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CNN-Bericht: CIA-Chef trifft sich heimlich mit ukrainischem Präsidenten Selenskij

Der US-Sender CNN hat berichtet, dass CIA-Chef William Burns letzte Woche mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zusammengetroffen ist. Dem Sender zufolge erörterten die beiden Seiten die Lage an der russischen Grenze und mögliche Maßnahmen zur Deeskalation der Spannungen.
CNN-Bericht: CIA-Chef trifft sich heimlich mit ukrainischem Präsidenten SelenskijQuelle: Gettyimages.ru © Artur Widak

Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, William Burns, ist letzte Woche in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zusammengetroffen. Dies berichtete CNN unter Berufung auf Quellen.

Nach Angaben des Fernsehsenders beriet sich Burns mit seinen Geheimdienstkollegen über die Befürchtungen einer russischen Invasion in der Ukraine und besprach mit Selenskij die aktuelle Lage sowie mögliche Maßnahmen zur Deeskalation der Spannungen.

Anfang November stattete Burns Moskau einen Besuch ab. Der CIA-Chef traf sich mit dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew und dem Leiter des Auslandsgeheimdienstes Sergei Naryschkin. Der russische Sicherheitsrat berichtete, Patruschew und Burns hätten die US-amerikanisch-russischen Beziehungen erörtert.

CNN berichtete später, Burns sei nach Moskau gereist, um die russische Seite zu warnen, dass die USA die russische Truppenaufstockung nahe der ukrainischen Grenze genau beobachteten, und um die Beweggründe Russlands zu ermitteln.

Burns sprach auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin per Telefon. Nach Angaben des Kremls erörterten die beiden Seiten die bilateralen Beziehungen, die Krisensituation in der diplomatischen Praxis und tauschten sich über regionale Fragen aus.

Westliche Medien und Politiker berichten seit letztem Herbst, dass Russland Truppen an die Grenze zur Ukraine verlege und angeblich eine Invasion des Landes vorbereite. Russland bezeichnete Truppenbewegungen auf seinem eigenen Territorium als interne Angelegenheit. Putin sprach seinerseits von verstärkten Aktivitäten der NATO in der Nähe der russischen Grenzen.

Mitte Dezember übermittelte das russische Außenministerium den USA und der NATO Vorschläge für Sicherheitsgarantien, die eine Klausel über die Nichterweiterung des Bündnisses nach Osten und eine Verpflichtung zur Nichtaufnahme der Ukraine und Georgiens in den Block enthielten. Die entsprechenden Verhandlungen mit Washington und der NATO fanden am 10. und 12. Januar statt.

Nach den Gesprächen erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow, das Bündnis habe eine völlige Widerspenstigkeit gezeigt. Die US-Unterstaatssekretärin Wendy Sherman erklärte ihrerseits, dass niemand Washington, der NATO oder einem anderen Land vorschreiben könne, wie es seine Außenpolitik zu gestalten habe.

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