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USA wollen wegen Omikron-Variante Testregeln bei Einreise verschärfen

Die US-Regierung bereitet strengere Testanforderungen für alle Besucher vor, die in die USA einreisen, einschließlich zurückkehrender Amerikaner. Geplant ist eine 7-tägige Selbstquarantäne und erneute Tests einige Tage nach der Ankunft.
USA wollen wegen Omikron-Variante Testregeln bei Einreise verschärfenQuelle: www.globallookpress.com © Cpl. Corey Mathews

Die USA wollen Medienberichten zufolge ihre Regeln zur Vorlage von Coronatests bei der Einreise verschärfen, wegen der neuen weltweiten Omikron-Variante. Demnach darf ein Negativtest zukünftig höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA gemacht worden sein. Bislang gilt dafür eine Frist von drei Tagen.

Sollten nur noch PCR-Tests akzeptiert werden, deren Auswertung in der Regel deutlich länger dauert, würde dies Reisen in die Vereinigten Staaten erschweren. Ausländer müssen zudem für die Einreise bereits seit November 2020 nachweisen, dass sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind.

Ein Sprecher der nationalen Gesundheitsbehörde CDC bestätigte der New York Times am 1. Dezember die geplanten Änderungen bezüglich der kürzeren Frist für vorgeschriebene Coronatests bei der Einreise.

"Dies stärkt die bereits bestehenden strengen Protokolle für internationale Reisen, einschließlich der Anforderungen an ausländische Reisende, vollständig geimpft zu sein", so der Sprecher des CDC, Jason McDonald, am 30. November.

Am Dienstag teilte ein hochrangiger Beamter – er wollte anonym bleiben, weil noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen worden waren – ebenfalls der New York Times mit, dass die Gesundheitsbehörden prüften, ob die derzeitigen Tests streng genug seien. Denn aktuell erlauben sie es vollständig geimpften Personen, sich bis zu drei Tage vor dem Abflug in die Vereinigten Staaten einem PCR-Test zu unterziehen. Es sei zudem noch unklar, ob die neue 24-Stunden-Regelung einen PCR-Schnelltest oder einen Antigentest erfordern werde.

Die Washington Post berichtete zudem, dass seitens der US-Gesundheitsbehörden und des Weißen Hauses ein weiterer, noch umstrittener Vorschlag diskutiert werde.  Dieser sehe vor, dass zukünftig alle Reisenden, auch US-Bürger, sich selbst nach der Einreise sieben Tage lang in Quarantäne begeben müssen, selbst wenn ihre Testergebnisse negativ ausfallen würden.

Diejenigen, die sich nicht an die geltenden Vorschriften hielten, könnten mit Geldbußen und Strafen belegt werden, sollten die neuesten Erklärungen und Verordnungen seitens der Regierung abgesegnet werden. Dies wäre das erste Mal, dass derartige Strafen in Verbindung mit Tests und Quarantänemaßnahmen für Reisende in den Vereinigten Staaten beschlossen werden.

Präsident Biden hat mittlerweile angekündigt, dass er am Donnerstag die anvisierten Pläne zur Verstärkung des Kampfes gegen die Pandemie bekannt geben möchte.

Mehr zum Thema - Maßnahmen wegen Omikron-Variante: Russland reduziert Gültigkeitsdauer der PCR-Tests

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