International

Live-Ticker Ukraine-Krieg: Nord Stream: FSB ermittelt wegen Terrorismus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Live-Ticker Ukraine-Krieg: Nord Stream: FSB ermittelt wegen TerrorismusQuelle: Sputnik © Ewgeni Odinokow

  • 28.09.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:51 Uhr

    Leiter der DVR und LVR, der Gebiete Saporoschje und Cherson treffen in Moskau ein

    Die Chefs der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Gebiete Cherson und Saporoschje sind in Moskau angekommen, "um eine historische Entscheidung zu treffen". Dies berichtete der stellvertretende Leiter der Verwaltung des Gebiets Cherson Kirill Stremoussow auf seinem Telegram-Kanal und ergänzte seine Meldung mit einem einschlägigen Foto. Stremoussow unterstrich:

    "Demnächst werden wir neue Subjekte der Russischen Föderation sein."

  • 22:27 Uhr

    Kiew: Ausländische Beobachter bei Referenden werden auf Fahndungsliste gesetzt

    Ausländische Staatsangehörige, die an Volksabstimmungen in der DVR und LVR sowie in den Gebieten Cherson und Saporoschje teilgenommen haben, müssen mit Konsequenzen rechnen. Dies erklärte Michail Podoljak, der Berater von Andrei Jermak, dem Leiter des Präsidialamts der Ukraine. Podoljak schrieb auf Twitter:

    "Bürger anderer Länder, die sich bereit erklärt haben, bei den russischen Pseudo-Referenden die Rolle von 'Beobachtern' zu spielen, werden als Komplizen des Eingriffs in die Integrität der Ukraine eingestuft."

    Podoljak präzisierte, dass diese Personen auf die internationale Fahndungsliste gesetzt werden und auch von verschiedenen Staaten mit Sanktionen belegt werden.

  • 21:58 Uhr

    Weißes Haus: Pentagon gewährt Ukraine weitere Militärhilfe im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar

    Das US-Verteidigungsministerium werde der Ukraine weitere Militärhilfe in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) zukommen lassen. Dies gab die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, bekannt.

    Das neue Rüstungspaket soll unter anderem 18 Raketenwerfersysteme vom Typ HIMARS, 150 Panzerfahrzeuge vom Typ Humvee, 150 Fahrzeuge zum Transport von Waffen sowie Radargeräte und Anti-Drohnen-Systeme umfassen. Einschließlich des neuen Pakets beträgt die Militärhilfe Washingtons für Kiew seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine rund 16,2 Milliarden Dollar.

  • 21:19 Uhr

    Papst Franziskus: Es herrscht Weltkrieg

    Papst Franziskus hat erklärt, dass es sich nicht um einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine handele, sondern um einen Weltkrieg. Es lohne sich dabei nicht, die Konfliktparteien in "gut" und "böse" einzuteilen. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche wörtlich:

    "Ich denke, es ist ein Fehler zu glauben, dass dies ein Film über Cowboys ist, in dem es Gut und Böse gibt. Es ist auch falsch zu glauben, dass es sich um einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine handelt und das war's. Nein. Dies ist ein Weltkrieg."

    Der Geistliche fügte hinzu, er könne nicht nachvollziehen, warum dieser Krieg nicht vermieden worden sei. Weiter hieß es:

    "Um das zu verstehen, muss man die Entwicklungen verstehen, die zu dem Konflikt geführt haben. Es gibt internationale Aspekte, die zur Provokation des Krieges beigetragen haben."

  • 20:52 Uhr

    Gesundheitsministerium: Ukrainerinnen brachten seit 24. Februar rund 4.500 Kinder in Polen zur Welt

    Seit dem Beginn der russischen Sonderoperation hätten aus der Ukraine gekommene Frauen in Polen über 4.500 Babys zur Welt gebracht. Dies gab der stellvertretende polnische Gesundheitsminister Waldemar Kraska vor dem Parlament bekannt:

    "Vom 24. Februar bis zum 31. August wurden 4.527 Kinder ukrainischer Mütter in Polen geboren."

    Nach den jüngsten Angaben des polnischen Grenzschutzes sollen seit dem 24. Februar 6,61 Millionen Menschen aus der Ukraine nach Polen eingereist sein. In die Ukraine zurückgekehrt sollen 4,83 Millionen Menschen sein.

  • 20:12 Uhr

    Nord-Stream-Beschädigung: FSB leitet Verfahren wegen internationalem Terrorismus ein

    Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat mitgeteilt, dass der russische Inlandsgeheimdienst FSB wegen der Schäden an den Nord-Stream-Pipelines ermitteln werde. Die Generalstaatsanwaltschaft präzisierte, es gebe Anzeichen eines Aktes des internationalen Terrorismus. Weiter hieß es:

    "Eine Voruntersuchung wurde eingeleitet."

    Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft seien vorsätzliche Handlungen gegen die Gaspipelines begangen worden.

     

  • 19:43 Uhr

    Britische Premierministerin versichert Selenskij Unterstützung bis zu "Putins Niederlage"

    Die britische Premierministerin, Liz Truss, hat ein Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij geführt. Das Büro der Politikerin veröffentlichte eine entsprechende Erklärung. Demnach habe Truss Selenskij versichert, dass die britischen Behörden Kiew angesichts der Volksabstimmungen in der DVR und LVR sowie in den Gebieten Cherson und Saporoschje weiterhin unterstützen würden:

    "Die Premierministerin machte deutlich, dass das Vereinigte Königreich die russischen Versuche, souveränes Territorium zu annektieren, niemals anerkennen wird. Sie bekräftigte, dass die Ukraine auf die Unterstützung Großbritanniens bis zu Putins Niederlage zählen kann."

  • 19:03 Uhr

    Russisches Außenamt: Referenden in voller Übereinstimmung mit Völkerrecht durchgeführt

    Die Referenden in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie in den Gebieten Cherson und Saporoschje seien in voller Übereinstimmung mit den Normen und Grundsätzen des Völkerrechts durchgeführt worden. Dies verkündete das russische Außenministerium auf seiner Webseite:

    "Die Referenden wurden in voller Übereinstimmung mit den Normen und Grundsätzen des internationalen Rechts abgehalten."

    Das Ressort erklärte, die Bewohner des Donbass und der Südukraine hätten "ihr gesetzliches Recht auf Selbstbestimmung" ausgeübt. Wobei das Ministerium in diesem Zusammenhang auf die UN-Charta, die internationalen Menschenrechtspakte von 1966 und die KSZE-Schlussakte von Helsinki aus dem Jahr 1975 verwies, ebenso wie auf das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs der Vereinten Nationen zum Kosovo vom 22. Juli 2010.

  • 18:18 Uhr

    Aleksandar Vučić: Serbien wird Referenden nicht anerkennen

    Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat mitgeteilt, Serbien könne die Referenden in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie in den Gebieten Cherson und Saporoschje nicht anerkennen. Vučić wörtlich:

    "Serbien kann und wird dies nicht anerkennen, denn Serbien hält sich an die UN-Charta und die UN-Resolutionen. Wir verteidigen unsere eigene territoriale Integrität, und es liegt in unserem Interesse, die territoriale Integrität international anerkannter Länder zu verteidigen."

    Vom 23. bis 27. September fanden in den DVR und LVR sowie in den Gebieten Cherson und Saporoschje Referenden über den Beitritt zu Russland als Subjekte der Russischen Föderation statt. In allen oben genannten Territorien stimmte eine überwältigende Mehrheit der Wähler für den Beitritt zur Russischen Föderation.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.