International

Londoner Wissenschaftler entwickeln magnetische Samen gegen Krebs

Wissenschaftler aus London haben magnetische "Samen" entwickelt, die sich im Körper erwärmen und Krebszellen abtöten. Dazu wird ein Patient in ein MRT-Gerät gelegt. So lenken die magnetischen Wellen die ferromagnetischen Kugeln in Richtung des Krebstumors.
Londoner Wissenschaftler entwickeln magnetische Samen gegen KrebsQuelle: Gettyimages.ru © KATERYNA KON/SCIENCE PHOTO LIBRARY

Eine Forschergruppe der Londoner College University haben eine neue Krebstherapie entwickelt, bei der ein MRT-System zum Einsatz kommt. Dies geht aus einer in der Fachzeitschrift Advanced Science veröffentlichten Arbeit hervor. 

Die Magnetresonanztomografie wirkt auf die "Samen" mit einem Durchmesser von zwei Millimetern, indem sie diese auf den Tumor richtet. Es handelt sich um kleine Metallkugeln, die durch den Magnetismus erhitzt werden und die umliegenden Krebszellen abtöten. Die Bezeichnung für die neue Krebstherapie lautet "minimal-invasive Ablation unter Sichtkontrolle" (MINIMA). Die Methode wurde bereits an Mäusen erfolgreich getestet.

Wissenschaftlern zufolge könnte das Verfahren helfen, schwer zugängliche Hirn- und Prostatatumoren beim Menschen zu bekämpfen. Die Hauptautorin der Forschungsarbeit Rebecca Baker vom UCL Centre for Advanced Biomedical Imaging erklärte in diesem Zusammenhang:

"Die Verwendung eines MRT-Scanners für diese Art der Therapie ermöglicht es, den therapeutischen Samen und den Tumor während des gesamten Verfahrens abzubilden, um sicherzustellen, dass die Behandlung präzise und ohne offene Operation durchgeführt wird. Dies könnte für die Patienten von Vorteil sein, da die Erholungszeit verkürzt und das Risiko von Nebenwirkungen minimiert wird."

Zukünftig wollen die Forscher die Struktur der ferromagnetischen Kugeln derart verändern, dass sie wie ein winziges Messer funktionieren, mit dem man Gewebe durchschneiden kann. Dies wird Chirurgen in die Lage versetzen, Eingriffe per Fernsteuerung durchzuführen. Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit und ist im Jahr 2020 für rund zehn Millionen Todesfälle verantwortlich. Die Verbesserung der Präzision der Krebsbehandlungen ist daher eines der dringendsten Aufgaben im Bereich der Medizin.

Der Weltkrebstag findet jedes Jahr am 4. Februar statt.
Er wurde von der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für dieses Problem weltweit zu schärfen.

Am 4. Februar 2000 wurde auf dem Weltgipfel zur Krebsbekämpfung im neuen Jahrtausend in Paris die Pariser Charta zur Krebsbekämpfung verabschiedet, um die Krebsforschung zu fördern, Krebs vorzubeugen und die Dienstleistungen für Patienten zu verbessern. Das Dokument bezieht sich ebenfalls auf die Einführung des Weltkrebstages.

Mehr zum Thema - 21 Corona-Mutationen bei HIV-positiver Frau in Südafrika nachgewiesen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team