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Liveticker Ukraine-Krieg: Hilfe für Ukraine verschärft Defizit bei Waffenlieferungen an Taiwan

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Hilfe für Ukraine verschärft Defizit bei Waffenlieferungen an Taiwan© Getty Images / WIN-Initiative/Neleman
  • 28.11.2022 08:49 Uhr

    08:49 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Volksrepublik Donezk 35 Mal binnen 24 Stunden

    Die ukrainische Armee hat das Gebiet der Volksrepublik Donezk (DVR) in den vergangenen 24 Stunden 35 Mal beschossen und dabei 181 Schuss Munition abgefeuert. Dies teilt die Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine mit. Es sei Artillerie im Kaliber 155, 152 und 122 Millimeter zum Einsatz gekommen.

    Acht Siedlungsgebiete gerieten unter Beschuss: Donezk, Golmowski, Oserjanowka, Saizewo, Maijorsk, Gorlowka, Kaschtanowoje und Makejewka.

  • 08:21 Uhr

    New York Times berichtet über schwere Verluste der ukrainischen Truppen in der Donezker Volksrepublik bei Artjomowsk

    Die ukrainischen Streitkräfte haben bei Kämpfen in der Nähe von Artjomowsk in der Volksrepublik Donezk erhebliche Verluste erlitten. Sanitäter zählten an einem Tag rund 240 Verwundete, berichtete die New York Times am Sonntag.

    Nach Angaben der Zeitung haben die ukrainischen Truppen in den vergangenen Tagen erhebliche Verstärkungen in das Gebiet entsandt, darunter Spezial- und Territorialverteidigungskräfte, um ihre Stellungen zu verstärken.

  • 07:55 Uhr

    Norwegens Verteidigungsminister sieht keine direkte Bedrohung durch Russland

    Angesichts der Ukraine-Krise hat Oslo seine Militärausgaben erhöht und seine Geheimdienste in Alarmbereitschaft versetzt, bestätigte Norwegens Verteidigungsminister Björn Arild Gram. Weiter erklärte der Politiker, dass er trotz der aktuellen Ereignisse in der Ukraine keine direkte Bedrohung Norwegens durch Russland sehe.

    In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellte der hochrangige Regierungsvertreter fest, dass sich die Interaktion zwischen Norwegen und Russland seit Beginn der russischen Sonderoperation in der Ukraine verändert habe. Allerdings stellte er klar, "dass sich irgendwann alles normalisieren sollte". Er hob hervor:

    "Dennoch kann es passieren, dass alles anders wird als bisher, weil diese Situation auch langfristige Folgen hat."

    "Wir sehen jedoch keine spezifische direkte militärische Bedrohung für Norwegen selbst. Dies ist eine ernste Situation, wir sollten bereit sein."

  • 07:23 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Gorlowka und Golmowski

    Die ukrainischen Streitkräfte haben Gorlowka und die Ortschaft Golmowski beschossen. Das teilt die Vertretung der Volksrepublik Donezk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit den Kriegsverbrechen der Ukraine mit. Dabei sollen die ukrainischen Artilleristen mindestens 17 Geschosse im Kaliber 152 Millimeter abgefeuert haben. Angaben zu Opfern gibt es bisher nicht.

  • 07:04 Uhr

    Unterstützung für Ukraine könnte Defizit bei Waffenlieferungen an Taiwan verschärfen

    Die US-Regierung ist besorgt, dass sie nicht in der Lage sein wird, genügend Waffen nach Taiwan zu liefern, da der größte Teil ihrer militärischen Unterstützung in die Ukraine umgeleitet wurde, berichtete das Wall Street Journal am Sonntag. Laut der Zeitung weisen Washingtons Waffenlieferungen nach Taiwan ein Defizit von 18,7 Milliarden US-Dollar auf. Zum Beispiel haben die USA noch immer keine der versprochenen Panzerabwehrwaffen vom Typ Javelin oder Boden-Luft-Raketen vom Typ Stinger auf die Insel geschickt.

    Weiter berichtet das Blatt, Washington habe es versäumt, in diesem Jahr Waffen im Wert von fast fünf Milliarden US-Dollar zu liefern. Allerdings würden weder das Pentagon noch das US-Außenministerium den Rückstand eingestehen.

  • 27.11.2022 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:50 Uhr

    Auktion auf Moskauer Antiquitätenmesse bringt Millionen für Wiederaufbau der LVR ein

    Der Nachrichtenagentur TASS zufolge brachte die Auktion im Rahmen des Russischen Antiquitäten-Salons in Moskau mehr als vier Millionen Rubel (über 60.000 Euro) für den Wiederaufbau der Volksrepublik Lugansk ein. Der Pressedienst des Salons erklärte gegenüber der Presseagentur:

    "Mehr als vier Millionen Rubel wurden bei der Auktion des 48. Russischen Antiquitäten- und Lifestyle-Salon 'Kunst des Interieurs' für den Wiederaufbau der Volksrepublik Lugansk eingenommen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt einem Kinderinternat und einem Altenheim für einsame Menschen in der Volksrepublik Lugansk zugute."

