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Ex-Fußball-Star sorgt mit homophober Aussage für Eklat

Beim katarischen Fernsehsender "beIN Sports" sorgte der ehemalige ägyptische Fußballstar Mohamed Aboutrika für einen Skandal. Er erklärte, Homosexualität sei gegen die menschliche Natur. Der Sender kritisierte den Fußballer für diese Worte. In Katar findet 2022 die Fußballweltmeisterschaft.
Ex-Fußball-Star sorgt mit homophober Aussage für EklatQuelle: Gettyimages.ru © Marc Atkins

Der ehemalige ägyptische Fußballnationalspieler und beIN Sports-Experte Mohamed Aboutrika, der 43 Jahre alt ist, hat die LGBT-Kampagnen kritisiert. Insbesondere rief er zu einem Boykott der Regenbogen-Armband-Kampagne der Premier League auf, die die LGBT-Gemeinschaft unterstützen soll. Er sagte:

"Dieses Phänomen ist nicht nur gegen die muslimische Kultur, sondern auch gegen die menschliche Natur gerichtet. Allah sagt im Koran, dass wir die Kinder Adams ehren sollen, aber wenn wir diese Homosexualität praktizieren, respektieren wir die Menschen nicht, sondern erniedrigen sie. Die Muslime müssen eine Rolle bei der Ausrottung der Homosexualität spielen. Es ist eine gefährliche und widerliche Ideologie. Sie sagen, es sei ein Menschenrecht, aber es ist kein Menschenrecht, es ist gegen die Menschlichkeit."

Die in Katar ansässige Medienholding beIN Media Group distanzierte sich von Aboutrikas Äußerungen. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte:

"Als globaler Medienkonzern vertreten, schützen und unterstützen wir Menschen und ihre Interessen, unabhängig von ihrer Herkunft, Sprache oder ihrem kulturellen Erbe."

Katar wird im Jahr 2022 die Fußballweltmeisterschaft ausrichten. Viele westliche Länder haben zu einem Boykott dieser Fußballweltmeisterschaft aufgerufen und kritisieren die katarischen Behörden für Menschenrechtsverletzungen, eine intolerante Haltung gegenüber der LGBT-Gemeinschaft und entsetzliche Arbeitsbedingungen für die Arbeiter, die die Stadien bauen.

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