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NATO bei Moskauer Sicherheitskonferenz nicht dabei – Sacharowa: "Zeugnis über wahre Absichten"

Die NATO hat die Einladung zur kommenden Internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau abgelehnt. Dies bestätigte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa und kritisierte die Vorwürfe des Bündnisses, Russland verweigere jegliche Zusammenarbeit.
NATO bei Moskauer Sicherheitskonferenz nicht dabei – Sacharowa: "Zeugnis über wahre Absichten"© RIA Nowosti

Russlands Einladung an die Führung der NATO, an der kommenden Internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau vom 22. bis 24. Juni teilzunehmen, wurde abgelehnt. Dies gab die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt. Dieses Verhalten, so die Diplomatin, spreche Bände über wahren Absichten des Blocks. Die russische Nachrichtenagentur TASS zitiert Sacharowa wie folgt:

"Auf unsere Einladung zur Teilnahme an der Moskauer Konferenz über internationale Sicherheit hat die russische Seite eine Antwort bekommen – mit einer Absage der Teilnahme an der besagten Veranstaltung. Was kann besser die wahren Absichten der NATO und ihres Generalsekretärs bezeugen?"

Sacharowa bemängelte die ablehnende Haltung der NATO-Führung gegenüber Russlands Zusicherungen der Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit. Das Bündnis antworte stets umgehend mit Erklärungen, die Moskau diese Bereitschaft absprechen:

"Stoltenberg tut auf der Informationsebene alles, um der Öffentlichkeit über die Medien den Eindruck zu vermitteln, dass Russland angeblich nicht auf die Bereitschaft der NATO zu einem Engagement eingehe. Es wird alles getan, damit unsere Antwort einfach in dieser Rezitation des Immergleichen versinkt."

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Die Sprecherin des russischen Außenamtes nutzte die Gelegenheit, um das Bündnis erneut zu einem konkreten und sachbezogenen Dialog aufzufordern:

"Wir sind offen für einen Dialog mit der Allianz. Auch die Einberufung eines Treffens des Russland-NATO-Rates ist nur dann gefragt, wenn es um konkrete Themen geht, die auf den Abbau militärischer Spannungen abzielen. Dies würde natürlich eine Beteiligung der Streitkräfte erfordern. Und wir wissen doch, dass die NATO ein militärisch-politischer Block ist. Was soll hier denn unlogisch sein?"

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Zuvor hatte der stellvertretende russische Verteidigungsminister Generaloberst Alexander Fomin bekanntgegeben, das russische Verteidigungsministerium habe die NATO-Führung zur Moskauer Sicherheitskonferenz eingeladen.

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