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Live-Ticker Ukraine-Krieg: Stremoussow: Ukraine hat de facto aufgehört zu existieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Live-Ticker Ukraine-Krieg: Stremoussow: Ukraine hat de facto aufgehört zu existierenQuelle: AFP © SERGEY BOBOK / AFP

  • 29.09.2022 09:14 Uhr

    09:14 Uhr

    Trump zu Nord Stream-Lecks: Dies könnte zu einer größeren Eskalation oder einem Krieg führen

    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wies auf seinem Netzwerk Truth Social darauf hin, dass "alle über den großen Hurrikan" reden, der Florida heimgesucht hat, aber die Situation mit den Gaspipelines "mehr Auswirkungen" haben könnte. Er sagte auch, dass Nord Stream 1 und 2 sabotiert worden seien und fügte hinzu:

    "Dies könnte zu einer größeren Eskalation oder einem Krieg führen."

    Trump veröffentlichte auch ein altes Video von Biden, in dem dieser sagte: "Wenn Russland einmarschiert, wird es keine Nord Stream 2 mehr geben. Wir werden ihr ein Ende setzen". Trump kommentierte dieses Video:

    "Wow, was für eine Aussage. Dritter Weltkrieg gefällig?"

  • 08:41 Uhr

    Stremoussow: Ukraine hat de facto aufgehört zu existieren

    Die Ukraine hat de facto bereits aufgehört zu existieren und das Gebiet Cherson wird ein Subjekt Russlands. Dies erklärte Kirill Stremoussow, der stellvertretende Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets, in einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur TASS. Er sagte, das Gebiet Cherson werde in naher Zukunft zu einem Subjekt der Russischen Föderation und sich wie die Halbinsel Krim, die als Teil Russlands gediehen ist, weiterentwickeln. Stremoussow sprach auch über die Zukunft der Ukraine:

    "Was wird mit der Ukraine geschehen? Die Ukraine hat de facto bereits aufgehört, als US-amerikanisches Projekt zu existieren, in das riesige Geldbeträge investiert wurden. Die Ukraine sowie auch diejenigen, die sie geschaffen haben, werden bald auseinanderfallen."

  • 08:13 Uhr

    Medienbericht: Viertes Gasleck an Nord Stream gemeldet 

    Die schwedische Küstenwache hat ein viertes Gasleck an den beschädigten Nord-Stream-Pipelines entdeckt, so ein Vertreter der schwedischen Küstenwache gegenüber der Zeitung Svenska Dagbladet. Reuters zitiert:

    "Zwei der vier Lecks befinden sich ausschließlich innerhalb der Wirtschaftszone Schwedens."

  • 07:41 Uhr

    Nebensja zu Referenden: Unsere Leute kennen die Wahrheit und der Westen wird nichts daran ändern können

    Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja ging in seiner Rede vorm UN-Sicherheitsrat ausführlich auf die Referenden im Donbass und den Gebieten Cherson und Saporoschje ein und prognostizierte, dass, wenn Kiew unter Schirmherrschaft des Westens weiter auf einen Kampf gegen Russland "bis zum letzten Ukrainer" setze, wahrscheinlich auch andere Regionen den Wunsch äußern würden, sich Russland anzuschließen. 

    Es sei der Westen, der sich die Hände reibe und mächtig an dem Leid der Menschen in der Ukraine verdiene, und Kiew müsse endlich einlenken und seinem Volk dienen – nicht Washington, London und Brüssel. Wir zeigen Ihnen die gesamte Rede des russischen UN-Botschafters.

  • 07:14 Uhr

    LVR kann Russland als Republik beitreten

    Die Volksrepublik Lugansk kann Russland als Republik beitreten und bestimmte autonome Rechte erhalten. Dies sagte Rodion Miroschnik, Leiter der Vertretung der Volksrepublik Lugansk in der Russischen Föderation, am Donnerstag in einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Ich denke, dass wir als Republik in die Russische Föderation eingegliedert werden. Die übrigen Details: Wie unsere Republik geregelt wird, welche Rechte, welche Pflichten unsere Republik, Führung, Behörden, Regierungssystem haben werden — all das wird in den Gesetzesdokumenten beschrieben, die in naher Zukunft verabschiedet werden."

  • 28.09.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:51 Uhr

    Leiter der DVR und LVR, der Gebiete Saporoschje und Cherson treffen in Moskau ein

    Die Chefs der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Gebiete Cherson und Saporoschje sind in Moskau angekommen, "um eine historische Entscheidung zu treffen". Dies berichtete der stellvertretende Leiter der Verwaltung des Gebiets Cherson Kirill Stremoussow auf seinem Telegram-Kanal und ergänzte seine Meldung mit einem Foto. Stremoussow unterstrich:

    "Demnächst werden wir neue Subjekte der Russischen Föderation sein."

  • 22:27 Uhr

    Kiew: Ausländische Beobachter bei Referenden werden auf Fahndungsliste gesetzt

    Ausländische Staatsangehörige, die als Beobachter an Volksabstimmungen in der DVR und LVR sowie in den Gebieten Cherson und Saporoschje teilgenommen haben, müssen mit Konsequenzen rechnen. Dies erklärte Michail Podoljak, der Berater von Andrei Jermak, dem Leiter des Präsidialamts der Ukraine. Podoljak schrieb auf Twitter:

    "Bürger anderer Länder, die sich bereit erklärt haben, bei den russischen Pseudo-Referenden die Rolle von 'Beobachtern' zu spielen, werden als Komplizen des Eingriffs in die Integrität der Ukraine eingestuft."

    Podoljak präzisierte, dass diese Personen auf die internationale Fahndungsliste gesetzt und von mehreren Staaten mit Sanktionen belegt werden.

  • 21:58 Uhr

    Weißes Haus: Pentagon gewährt Ukraine weitere Militärhilfe im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar

    Das US-Verteidigungsministerium wird der Ukraine weitere Militärhilfe in Höhe von umgerechnet rund rund 1,1 Milliarden Euro zukommen lassen. Dies gab die Pressesprecherin des Weißen Hauses Karine Jean-Pierre bekannt.

    Unter anderem soll das neue Rüstungspaket 18 Raketenwerfersysteme vom Typ HIMARS, 150 Panzerfahrzeuge vom Typ Humvee, 150 Fahrzeuge zum Transport von Waffen sowie Radargeräte und Anti-Drohnen-Systeme umfassen. Einschließlich des neuen Pakets beträgt Washingtons Militärhilfe für Kiew seit dem Beginn des Ukraine-Konflikts umgerechnet rund 16,2 Milliarden Euro.

  • 21:19 Uhr

    Papst Franziskus: Es herrscht Weltkrieg

    Papst Franziskus hat erklärt, dass es sich nicht um einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine handele, sondern um einen Weltkrieg. Es lohne sich dabei nicht, die Konfliktparteien in "gut" und "böse" einzuteilen. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche wörtlich:

    "Ich denke, es ist ein Fehler zu glauben, dass dies ein Film über Cowboys ist, in dem es Gut und Böse gibt. Es ist auch falsch zu glauben, dass es sich um einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine handelt und das war's. Nein. Dies ist ein Weltkrieg."

    Der Geistliche fügte hinzu, er könne nicht nachvollziehen, warum dieser Krieg nicht vermieden worden sei. Weiter hieß es:

    "Um das zu verstehen, muss man die Entwicklungen verstehen, die zu dem Konflikt geführt haben. Es gibt internationale Aspekte, die zur Provokation des Krieges beigetragen haben."

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