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Iranischer Präsident: Welt kann "böse Allianz von USA und terroristischen Gruppen" klar erkennen

Das iranische Staatsoberhaupt Ebrahim Raisi hat in einer Rede vor dem russischen Parlament die Bedeutung der Beziehungen zwischen Russland und Iran hervorgehoben. Zudem verwies er auf die jüngsten Niederlagen der USA im Nahen Osten.
Iranischer Präsident: Welt kann "böse Allianz von USA und terroristischen Gruppen" klar erkennenQuelle: Sputnik

Der iranische Präsident Ebrahim Raisi hat am Donnerstag während einer Rede vor der russischen Staatsduma erklärt, dass die Welt eine mutmaßliche "böse Allianz" der USA mit terroristischen Gruppen in der Region von Syrien bis Afghanistan klar erkennen könne, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars News berichtete.

Raisi, der sich am Tag zuvor in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen hatte, warnte zudem vor einer "neuen Mission" salafistischer Terrorgruppen "vom Kaukasus bis nach Zentralasien". Als geeignetes Mittel, um Extremismus und salafistischen Terrorismus zu bekämpfen, empfahl er die "reine islamische Lehre".

Der Hauptgrund für das Scheitern der US-Politik der Militärokkupation und die Flucht der USA aus dem Irak und Afghanistan sei der Widerstand der Nationen gewesen, so das iranische Staatsoberhaupt. Er erklärte:

"Die Idee des Widerstands dient der Unabhängigkeit von Staaten. In der heutigen Zeit spielt das Konzept des Widerstands eine zentrale Rolle in Abschreckungsgleichungen."

Raisi zufolge befinden sich die Vereinigten Staaten in der schwächsten Position, in der sie jemals waren. Ihre "Strategie der Beherrschung" sei Dank des "Widerstandes" unabhängiger Nationen wie Iran und Russland gescheitert.

"Das Wichtigste in dieser Zeit, die Wachsamkeit erfordert, ist, dass die Wünsche nach Herrschaft nicht verschwunden sind und neue Formen der Herrschaft auf der Tagesordnung stehen."

Diese neue Formen der Herrschaft würden darauf abzielen, unabhängige Staaten zu schwächen. Dabei würden insbesondere wirtschaftliche Sanktionen zum Einsatz kommen und die Instabilität und Unsicherheit gefördert werden. Raisi erläuterte den Sinn solcher Methoden:

"So versuchen sie, den Platz des Unterdrückers und des Unterdrückten in der öffentlichen Meinung zu verändern."

Ein internationales System, das auf Beherrschung beruhe, habe keine anderen Resultate als Krieg, Gewalt, Unsicherheit und Zwietracht zwischen Nationen hervorgebracht. Iran sei fest entschlossen, mit allen Staaten der Welt "maximale Interaktion" zu fördern, insbesondere mit seinen Nachbarstaaten und Verbündeten. 

"Zweck und Grundlage dieser Zusammenarbeit und Interaktion sind die gegenseitigen Interessen der Nationen und die zunehmende Bildung einer 'zivilisierten Weltgemeinschaft'."

Raisi bekräftigte zudem Irans Willen und Bereitschaft, seine Beziehungen mit Russland zu erweitern. Es gebe "sehr klare Horizonte für die Kooperation" zwischen beiden Staaten auf verschiedenen Ebenen.

In Syrien hätten beide Staaten ein "erfolgreiches" Modell der Zusammenarbeit entwickelt, das "die Unabhängigkeit der Staaten" sowie die "Konsolidierung der regionalen Sicherheit" als Weiterentwicklung "des Widerstandes des syrischen Volkes und der Regierung" gewährleistet habe.

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