Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit zwei Ortschaften in DVR und Saporoschje

19.01.2026 10:34 Uhr
10:34 Uhr
Russlands Armee befreit zwei Ortschaften in DVR und Saporoschje

Symbolbild: Russische SoldatenSergei Bobylew / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben während des vergangenen Tages zwei weitere Ortschaften befreit. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:
"Einheiten des Truppenverbands Mitte haben durch offensive Gefechtsführung die Siedlung Nowopawlowka in der Donezker Volksrepublik befreit."
Weiter geht aus der Meldung hervor, dass auch der Truppenverband Dnjepr nach längeren Positionskämpfen in die Offensive übergegangen ist:
"Einheiten des Truppenverbands Dnjepr haben durch offensive Gefechtsführung die Siedlung Pawlowka im Gebiet Saporoschje befreit."
09:54 Uhr
Wegen technischer Mängel: Ukraine setzt Drohnenbestellungen bei deutschem Hersteller aus

Symbolbild: Eine Drohne vom Typ Helsing HX-2 während einer Rüstungsmesse in London am 11. September 2025.Leon Neal / Gettyimages.ru Die Ukraine verzichtet auf weitere Bestellungen von Drohnen bei der deutschen Firma Helsing, Europas wertvollstem Start-up im Rüstungsbereich. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Unter Verweis auf eine Präsentation des Bundesverteidigungsministeriums meldet die Agentur:
"HX-2, das Flaggschiff-Drohnenmodell des deutschen Unternehmens, hatte Startprobleme während der Tests beim ukrainischen 14. Regiment."
Laut weiteren Angaben der von Bloomberg zitierten Präsentation fehlten bei den Drohnen ursprünglich angekündigte KI-Komponenten. Außerdem erwiesen sich die Drohnen als störungsanfällig. Wegen mechanischer Probleme bei Katapulten konnte nur ein Viertel der HX-2 an der Frontlinie gestartet werden.
Bloomberg merkt weiter an, dass die Anschaffung der Drohnen von der Bundeswehr bezahlt wurde.
09:18 Uhr
DVR-Chef: Russische Truppen nähern sich Slawjansk
Russlands Streitkräfte rücken in Richtung der Stadt Slawjansk im Norden der Donezker Volksrepublik vor, berichtet das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin. In einer Sendung des russischen Fernsehkanals Rossija-24 erklärte er dazu, dass eine Befreiung von Slawjansk das Problem der Wasserversorgung der Republik lösen würde:
"Wir sehen, dass sich unsere Kräfte Slawjansk nähern. Dies wird seinerseits notwendige Bedingungen schaffen, um die vollwertige Wasserversorgung unserer Region wiederherzustellen."
08:49 Uhr
Ukrainische Soldaten nutzen Gebiet Saporoschje für Drohnentests
Die ukrainischen Drohneneinheiten nutzen das Gebiet Saporoschje für die Erprobung neuer Drohnen, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Sie befinden sich hier; hier wird die unmittelbare Ausbildung durchgeführt. Sie erproben ihre unbemannten Luftfahrzeuge. Im Großen und Ganzen nutzen sie das Gebiet als Übungsgelände für junge Kämpfer und bringen ihnen den Umgang mit verschiedenen Drohnentypen bei."
08:01 Uhr
Dutzende Kämpfer der ukrainischen Eliteeinheiten im Gebiet Saporoschje eliminiert
Nach Angaben von Igor Kimakowski, dem Berater des Chefs der DVR, seien mehrere Dutzend Kämpfer von zwei Eliteeinheiten der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Saporoschje außer Gefecht gesetzt worden.
"Mehrere Dutzend Kämpfer der Einheit 'Da Vincis Wölfe' und des 'Schkwal'-Regiments wurden durch FAB-Schläge an der Frontlinie im Gebiet Saporoschje innerhalb von drei Tagen eliminiert."
07:29 Uhr
Truppenverband Nord zerstört Dutzende ukrainische Hexacopter
Im Verantwortungsbereich des Truppenverbandes Nord seien Dutzende ukrainische Hexacopter in den Gebieten Charkow und Sumy zerstört worden, wie RIA Nowosti mitteilt.
"In den vergangenen 24 Stunden haben mobile Feuergruppen und Luftverteidigungseinheiten des Truppenverbandes Nord im Rahmen von Kampfeinsätzen über 50 schwere Quadcopter-Drohnen vom Typ R18 Baba Jaga der ukrainischen Streitkräfte aufgespürt und eliminiert."
Die ukrainischen Kämpfer haben diese Drohnen zur Aufklärung, zum Munitionsabwurf und zum Einrichten der Artillerie eingesetzt. Sie wurden durch Präzisionsschläge der russischen FPV-Drohnen, des tragbaren Luftabwehrsystems und der Kleinwaffen zerstört.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 92 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Belgorod – 31,
- Gebiet Saratow – 29,
- Gebiet Woronesch – 25,
- Gebiet Brjansk – drei,
- Gebiet Tambow – drei,
- Gebiet Kursk – eine.
18.01.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:53 Uhr
Medien: USA und Ukraine können sich nicht auf Sicherheitsgarantien einigen
Die USA und die Ukraine konnten bisher keine Sicherheitsgarantien vereinbaren. Dazu schreibt die Financial Times:
"Der Abschluss eines separaten Abkommens über Sicherheitsgarantien erwies sich als schwierigere Aufgabe."
Wie die Zeitung berichtet, hätten ukrainische Beamte mitgeteilt, dass sie hofften, sich auf allgemeine Bedingungen zu einigen, die kurz nach dem Treffen in Davos in Washington unterzeichnet werden sollen.
19:17 Uhr
DVR-Chef: Russische Streitkräfte nähern sich Slawjansk
Die russischen Streitkräfte nähern sich der Stadt Slawjansk in der DVR. Dies berichtete der Chef der DVR, Denis Puschilin:
"Nach der Befreiung von Sakotnoje sehen wir, dass sich unsere Einheiten Slawjansk selbst nähern. Es sind noch etwa 30 Kilometer bis nach Slawjansk."
Die Stadt hat eine wichtige strategische und symbolische Bedeutung. Ihre Einnahme würde die endgültige Niederlage der ukrainischen Streitkräfte im Kampf um den Donbass bedeuten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

