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Facebook-Manager: "Zuckerberg ist zu mächtig geworden, man sollte Facebook aufspalten"

Ein Top-Manager bei Facebook schlägt in einem Undercover-Interview Alarm. Das Unternehmen sei zu mächtig geworden und die US-Regierung müsse den Tech-Konzern in die Zange nehmen, so die Forderung des Insiders.
Facebook-Manager: "Zuckerberg ist zu mächtig geworden, man sollte Facebook aufspalten"Quelle: Reuters © Francois Walschaerts

Benny Thomas, Facebooks Global Planning Lead, sagte in einem Undercover-Interview der US-amerikanischen Enthüllungsplattform Project Veritas, dass Facebook so mächtig wie ein Staat geworden sei und aufgespaltet werden müsse. "Kein König in der Weltgeschichte war der Herrscher über zwei Milliarden Menschen, im Unterschied zu Mark Zuckerberg", erklärte Thomas.

Der Top-Manager bei Facebook erklärte, der Social Media Dienstleister würde "weltweit viel Schaden anrichten" und bestand darauf, dass Facebook-Plattformen wie Instagram, Oculus und WhatsApp "getrennte Unternehmen sein sollen", da "zu viel Macht entsteht, wenn sie alle vereint sind". Thomas wörtlich:

"Ich würde es aufspalten und Zuck von seinen Pflichten als CEO entheben."

"Die Regierung muss sich einschalten und Google und Facebook aufspalten."

Dies sei für die Welt das Beste, begründete Thomas seine Forderung. Der Facebook-Manager geht jedoch nicht davon aus, dass die US-Regierung den Tech-Konzern an die kurze Leine nehmen wird. Ihm zufolge würden sich verschiedene Klagen, mit denen Facebook konfrontiert ist, über Jahre hinziehen. Zudem erwartet er keinen Fortschritt in Bezug auf staatliche Reglementierungen, da die Politiker "einfach weiter machen werden".

Thomas ist nicht der erste, der eine stärkere staatliche Regulierung der Tech-Konzerne aus dem Silicon Valley fordert. Die Republikaner beschuldigen Internetunternehmen schon seit langem der Diskriminierung. Der ehemalige US-Präsident Trump hatte den US-Kongress mehrfach erfolglos aufgefordert, Abschnitt 230, den sogenannten Communications Decency Act, aus Kapitel V des US-amerikanischen Telekommunikationsgesetzes zu streichen. Demnach sind Internetunternehmen von der Haftung für die in ihren Netzwerken veröffentlichten Inhalte weiterhin befreit und dürfen selbst entscheiden, welche Inhalte veröffentlicht oder entfernt werden.

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