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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert in LVR bis zu 80 Soldaten binnen 24 Stunden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert in LVR bis zu 80 Soldaten binnen 24 Stunden© AP Photo/LIBKOS
  • 29.11.2022 12:36 Uhr

    12:36 Uhr

    Rosenergoatom: Mitarbeiter am AKW Saporoschje können Sicherheit der Anlage gewährleisten

    Die Mitarbeiter des AKW Saporoschje, die nun einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnet haben, sind in der Lage, die nukleare Sicherheit des Kraftwerks in vollem Umfang zu gewährleisten. Das verkündete Renat Kartschaa, ein Berater des Generaldirektors des russischen Atomenergieunternehmens Rosenergoatom, am Dienstag gegenüber TASS.

    Ihm zufolge verfügt die russische Nuklearindustrie über einen ausreichenden Pool qualifizierter Fachkräfte, die einen eventuellen Personalmangel im Kernkraftwerk Saporoschje ausgleichen können.

    Das AKW Saporoschje ist das größte in Betrieb befindliche Kernkraftwerk in Europa. Russland hatte es am 28. Februar während der ersten Tage seiner Sonderoperation in der Ukraine unter seine Kontrolle gebracht.

  • 12:14 Uhr

    Lugansker Behörden wollen internationale Organisationen über Folter von Kriegsgefangenen informieren 

    Wiktoria Serdjukowa, die Ombudsfrau der Volksrepublik Lugansk (LVR), hat bekannt gegeben, die russische Teilrepublik werde zuständigen Behörden und internationalen Organisationen Informationen über Folter und Misshandlung von russischen Soldaten in ukrainischer Gefangenschaft übermitteln. Ihr zufolge seien Folter und Misshandlung nicht nur eine Verletzung des Genfer Abkommens über die Behandlung der Kriegsgefangenen, sondern auch eine Straftat. Serdjukowa betonte weiter, allen in die LVR zurückgekehrten Soldaten werde erforderliche medizinische und psychologische Hilfe geleistet.

    Am Montag hatte LVR-Chef Leonid Passetschnik erklärt, im Rahmen eines Gefangenenaustauschs mit der Ukraine seien 23 Soldaten in die Republik zurückgekehrt. Passetschniks Beraterin Anna Soroka hatte bereits davor bestätigt, dass die Soldaten medizinische Behandlung benötigten.

  • 11:36 Uhr

    Peskow: Wie brauchen Kiews politischen Willen zur Aufnahme von Verhandlungen

    Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine können beginnen, wenn Kiew den politischen Willen und die Bereitschaft zeigt, die Forderungen Moskaus zu diskutieren, erklärte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Dienstag.

  • 11:28 Uhr

    Cherson-Beamter: Willkürliche Hinrichtungen im von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Cherson

    Im von Kiew kontrollierten Teil am rechten Dnjeprufer des Gebiets Cherson soll es wiederholt zu willkürlichen Hinrichtungen kommen, berichtete Juri Barbaschow, der Leiter der russischen Verwaltung des Bezirks Snigirjowski im Gebiet Cherson, gegenüber RIA Nowosti. Er erklärte:

    "Unerwünschte Personen, die von ukrainischen Agenten angeschwärzt wurden oder mit denen jemandem im Privatleben unzufrieden war, wurden einfach zu Tode geprügelt. Wir wissen von einem Fall, in dem eine Familie – eine Mutter und ihr Sohn – fast zu Tode geprügelt wurden, um Geld von ihnen zu verlangen. Und dann wurden die Mutter und der Sohn zu Tode geprügelt."

    Barbaschow bezeichnete die Vorgänge am rechten Dnjeprufer im Gebiet Cherson, das von ukrainischen Truppen besetzt ist, als "zügellosen Nazi-Terror".

    "Die Tatsache, dass selbst Journalisten westlicher Medien, die den Kiewer Behörden gegenüber loyal sind, nicht an die Orte gelassen werden, an denen die Filterung stattfindet, zeigt deutlich, dass das, was dort geschieht, nichts mit Legalität oder der Einhaltung von Rechten zu tun hat. Mit anderen Worten: Sie gehen hart gegen diejenigen vor, die sie für unerwünscht halten. Ohne jeglichen Respekt vor der Rechtsstaatlichkeit oder den Rechten. Und all dies wird von der internationalen Gemeinschaft, dem sogenannten Europa, unterstützt."

    Zuvor wurde aus Cherson und vom rechten Dnjeprufer des Gebietes über zahlreiche Repressionen und Schikanen ukrainischer Behörden gegenüber Einwohnern berichtet, die nicht in die von Russland kontrollierten Gebiete ausgereist sind. Rettungsdienste des Gebietes teilten RIA Nowosti mit, dass ukrainische Soldaten in Cherson mindestens 39 pro-russische Aktivisten erschossen und deren Leichen nicht an ihre Angehörigen übergeben hätten. Weitere 74 Personen seien von ukrainischen Sicherheitskräften an unbekannte Orte verschleppt worden.

