International

Flucht übers Wasser – Russe schwimmt von den Kurilen nach Japan

Ein 38-jähriger Russe hatte schwimmend die 24 Kilometer breite Meerenge zwischen den zu Russland gehörenden Kurilen und Japan überquert. Wegen illegaler Einreise wurde er festgenommen und soll jetzt nach Russland zurückgeschickt werden. Asyl wurde ihm nicht gewährt.
Flucht übers Wasser – Russe  schwimmt von den Kurilen nach JapanQuelle: www.globallookpress.com © Richard Atrero de Guzman/AFLO

Japanische Migrationsbehörden haben dem Russen, der nach eigenen Angaben schwimmend von der zu Russland gehörenden Kurilen-Insel Kunaschir die japanische Insel Hokkaidō erreicht hatte, Asyl verweigert.

Der 38-jährige Waas Feniks Nokard gab sich für einen politischen Flüchtling aus. Er soll die 24 Kilometer breite Meerenge zwischen Russland und Japan in einem Neopren-Anzug bei einer Temperatur von etwa 15 Grad Celsius überquert haben.

Am 19. August wurde Nokard in einem Dorf auf Hokkaidō wegen illegaler Einreise festgenommen und an die Migrationsbehörden übergeben. Nach einer Ermittlung wurde ihm Asyl verweigert, und er soll deportiert werden. Die russische diplomatische Vertretung soll weiter untersuchen, wie der Russe in Japan angekommen ist.

Nach Medienangaben war Nokard schon im Jahr 2011 für einen Verstoß gegen Einreiseregeln aus Japan ausgewiesen worden. Er zog vor drei Jahren im Rahmen des Landvergabeprogramms "Fernost-Hektar" auf die Kurilen um.

Die Südkurilen sind ein Streitpunkt in den diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und Japan. Japan erkennt die Zugehörigkeit von vier Inseln der Kurilen zu Russland nicht an und beansprucht sie als eigene Territorien. Die Sowjetunion hat die Inseln nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bekommen. Ein Friedensvertrag zwischen der Sowjetunion beziehungsweise dem modernen Russland und Japan ist bis heute nicht unterzeichnet worden.

Mehr zum Thema - Tokio will Territorialstreit um Südkurilen lösen – Moskau zeigt sich gesprächsbereit

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