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US-General: Militärische Überlegenheit der USA in Nahost schwindet durch Einsatz iranischer Drohnen

Der Einsatz von iranischen Drohnen zur Luftüberwachung und für Angriffe im Nahen und Mittleren Osten hat die vollständige Luftüberlegenheit der USA zum ersten Mal seit dem Koreakrieg gekippt. Dies erklärte der US-Kommandant im Nahen Osten, General McKenzie, gegenüber dem US-Kongress.
US-General: Militärische Überlegenheit der USA in Nahost schwindet durch Einsatz iranischer DrohnenQuelle: AFP © Saul Loeb

Iran stelle eine "tägliche Bedrohung" für die USA und ihre Verbündeten im Nahen Osten dar, da die militärische Überlegenheit der USA in der Region nachlasse, sagte der oberste US-Kommandant im Nahen Osten, General Frank McKenzie, am Dienstag gegenüber dem US-Kongress.

Der Nahe Osten sei ein Knotenpunkt globaler Interessen und die historisch wichtigste Region für ausländische Mächte, wo sie um Einfluss und Ressourcen rivalisieren.

Seit Januar hätten von Iran unterstützte Huthi im Jemen mehr als 150 ballistische Raketen-, Marschflugkörper- und Drohnenangriffe gegen "Militär-, Infrastruktur- und zivile Ziele" in Saudi-Arabien abgefeuert, erklärte der Chef des US-Zentralkommandos (CENTCOM), General McKenzie, vor dem House Armed Services Committee im US-Repräsentantenhaus.

McKenzie warnte, dass der weitverbreitete Einsatz kleiner und mittlerer Drohnen für die Luftüberwachung und den Angriff durch Iran bedeute, dass "wir zum ersten Mal seit dem Koreakrieg ohne vollständige Luftüberlegenheit operieren".

Das mutmaßliche Ausmaß der von Iran unterstützten Angriffe in der Region gegen die USA und ihre Verbündeten macht die anhaltende Herausforderung für US-Truppen im Nahen Osten deutlich. Und das insbesondere seit der Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimeni auf Befehl des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Als Vergeltung für die Ermordung Soleimanis Anfang des Jahres 2020 beschoss Iran die US-Militärbasis Al Asad im Irak mit ballistischen Raketen. Trotz dieses Luftschlags auf die US-Militärbasis schwor Iran seither mehrfach Rache für die Ermordung.

General McKenzie hob unter anderem die wachsende regionale Präsenz Chinas und Russlands im Nahen Osten hervor. Beide Staaten nutzten ihre Nähe zur Region, ihre historischen Beziehungen und den wahrgenommenen Rückgang des US-Engagements im Nahen Osten, um "opportunistische" Beziehungen aufzubauen und zu stärken.

Russland spiele "die Rolle des Spielverderbers" für die USA, indem es militärische Mittel einsetzt, Operationen und Aktivitäten in der Grauzone führt, um den Einfluss der USA im Nahen Osten zu untergraben, sagte der US-General. China hingegen "nutzt überwiegend wirtschaftliche Mittel, um regionale Straßen zu etablieren, mit dem langfristigen Ziel, seine militärische Präsenz zu erweitern, um lebenswichtige Energie- und Handelsrouten zu sichern".

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