  • 11:03 Uhr

    Bloomberg: NATO für Beitritt der Ukraine nicht bereit

    Nach Angaben der US-amerikanischen Nachrichtenagentur Bloomberg ist die NATO weiterhin für einen Beitritt der Ukraine nicht bereit. Für die am Dienstag in Bukarest beginnende NATO-Tagung wird erwartet, dass die Außenminister der Mitgliedstaaten zwar erneut bestätigen, dass die Türen des Bündnisses der Ukraine immer offen stünden, es aber nicht an der Zeit sei, die Aufnahme des Landes zu besprechen.

    Ein namentlich nicht genannter EU-Diplomat habe Bloomberg erklärt, es gebe keinen Kompromiss in dieser Frage. Dennoch hätten sich alle NATO-Länder darauf geeinigt, Kiew bis zum Sieg gegen Russland zu unterstützen.

    Die NATO-Außenminister besprechen in Bukarest unter anderem kurzfristige Hilfe für die Ukraine. Laut Bloomberg könnte das Bündnis sich verpflichten, die ukrainischen Streitkräfte künftig im Fall jeglicher Aggression zu unterstützen. Dies könne aber bis zum NATO-Gipfel in Vilnius im Sommer 2023 nicht abgestimmt werden.

    Ende September hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij Antrag auf einen beschleunigten NATO-Beitritt gestellt. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bestätigte bisher nicht, ob die NATO den Antrag prüfen werde.

  • 10:50 Uhr

    Russische Truppen befreien Siedlungen Persche Trawnja und Andrejewka in der Donezker Volksrepublik

    Die russischen Streitkräfte haben die Siedlungen Persche Trawnja und Andrejewka in der Donezker Volksrepublik (DVR) befreit. Dies teilt das Hauptquartier für territoriale Verteidigung der DVR auf seinem Telegram-Kanal mit und präsentiert eine entsprechende Karte.

  • 10:29 Uhr

    Ukrainische Truppen verlieren binnen 24 Stunden bis zu 60 Soldaten in der Volksrepublik Donezk

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Volksrepublik Donezk (DVR) in den vergangenen 24 Stunden mehr als 60 Soldaten verloren. Dies teilt die DVR-Volksmiliz am Dienstag mit. Außerdem seien eine selbstfahrende Artillerieeinheit, vier Haubitzen und zwei Panzer sowie drei Drohnen der ukrainischen Truppen zerstört worden.

  • 10:11 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen die Donezker Volksrepublik 31 Mal binnen 24 Stunden

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet der Volksrepublik Donezk (DVR) in den vergangenen 24 Stunden 31 Mal beschossen und dabei 147 Geschosse abgefeuert. Dies berichtet die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine. Die ukrainischen Truppen setzten Artillerie im Kaliber 155 und 152 Millimeter, Mörser im Kaliber 120 Millimeter und Mehrfachraketenwerfer vom Typ Uragan, Grad und HIMARS ein.

    Die folgenden elf Siedlungspunkte gerieten unter Beschuss: Donezk, Saizewo, Maijorsk, Golmowski, Gorlowka, Panteleimonowka, Werchnetorezkoje, Kaschtanowoje, Jakowlewka, Makejewka und Kwaschino.

  • 09:38 Uhr

    Wetter und fehlende Kräfte behindern ukrainische Armee bei der Evakuierung von Verwundeten

    Schlechtes Wetter und der Mangel an Kräften erschweren den ukrainischen Truppen die Evakuierung von Verwundeten an den Frontabschnitten bei Kupjansk und Krasny-Liman erheblich. Darauf wies der Offizier der Volksmiliz der Volksrepublik Lugansk Andrei Marotschko gegenüber RIA Nowosti hin. Mit Verweis auf Geheimdienstdaten erklärte er:

    "Die Spezialfahrzeuge, die heute meist auf Rädern unterwegs sind, sind der Aufgabe nicht gewachsen. Die Logistik ist gestört. Schlechte Wetterbedingungen erlauben es ihnen nicht, an Orte zu gelangen, an denen sich viele Verwundete angesammelt haben."

    Er fügte hinzu, dass dadurch die Zahl der Opfer in den ukrainischen Reihen steige. Nach Angaben von Marotschko hätten die ukrainischen Sicherheitskräfte an diesen Frontabschnitten insgesamt eine beträchtliche Anzahl von Verwundeten und Toten zu beklagen. Der Offizier stellte fest:

    "Sie haben einen Mangel an medizinischen Fachkräften, da die Zahl der Verletzten um ein Vielfaches gestiegen ist. Auch dank der aktiven Arbeit unserer Artillerie."

  • 09:02 Uhr

    Ukrainische Truppen verlieren binnen 24 Stunden bis zu 80 Soldaten in der Volksrepublik Lugansk

    In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte in der Volksrepublik Lugansk bis zu 80 Soldaten verloren. Dies teilt die Volksmiliz der russischen Teilrepublik am Dienstag mit. Außerdem seien zwei Panzer und fünf gepanzerte Mannschaftstransporter zerstört worden.

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