiten im westlichen Militärbezirk hat gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt, dass die Militäroperation in der Ukraine mit minimalen Verlusten aufseiten der russischen Streitkräfte verlaufe. Er sagte:

    "Unser Vormarsch war sozusagen langsam, aber er war immer kompetent, mit minimalen Verlusten. Jeder Soldat ist wichtig."

    Er sprach auch davon, dass das russische Militär "nach vorne drängt".

  • 21:41 Uhr

    Kiew kündigt die Herstellung eigener Angriffsdrohne an

    Die Ukraine habe die Arbeiten an einer selbst gebauten Angriffsdrohne abgeschlossen und plane, sie bis Ende des Jahres einzusetzen, meldete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Dies gab Natalia Sad, Sprecherin des Staatskonzerns Ukroboronprom, am 4. Dezember im ukrainischen Fernsehsender Rada bekannt. Sie unterstrich:

    "Wir haben eine Reihe von erfolgreichen Tests hinter uns. Und wir gehen zur Phase der Erprobung unter dem Einfluss der elektronischen Kriegsführung über. Sobald wir die Drohne erfolgreich unter den Bedingungen der elektronischen Kriegsführung getestet haben, hoffen wir, sie im Kampfeinsatz sehen zu können. Wir haben den Einsatz vor Ende des Jahres versprochen – und wir versuchen, unsere Versprechen einzuhalten."

    Die ukrainische Drohne soll einen Sprengkopf von 75 Kilogramm tragen können und eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern haben.

  • 20:52 Uhr

    Washington Post: Friedensgespräche zur Ukraine sind im Interesse der USA

    Der US-JournalistRobert Wright schreibt in seiner Kolumne für die Washington Post, dass Friedensgespräche zur Ukraine "im Interesse der USA" lägen. Allein das sollte Joe Biden ermutigen, die ukrainische Regierung an den Verhandlungstisch zu bringen, betont er. Der langwierige Krieg in der Ukraine kostet die USA viel Geld, was sich in einer Situation zunehmender globaler Inflation als katastrophal erweisen könnte. Weiterhin meint der Autor:

    "Unterdessen sterben mit jedem Tag, an dem der Krieg weitergeht, mehr Ukrainer, und die Ukraine wird weiter verwüstet. Und jeden Tag besteht die Gefahr, dass dieser Krieg durch einen Zufall in einen größeren Krieg mit direkter Beteiligung der NATO mündet. Selbst wenn ein solcher Krieg nicht mit einem Atomschlag beginnen würde, könnten die Verwüstungen enorm sein. Ein 'Dritter Weltkrieg' wäre vielleicht übertrieben – vielleicht aber auch nicht."

  • 19:45 Uhr

    Ukraine: Gesundheitsministerium empfiehlt Einstellung planmäßiger Krankenhausaufnahmen

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur RBK-Ukraina hat das Gesundheitsministerium ein Schreiben an die regionalen Behörden gesandt, in dem empfohlen wird, geplante Krankenhauseinweisungen von Bürgern wegen des Ausfalls der Strom- und Wasserversorgung vorübergehend einzustellen.

    Die stellvertretende Leiterin des ukrainischen Gesundheitsministeriums, Maria Kartschewytsch, hatte zuvor über die Aussetzung geplanter Operationen und Krankenhausaufenthalte im Falle eines Stromausfalls berichtet. Sie erklärte:

    "Wir haben die Empfehlung herausgegeben, dass bei einem längeren Stromausfall geplante Krankenhausaufenthalte und geplante Operationen ausgesetzt werden, um die Einrichtungen nicht zu überlasten. Es werden nur dringende Maßnahmen und Operationen durchgeführt."

  • 19:19 Uhr

    Kadyrow: Gruppe von ukrainischen Saboteuren im Gebiet Cherson festgenommen

    Eine Gruppe von Saboteuren sei im Gebiet Cherson festgenommen worden, teilte der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien Ramsan Kadyrow auf seinem Telegram-Kanal mit. Er erklärte:

    "Die Säuberung der bewohnten Teile des Gebietes Cherson von ukrainischen kriminellen Elementen ist in vollem Gange."

    "Saboteure, die subversive Aktivitäten in den befreiten Gebieten planten, wurden festgenommen."

    Kadyrow zufolge hat das Kommando der russischen Spezialeinheiten bereits wertvolle Informationen von den Gefangengenommenen erhalten, die gegen die ukrainischen Nationalisten verwendet werden können. Außerdem seien Dutzende von Waffen, darunter Granatwerfer und Sprengstoff, beschlagnahmt worden.

  • 18:54 Uhr

    Blinken: USA wollen Druck auf Russland erhöhen, ohne es als Terrorunterstützer einzustufen

    Die Regierung von US-Präsident Joe Biden arbeitet mit den Gesetzgebern im Kongress zusammen, um den Druck auf Russland zu erhöhen und gleichzeitig die negativen Folgen zu vermeiden, die sich aus der Aufnahme Russlands in die Liste der Länder ergeben würden, die den Terrorismus unterstützen. Dies erklärte US-Staatssekretär Anthony Blinken gegenüber dem Nachrichtensender CNN. Er meinte:

    "Wir prüfen ständig verschiedene Methoden, um den Druck auf Russland zu erhöhen. Wir arbeiten mit dem Kongress an einem Gesetzesentwurf, der uns helfen würde, einige der Schwierigkeiten zu umgehen, die mit der Aufnahme des Landes in die Liste der Sponsoren des Terrorismus verbunden sind, was unbeabsichtigte Folgen haben könnte."

  • 18:36 Uhr

    Gebiet Charkow: Eisenbahninfrastruktur beschädigt

    Im Gebiet Charkow soll die Eisenbahninfrastruktur in den Bezirken Kupjansk und Woltschansk beschädigt worden sein. Das berichtete das Hauptquartier der örtlichen Nationalen Polizei auf seinem Telegram-Kanal.

  • 18:01 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Stadtzentrum von Donezk – Zahl der Verletzten steigt auf neun 

    Ukrainische Truppen sollen um 14.05 Uhr MEZ sechs Grad-Raketen auf den Stadtbezirk Woroschilowski im Zentrum von Donezk abgefeuert haben. Um 14.36 Uhr folgten zwei weitere auf den Stadtbezirk abgeschossene Raketen. Zudem wurden Angriffe auf die Stadtbezirke Kuibyschewski und Kiewski fortgesetzt. Zwischen 12.58 Uhr und 15.25 Uhr wurden 16 Geschosse registriert. Insgesamt wurden am heutigen Sonntag 76 Geschosse auf Donezk abgefeuert. Die Zahl der Verletzten infolge des Beschusses der Stadt durch die ukrainischen Streitkräfte stieg auf neun an.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.