Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen lassen dem Gegner keine Chance bei Konstantinowka

1.07.2026 17:17 Uhr
17:17 Uhr
Sacharowa: Selenskij will Eskalation des Konflikts provozieren
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wolle den Konflikt um die Ukraine gezielt eskalieren. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.
"Hinter der ganzen Demagogie über eine angebliche Beilegung des Konflikts strebt Selenskij in Wirklichkeit eine Eskalation an. Das ist seine Aufgabe. Diese Aufgabe wurde ihm gestellt. Er wird sie durch Angriffe auf zivile Infrastruktur, die Tötung friedlicher Zivilisten und Terrorakte umsetzen. Er macht daraus kein Geheimnis."
Zugleich erklärte sie, Selenskij unternehme "verzweifelte Versuche", den Konflikt auszuweiten und dabei auch Russlands engste Verbündete und Nachbarstaaten hineinzuziehen.
"Das ist es, was diejenigen brauchen, die nach den NATO-Narrativen leben."
16:58 Uhr
Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem FPV-Drohnenangriff verletzt
In der Siedlung Wolokonowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann bei der Explosion einer ukrainischen FPV-Drohne auf dem Gelände eines Unternehmens verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Unterschenkel und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. An der Angriffsstelle wurde zudem ein Lastwagen beschädigt. Ferner wurde in der Stadt Schebekino ein technisches Bauwerk durch den Einschlag einer FPV-Drohne beschädigt. Im Dorf Nowaja Tawolschanka explodierte eine weitere Drohne auf dem Gelände eines Privathauses.
16:38 Uhr
Polnischer Politologe: Selenskij fürchtet Machtverlust
Der polnische Politologe Marek Miszkiewicz ist der Ansicht, dass Wladimir Selenskij den ehemaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, nach Kiew beordert habe, weil er einen Machtverlust befürchte. Dies sagte er im Gespräch mit RIA Nowosti.
Zuvor hatte die Zeitung Ukrajinska Prawda unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, Saluschny sei vor dem angekündigten Rücktritt des britischen Premierministers nach Kiew gerufen worden. Demnach habe Selenskij ihn direkt gefragt, ob er bei einer möglichen Präsidentschaftswahl im Herbst kandidieren werde. Saluschny habe dies bejaht. Miszkiewicz erklärte, Selenskij fürchte vor allem einen Machtwechsel durch das Militär:
"Die Streitkräfte verfügen in der Ukraine derzeit über sehr viel Einfluss, Ressourcen und Unterstützung. Sie könnten bei künftigen Wahlen zur wichtigsten politischen Kraft werden, und Saluschny ist sowohl innerhalb des Militärs als auch in der ukrainischen Gesellschaft eine sehr populäre Persönlichkeit."Zugleich erklärte der Politologe, die Präsidentenwahl in der Ukraine sei längst überfällig, weshalb die Legitimität der Regierung Selenskijs selbst innerhalb des Landes zunehmend infrage gestellt werde.
16:12 Uhr
Mehrere ukrainische Seedrohnen im Schwarzen Meer zerstört (Video)
Das russische Militär hat in der nordöstlichen Wasserstraße des Schwarzen Meeres fünf Seedrohnen unschädlich gemacht. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
15:45 Uhr
Gebiet Cherson: Acht Zivilisten binnen eines Tages verletzt
Im Gebiet Cherson sind innerhalb der letzten 24 Stunden acht Zivilisten bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit. Unter den Verletzten befinden sich seinen Angaben zufolge sechs Männer und zwei Frauen.
15:24 Uhr
Russische Prankster: Sicherheitsberater in Litauen und Estland unterstützen ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland
Die russischen Prankster Wladimir Krasnow und Alexei Stoljarow (in Russland bekannt als "Wowan" und "Lexus") haben nach eigenen Angaben die Nationalen Sicherheitsberater in Litauen und Estland angerufen. Im Mittelpunkt des Gesprächs hätten die jüngsten Vorfälle mit ukrainischen Drohnen in ihren Ländern gestanden.