    Laut TASS bringt der Russische Antiquitäten- und Lifestyle-Salon "Kunst des Interieurs" verschiedene Sammelgebiete zusammen und präsentiert die Arbeiten führender russischer Designer sowie Möbel-, Einrichtungs- und Textilmarken.

  • 21:35 Uhr

    Ukrainischer Innenminister: Fälle häuslicher Gewalt nehmen aufgrund des Lichtmangels zu

    Der ukrainische Innenminister Denis Monastyrski erklärte, dass die Fälle von häuslicher Gewalt im Land aufgrund des Lichtmangels in Wohngebäuden zugenommen hätten. Die ukrainische Website Klymenko Time veröffentlichte auf ihrem Telegram-Kanal die Aussage des Ministers:

    "Die Zahl der Meldungen an Hotlines für häusliche Gewalt hat zugenommen. Gewalt sollte nicht auf Angehörige und Verwandte übertragen werden. Dies ist wichtig, um uns als unabhängige, vollwertige Nation zu verstehen."

    Das ukrainische Energieministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass aufgrund der russischen Angriffe alle Kernkraftwerke sowie die meisten Wärme- und Wasserkraftwerke vorübergehend vom Netz genommen wurden und die überwiegende Mehrheit der Stromverbraucher ohne Strom dastand.

  • 21:25 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium: Rund hundert ausländische Söldner in der DVR eliminiert

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, hat die russische Armee rund hundert ausländische Söldner, die auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte kämpften, auf dem Gebiet der Donezker Volksrepublik (DVR) eliminiert. Im Bericht des Ministeriums heißt es:

    "Bis zu 100 ausländische Söldner und sechs gepanzerte Fahrzeuge wurden in der Nähe des Dorfes Tschassow Jar in der Volksrepublik Donezk durch einen Präzisionswaffenangriff der russischen Luftwaffe auf die vorübergehenden Aufmarschplätze der so genannten 'Ausländischen Legion' zerstört."

    Das Militär berichtete auch über Kampfhandlungen an verschiedenen Frontabschnitten. So verhinderte die russische Artillerie in Richtung Kupjansk einen feindlichen Angriff in der Nähe des Dorfes Nowoselowskoje in der Volksrepublik Lugansk. Bis zu 30 ukrainische Soldaten wurden getötet und zwei Pickups zerstört.

    Auch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Krasny Liman wurden abgewehrt. Die ukrainischen Einheiten wurden zerstreut und unter Verlusten von über 50 Mann, drei gepanzerten Kampffahrzeugen und vier Spezialfahrzeugen auf ihre ursprünglichen Positionen zurückgedrängt. In Richtung Donezk schlugen die russischen Truppen Gegenangriffe in den Gemeinden Soledar, Opytnoje, Kurdjumowka und Maijorsk zurück. Die ukrainische Armee verlor dort etwa 70 Soldaten, zwei Panzer, zwei gepanzerte Fahrzeuge und fünf Kleinlastwagen. Auch in Richtung Süddonezk, in den Gemeinden Nowomichailowka, Pawlowka und Schewtschenko in der DVR, schlugen Artillerie- und Angriffsgruppen alle feindlichen Angriffe zurück und drängten sie auf ihre ursprünglichen Positionen zurück.

  • 21:02 Uhr

    Vatikan bietet Ort für Gespräche über Ukrainekonflikt an

    Der Vatikan hat sich bereit erklärt, als möglicher Ort für Gespräche zur Lösung des Konflikts in der Ukraine zur Verfügung zu stehen. Dies teilten Vertreter des Kirchenstaats nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa mit. Der Agentur zufolge sagte der Leiter des vatikanischen Büros für Außenpolitik, Erzbischof Paul Richard Gallagher:

    "Der Heilige Stuhl und der Papst persönlich waren seit Beginn des Krieges immer dafür offen, aber bis jetzt gab es keine greifbare Reaktion. Trotzdem steht der Heilige Stuhl immer zur Verfügung. Und wenn es angemessen und notwendig wäre, diesen Raum anzubieten und zur Verfügung zu stellen, wie wir es in der Vergangenheit getan haben, würde der Heilige Vater es sehr positiv aufnehmen, wenn die Bitte von beiden Seiten mit guten Absichten und im Geiste der Suche nach Frieden, Dialog und einem Ende des Krieges käme."

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