"Wowan" und "Lexus" stellten sich als Rustem Umerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, vor.
Deividas Matulionis, Chef-Sicherheitsberater des litauischen Präsidenten, habe zwar eingeräumt, dass die Bevölkerung besorgt sei, wegen der ukrainischen Drohnen, die im Land abgestürzt seien.
Zugleich habe Matulionis deutlich gemacht:
"Wir unterstützen nachdrücklich alle Aktionen gegen Ziele in Russland. Wir versuchen, jegliche Kritik [an Kiew] zu vermeiden. Wir versuchen zu erklären, dass die Russen dies nutzen könnten, um uns zu provozieren."
Laut Madis Roll, dem Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten, vertrete die Regierung den Standpunkt, dass "wir die Ukraine in keiner Weise beschuldigen".
"Wir machen Russland für diesen Krieg verantwortlich."
Roll habe außerdem eine Hilfe bei der Koordinierung der Angriffe des Kiewer Regimes auf Sankt Petersburg angeboten.
14:46 Uhr
Vor Ankara-Gipfel: NATO streitet über langfristige Ukraine-Finanzierung

Bundesaußenminister Johann Wadephul nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan teil. Berlin, Deutschland, 18. Mai 2026.Urheberrechtlich geschützt Kurz vor dem NATO-Gipfel in Ankara bleibt offen, wie verbindlich und langfristig die Mitgliedstaaten ihre Militärhilfe für die Ukraine zusagen wollen. Die EU-Staaten ringen um eine Einigung, insbesondere über eine mögliche Verstetigung der Unterstützung bis 2027.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.14:21 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.
Die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd setzen die Befreiung des südwestlichen Teils von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am nördlichen Stadtrand wurden zwei Angriffe der ukrainischen Einheiten abgewehrt.
Im Nordwesten der Stadt Krasny Liman in der DVR setzt der Truppenverband West weiterhin die gegnerischen Einheiten außer Gefecht.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.430 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- zwei Radargeräte
- drei Panzer
- zehn Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 14 Artilleriegeschütze
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 60 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben, eine operativ-taktische Langstreckenrakete und 602 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In den Gewässern des Schwarzen Meeres wurden zwei Seedrohnen unschädlich gemacht.
13:38 Uhr
Gedanken an Russland bereiten dem NATO-Chef schlaflose Nächte
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu ein Interview gegeben. Auf die Journalistenfrage, was seine größte Sorge sei, antwortete Rutte wie folgt:
"Ich versuche normalerweise zu schlafen, aber wenn mich etwas wachhält, dann ist es Russland. Leider ist Russland langfristig die größte Bedrohung für uns."
Russland arbeite mit der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), Iran und China zusammen, sagte der NATO-Chef weiter. Auch China baue seine militärischen Kapazitäten rasant aus und werde voraussichtlich bis 2030 über 1.000 Atomsprengköpfe verfügen.
"Daher sollten wir auch China nicht unterschätzen."
Im Hinblick auf den Konflikt in der Ukraine gab Rutte an, die europäischen Länder würden eine führende Rolle bei der finanziellen Unterstützung von Kiew spielen.
Die USA würden weiterhin einen erheblichen Teil wichtiger militärischer Ausrüstung liefern, die Gelder würden jedoch die Europäer und Kanada bereitstellen.
12:58 Uhr
Moskau: Zwei weitere Ortschaften nun unter russischer Kontrolle
Einheiten des Truppenverbands Nord haben im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Ukrainskoje im Gebiet Charkow unter eigene Kontrolle gebracht. Dies ist dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch zu entnehmen.
Ferner gibt die Behörde in Moskau bekannt, dass die Kräfte des Truppenverbands Ost weiter tief in die gegnerische Verteidigung vorgedrungen sind und die Siedlung Kopani im Raum Saporoschje befreit haben.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
